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  • Am 20.6. großer kostenloser Auftakt zur FETE BERLIN in Treptow-Köpenick!

    Am 20.6. großer kostenloser Auftakt zur FETE BERLIN in Treptow-Köpenick!

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    Endlich ist es soweit und es geht los!

    Wir haben alle Infos zur Auftaktveranstaltung am 20. Juni in Köpenick für Euch zusammengestellt!

    Einen Tag vor der Fête de la Musique eröffnet Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa das europäische Musikfest in der Freiheit Fünfzehn in Berlin. Die Eventlocation am Wasser beheimatet auch die Joseph-Schmidt-Musikschule und ist direkt in der Altstadt Treptow-Köpenicks gelegen. Perfekte Bedingungen also für einen tollen Start in ein fröhliches, Musik erfülltes Wochenende!

    Freiheit fünfzehn treptow köpenick fete de la musique blog Auftaktveranstaltung
    (c): Freiheit Fünfzehn

    Es wird alles andere als eintönig, im wahrsten Sinne des Wortes: Musik verschiedenster Genres wird in der Altstadt des Fokusbezirks Treptow-Köpenicks zelebriert.

    In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksbürgermeister, der Stadträtin und dem Bezirksamt für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, dem Tourismusverein Dein Köpenick e.V. sowie der Musikschule und vielen Akteur*innen aus dem Bezirk ist für den 21.6. ein umfangreiches Programm mit einer Vielzahl an Musikorten entstanden. Beim Auftakt wird dieser Bezirk aber schon am 20. Juni in ein besonders helles Rampenlicht gestellt:

    Allen voran Lokalmatador Romano; der Sänger und Rapper ist schon in Köpenick geboren und freut sich, dem Publikum seine Heimat in den schönsten Klängen zu präsentieren.

    Treptow-Köpenick hat so viele Wasser- und Grünflächen wie kein anderer Bezirk der pulsierenden Hauptstadt. Entlang der Spree, der Dahme und zahlreicher Seen bilden Natur und urbane Kultur eine reizvolle Einheit. Gemeinsam mit der Reederei BWSG haben wir eine Schiffsfahrt von Berlin Mitte nach Köpenick organisiert: Mit der Unterstützung von Radioeins konnte für die kostenlose Bootsfahrt zum Venue ein Programm aufgestellt werden, dass bunter und bezaubernder kaum sein könnte. Das Salonschiff MS Babelsberg legt um 16 Uhr ab vom Anleger „Berliner Dom“. An Bord spielen die Band Treptow sowie die Köpenicker Musikerin Leona Heine.

    Freiheit Fünfzehn Venue Auftakt Fete de la Musique 2019

    Die Karten für diese einmalige Fahrt verlost unser Partner radioeins vom rbb in seinem Programm. Also fleißig Radio hören!

    16 Uhr Abfahrt vom Anleger „Berliner Dom“, hinter dem Berliner Dom an der Friedrichsbrücke/ Museumsinsel, Nähe S-Bhf Hackescher Markt.

    Programm am 20. Juni in Köpenick:

    Ab 18 Uhr wird es in der Altstadt Köpenicks eine indonesische Prozession geben , die übernommen wird von der Kapelle des Berlin Brass Festivals. Die Musiker*innen leiten das Publikum in die Joseph-Schmidt-Musikschule, wo gegen 18.30 Uhr der Kultursenator eintreffen wird. Dort wird es eine Begrüßungsansprache durch Elvire Doerr (Leiterin Musikschule) und Oliver Igel (Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick) geben, außerdem Darbietungen der Berlin Opera Academy und des Saxofon Ensembles der Musikschule.
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    Ab 19.15 Uhr wird im Garten der Freiheit Fünfzehn mit Straßenmusik gefeiert, u.a. mit dem Schumann Trio, Leona Heine und Nostruckture.

    Die Rede des Kultursenators zur Eröffnung der Fête de la Musique 2019 gibt’s dann um 19:30, bevor um 19.45 Uhr die Konzerte im Saal beginnen:

    Freut euch auf ONEIJIRU , MOONLIGHT BENJAMIN , BEN BARRITT, MIN_T, und Romano!

    Gleichzeitig zu den Konzerten im Saal wird es in der Duke Bar ab 20:15 Uhr Auftritte von HAPPY HILL GRASSCUTTERS und JOEL SARAKULA und den Singer-Songwriter-Boulevard am Luisenhain geben.

    Eine Übersicht und die Vorstellung der Musiker*innen gibt es außerdem auf unserer Auftakt-Website.

    Fotos: Romano (c) York Christoph Riccius / Onejiru (c) m/o Arfmann/ Moonlight Benjamin (c) Nöt 16  / Ben Barritt (c) Guido Röttmann / MINT-t (c) Andreas Labe / Freiheit Fünfzehn (c) Freiheit Fünfzehn
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  • Das FETE Berlin Veranstalterinterview: heute stellen wir das Centre Francais vor!

    Das FETE Berlin Veranstalterinterview: heute stellen wir das Centre Francais vor!

    Veranstalter*innen und Musiker*innen erzählen uns, was sie machen und wo sie herkommen, plus eine Handvoll Hintergrundinformationen und witzige side facts! Das Centre Francais ist eine wahre Institution auf der FETE Berlin und präsentiert jährlich großartige Acts aus dem Heimatland der Fête de la Musique.

    Wir haben ein Interview mit Florian Fangmann, dem Geschäftsführer des Centre Francais Berlin gemacht. Das internationale Kulturzentrum im Wedding organisiert auch in diesem Jahr wieder eine tolle Open Air Bühne mit Programm im Garten.

    Interview mit Florian Fangmann, Geschäftsführer des Centre Francais

     

    centre française, Fete de la musique

    FETE BERLIN: Warst Du schon einmal Teil der FETE Berlin? 

    Centre Francais: Ja klar, als deutsch-französisches Kulturzentrum müssen wir natürlich eine Bühne haben und das machen jetzt seit 10 Jahren.

    FETE BERLIN: Was sind Deine schönsten Erinnerungen an eine Fête de la Musique?

    Centre Francais: Jede Fätt war eigentlich immer sehr schön, am Schönsten ist es, wenn die Leute richtig abgehen beim Tanzen.

    FETE BERLIN: Was sind Deine Erwartungen an die diesjährige FETE Berlin?

    Centre Francais: Ich erwarte wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm, sehr gemischtes Publikum und hoffe natürlich auf tolles Wetter.

    FETE BERLIN: Dieses Jahr ist der Fokusbezirk Treptow-Köpenick. Kennst du den Bezirk? Was denkst Du zu dem Konzept eines Fokusbezirks?

    Centre Francais: Ich finde es ein tolles Konzept, immer einen Bezirk in den Fokus zu rücken und hoffe, dass es nächstes Jahr Wedding bzw. Mitte wird.

    FETE BERLIN: Wie würdest Du Deine Musik einem taubstummen Menschen beschreiben?

    Centre Francais: Rockig – da geht gut einer ab. Kommt vorbei, es macht einfach super viel Spaß!

    FETE BERLIN: Wirst Du auch die Chance haben, andere Musiker*innen auf der FETE anzugucken? Wenn ja, worauf freust Du Dich?

    Centre Francais: Leider nicht, ich bin hier immer am Centre. Das letzte Mal habe ich vor 15 Jahren oder so Pennywise im Pberg gesehen, das war krass.

    FETE BERLIN: Wo treffen wir Dich beim Singalong?

    Centre Francais: Janz vorne!

    FETE BERLIN: Welches Lied verbindest Du mit dem Sommer in Berlin?

    Centre Francais: Antoine Villoutreix – Berlin (spielt bei uns um 16h als Opener)

    FETE BERLIN: Bist Du aus Berlin? Was bedeutet Dir die Stadt?

    Centre Francais: Ich wohne seit knapp 12 Jahren hier. Berlin ist eine Stadt mit Geschichte…

    FETE BERLIN: Wo kommst Du her?

    Centre Francais: Ursprünglich komme ich aus Oldenburg, meine Mutter ist Französin, ich bin also Europäer.

    FETE BERLIN: Beschreibe einen Berliner Bezirk mit einem Musik-Genre. Oder jeden Berliner Bezirk mit einem Musik Genre.

    Centre Francais: Wedding – HipHop

    FETE BERLIN: Wir sehen die Bühnen, die Veranstalter*innen und Musiker*innen als „unsere“ Influencer. Wie glaubst Du, beeinflusst Deine Musik die Zuhörer*innen?

    Centre Francais: Ich glaube, Musik ist das ideale Medium, dass Menschen zusammenkommen – aus verschiedensten Ländern, Kulturen, sozialen Milieus etc. – und das sieht man bei unserer Bühne besonders.

    FETE BERLIN: Welche Band würdest Du gern einmal auf Deine Fête de la Musique Bühne einladen?

    Centre Francais: Rage against the machine wäre toll!

    FETE BERLIN: Welchen Wunsch sollten die Organisatoren der Fête de la Musique Dir erfüllen?

    Centre Francais: Manu Chao nach Berlin zu holen im nächsten Jahr. In den Wedding.

    Vielen Dank für das Interview!

    Das Centre Francais im Web.

    Alle Infos zu den Bühnen und auftretenden Musikern findet Ihr im offiziellen Programm der FETE BERLIN!

  • Absolutes FETE-Highlight: öffentliche Probe des Konzerthauses Berlin – und dazu ein Interview mit Intendant Sebastian Nordmann

    Absolutes FETE-Highlight: öffentliche Probe des Konzerthauses Berlin – und dazu ein Interview mit Intendant Sebastian Nordmann

    Das Konzerthaus Berlin wird in diesem Jahr nicht nur Veranstaltungsort für den Singalong am Abend des 21. Juni sein, sondern bietet mit einer öffentlichen Probe ein besonderes Highlight für alle Besucher*innen.

    Die Probe unter der Leitung von Eliahu Inbal wird am Nachmittag den Auftakt zur diesjährigen Fête de la Musique in Berlin bilden. Wir freuen uns auf die Musik und über Einblicke in den Alltag des großartigen Orchesters und seines Dirigenten.

    Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin.© Foto: David von Becker
    Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin. © Foto: David von Becker

    Die Fête de la Musique – ein europäischer Gedanke

    Das Konzerthaus Berlin war nicht bloß Hintergrundbild, als 2017 wochenlang Demonstrationen der proeuropäischen Bürgerbewegung Pulse of Europe am Gendarmenmarkt stattfanden, sondern setzt sich kontinuierlich für eine europäische, musikalische Nachwuchsförderung ein. Das passt einmal mehr zum Auftakt einer Fête de la Musique in Berlin.

    Durch die Zusammenarbeit mit der Ardian Foundation werden gemeinsam Stipendien an Studierende aus aller Welt vergeben und talentierten Nachwuchsmusiker*innen damit ein hochwertiges und individuelles Ausbildungsprogramm ermöglicht.

    Wir haben mit Sebastian Nordmann, dem Intendanten des Berliner Konzerthauses und des Konzerthausorchester Berlin, über die Bedeutung der künstlerischen Freiheit in Europa und über die Förderung des musikalischen Nachwuchses gesprochen.

    Interview mit Sebastian Normann – Intendant des Konzerthauses Berlin

    Fête de la Musique: Die Ode an die Freude gilt als eines der verbindenden europäischen Lieder. Welche Bedeutung hat dieses Lied für Sie persönlich?

    SN: Es steht für mich unmittelbar in Verbindung mit dem Konzert von Leonard Bernstein, das er 1989 direkt nach dem Mauerfall im Konzerthaus Berlin dirigiert hat. Er vereinte dafür Musiker und Musikinnen aus ganz Deutschland, um Beethovens Neunte aufzuführen und dabei anstelle des Wortes „Freude“ „Freiheit“ singen zu lassen.

    Fête de la Musique: Gibt es weitere Lieder, die Ihrer Meinung nach Freiheitsgedanken innerhalb Europas transportieren?

    SN: Ich glaube, jeder verbindet mittlerweile mit der Melodie der „Eurovision“ den europäischen Gedanken. Es stammt eigentlich aus dem Te Deum vom französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier. Ebenso wird von allen Fussballfanatikern die Champions-League-Melodie als europäische Hymne bezeichnet und auch sie entstand nach einem Werk aus dem 18. Jahrhundert: „Zadok the Priest“ komponiert von Georg Friedrich Händel.

    Fête de la Musique: Gab es einmal einen besonders herausragenden Augenblick im Rahmen der weltweiten Stipendien, die Sie zusammen mit der Ardian Foundation vergeben?

    SN: Zur Zeit ist eine Stipendiatin aus Cuba Mitglied in der Akademie. Sie erzählte mir vor kurzem, dass einige Akademisten zusammen Weihnachten gefeiert haben. Es ist ein schönes Gefühl, wenn aus der professionellen Akademie gleichzeitig eine Art Familie entsteht, in der sich die weit von ihrer eigentlichen Familie entfernten Musikerinnen und Musiker aufgehoben fühlen.

    Fête de la Musique: Denken Sie, dass Kunst und in unserem Kontext die Musik, die Aufgabe hat, politisch zu sein?

    SN: Jegliche Art von Inszenierung ist in einer Oper politisch. Auf der Konzertbühne geht es eher um die absolute Musik. Andererseits spielen in einem Orchester Mitglieder aus über 20 Nationen. Sie proben täglich gemeinsam, gehen gemeinsam auf Tournee und ziehen trotz verschiedenster Meinungen und Interpretationsideen stets an einem musikalischen Strang.

    Fête de la Musique: Zu guter Letzt; welches Lied würden Sie außer der Ode an die Freude mit ganz vielen Menschen gemeinsam erklingen hören?

    SN: Da ich früher in einem A cappella Ensemble gesungen habe, liebe ich sämtliche Lieder von den Comedian Harmonists. Eigentlich sind es ja ehemals Volkslieder, mittlerweile allerdings schon „Klassiker“.

    Vielen Dank für das Interview und wir freuen uns auf die öffentliche Probe und das gemeinsame Feiern der Fête de la Musique!

    Konzerthaus
    Konzerthausorchester (c) Marco Borggreve

    Gemeinsamer Singalong um 20 Uhr auf den Treppen des Konzerthauses

    Um 20 Uhr versammeln sich alle Teilnehmende, Musikbegeisterte, Hobby- und Profisänger*innen auf der Freitreppe des Konzerthauses zum gemeinsamen Singalong. Auf dem Programm stehen auch noch die folgenden Songs:

    – Wonderful World – Louis Amstrong
    – Ein Hoch auf uns – Andreas Bourani

    Nicht nur in Berlin, sondern rund um die Welt wird gesungen, gelacht und getanzt.

    Denn darum geht es beim Singalong: Come along, SINGALONG – und zwar dort, wo jeder gerade ist. Gemeinsam mit über 50 Städten in Deutschland und 7 Ländern in Europa veranstalten wir um 20 Uhr das Singen, das im letzten Jahr seine Premiere hatte.

    Gemeinschaft durch Musik soll damit weltweit erlebbar gemacht werden. Denn „Fête de la Musique“ heißt gesprochen im Französischen nicht nur „Musikfest“, sondern auch „Faites de la Musique“ und das bedeutet „Macht Musik!“. In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Euch!

    Titelfoto: Pablo Castagnola

  • FETE BERLIN Workshop zum Erarbeiten von Lösungsstrategien für eine nachhaltigere Veranstaltungsplanung

    FETE BERLIN Workshop zum Erarbeiten von Lösungsstrategien für eine nachhaltigere Veranstaltungsplanung

    Am 21. Mai fand der Workshop der FETE Berlin zum Thema nachhaltiges Eventmanagement statt; da die Fete in den nächsten Jahren grüner werden möchte, setzten sich Veranstalter*innen der Fete, Expert*innen und Venue- Betreiber*innen und -Beauftragte zusammen, um gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln, wie Lösungen im Veranstaltungsbereich definiert, gestaltet und umgesetzt werden können.

    GROOVE TO SAVE THE WORLD

    Nach Vorträgen von Birte Jung, deren Doktorarbeit über die nachhaltige Nutzung von Freiflächen bei Veranstaltungen bereits viel Aufmerksamkeit für dieses Thema erhalten hat, und Friedrich Bode, der Kollektivarbeit (vor-)macht und vor allem für Kleinveranstaltungen gemeinsam mit meist ungeschulten Planern arbeitet und sich ständig situativ neue Lösungsansätze suchen muss, stieg das Bewusstsein unter den Teilnehmer*innen. Eine Verbesserung der Situation ist nicht nur nötig, sondern definitiv auch möglich.

    Jacob Bilabel, der sowohl in der Green Music Initiative sitzt, als auch im Expertenbeirat des Ministeriums für Wirtschaft und Energie sitzt und Mitautor der ISO 20121 (Sustainable Event Management) ist, erklärt, wie sinnvoll es ist, die Klimaziele für 2050 hinten anzustellen und das entscheidende Datum auf das Jahr 2025 zu setzen; nur wenn definierte Ziele bis dahin eingehalten würden, könne an Klimaneutralität in 2050 überhaupt gedacht werden.

    Für jeden der acht sog. Hotspot des Ressourcenverbauchs gibt es Zahlen, die nicht nur zum Nachdenken auffordern, sondern eine schnelle Handlung unumgänglich machen:

    Der Energieverbrauch soll in den nächsten 3 Jahren um 25% gesenkt und dabei zu mindestens 75% Ökostrom benutzt werden. Eine Halbierung sowohl des Mobility als auch des Food Footprints durch Verkehrs- und Catering-Unternehmen wird angestrebt, sowie Mülleinsparungen von bis zu 40%. Des Weiteren muss die Ressourceneffizienz verdoppelt und der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden.

    Doch wie kann das erreicht werden?

    Sibylle Franke, Geschäftsführerin der Berliner Max-Schmeling-Halle erzählt, wie sich der Veranstaltungsort den Beinamen ‚die grüne Hauptstadtarena‘ verdient hat und welchen Weg sie dafür gegangen sind.

    Quintessenz: „einen Generalplan kann es nicht geben“ … sowohl die Art der Veranstaltung als auch die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten geben die Rahmenbedingungen meist vor.

    Bei Festivals mit einem Stromverbrauch von 1 Mio. kWh wird dieser ganz oben auf der Agenda stehen, obwohl das Catering ebenfalls einen massiven Umwelteinfluss hat; die Hebelwirkung bei den Veranstaltern bleibt jedoch aus, weil der Food Footprint prozentual zum Gesamtproblem zu gering ist, die Signalwirkung von ressourcenschonendem Catering, das auf wenig Fleisch und viel Regionalist setzt, bleibt beim Publikum jedoch hängen. Die Mobilität zur Veranstaltung hin und auf der Veranstaltung selbst, kann durch Kooperationen mit dem öffentlichen Nahverkehr und für Besucher geschaffene Anreize, zB mit Belohnungssystemen, beeinflusst werden.

    Deutlich wurde vor Allem, dass jeder Veranstalter um eine gründliche Bestandsaufnahme und Feststellung der aktuellen Situation nicht drumherumkommt und diese als Ausgangsbasis für weitere Handlungen nehmen muss. Wo stehen wir jetzt und wo wollen wir hin, sich das vor Augen zu führen, macht es wesentlich leichter, Lösungen für den Weg zu finden.

    Für alle, die nicht an dem Workshop teilnehmen konnten, haben wir sieben kleine Tipps, die schon einen großen Unterschied für die Natur machen…

    1. Schafft innerhalb des Teams ein Bewusstsein.
    2. Lasst die beliebten Werkzeuge Gaffa-Tape und Kablelbinder – wo es geht – weg und ersetzt diese, so oft wie möglich, durch wiederverwendbaren Draht.
    3. Verbannt Plastikbecher und Strohhalme, oder führt ein Pfandsystem ein.
    4. Ermöglicht den Besucher*innen eine einfache Mülltrennung.
    5. Achtet darauf den Rasen zu schonen. Für kurzfristige Events reicht es oft schon für stark beanspruchte Stellen, einen schützenden Bodenbelag wie Teppich zu nutzen.
    6. Schon Euer Material. Oftmals können Deko-Artikel und Rohstoffe mehrfach verwendet werden.
    7. Sorgt für griffbereite Aschenbecher. Das Verteilen von kleinen Handaschenbechern hat sich als durchsetzbare Option erwiesen.

    Schön, dass sich auch die Kreativwirtschaft immer stärker für nachhaltiges Eventmanagement einsetzt – auch wenn wir noch am Anfang stehen.

  • Am 24. Mai ist der Tag der Nachbarschaft | wir besuchen unsere Potsdamer FETE-Nachbarn mit einem kleinen Interview!

    Am 24. Mai ist der Tag der Nachbarschaft | wir besuchen unsere Potsdamer FETE-Nachbarn mit einem kleinen Interview!

    Am 24. Mai 2019 wird überall in Deutschland der “Tag der Nachbarn” gefeiert. Die Vision: Menschen aus der gleichen Gegend veranstalten zusammen kleine oder große Feste und lernen sich dabei besser kennen.

    Drinnen oder draußen, im Park, auf dem Bürgersteig, im Hinterhof oder im Garten – die Nachbarn entscheiden selbst, wie ihr Fest aussehen soll.

    Die Feste werden so bunt und durchmischt sein, wie die Nachbarschaft eben selbst ist. Alle sind eingeladen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht. So werden Nachbarn Teil einer deutschlandweiten Bewegung, die ein Zeichen für sozialen Zusammenhalt setzt.

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    ©Robert Kujas Eskayarts

    Besseren Kontakt zu den Nachbarn. Das wünscht sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland, fand die Stiftung nebenan.de in einer repräsentativen Umfrage heraus und initiierte den Tag der Nachbarn. Großartiges Projekt, finden wir von der FETE Berlin und nutzen den Tag um nach Potsdam, zu unseren FETE-Nachbarn zu schauen.

    Denn auch in Potsdam findet dieses Jahr wieder die Fête de la Musique statt. Wo sich unsere Brandenburger Nachbarn rumtreiben werden, auf welche Highlights sich die Macher besonders freuen und mit welchen Herausforderungen aber auch besonders schönen Momenten es die Organisatoren – die Kulturtänzer Ulrike und Raiko – zu tun haben, das haben wir im persönlichen Gespräch mit ihnen erfahren.

    Ulrike Oehmichen und Raiko Moeller tag der Nachbarschaft fete de la musique Berlin Potsdam
    Ulrike Oehmichen und Raiko Moeller

    Kulturtänzerin Ulrike Oehmichen und Kulturtänzer Raiko Moeller im Interview

    Einfache und dezentrale Feste, die von Nachbarn in Eigenregie veranstaltet werden, funktionieren und wirken nachhaltig. Sowohl wenn die Nachbarschaft im Mittelpunkt steht, als auch wenn Musik das verbindende Element ist. Eine schöne Brücke zur Fête de la Musique!

    FETE Berlin: Schön, dass wir zum Tag der Nachbarschaft zusammenkommen. Als FETE-Nachbarn haben wir uns ja auch das eine oder andere Mal ausgetauscht. Erzählt mal, was werden dieses Jahr in Potsdam die Highlights sein?

    FETE Potsdam: Bei den knapp 50 Bühnen, die wir dieses Jahr haben, gibt es natürlich viele tolle Acts zu entdecken. Aber besonders freuen wir als Verein uns auf die Brandenbeats Bühne an der Weißen Flotte. Direkt am Wasser kann man dort ganz unterschiedliche Bands erleben, die alle ausschließlich aus dem Land Brandenburg kommen. Natürlich ist es auch jedes Jahr ein Highlight die Straßenmusiker*innen auf unserem ‘Boulevard’ zu erleben, die sich spontan dazu entschließen die Fête unplugged zu bereichern.

    FETE Berlin: Seit wann organisiert Ihr die Fête de la Musique in Potsdam schon und hattet Ihr auch einmal die Gelegenheit, sie woanders zu erleben?

    FETE Potsdam:
    R: In Potsdam gibt es die Fête seit 2004 und in diesem Jahr feiern wir unser 15-jähriges Jubiläum. Hätten wir die Veranstaltung in 2015 nicht aufgrund stark gekürzter Zuwendung absagen müssen, wären wir schon im 16ten Jahr.

    U:  Während eines Auslandsjahres in Australien konnte ich dabei sein, wie in Brisbane die allererste Fête de la Musique der Stadt gefeiert wurde. Die Fête steckte da also noch in den Kinderschuhen. Mich würde interessieren, wie sich die Fête bis heute entwickelt hat.

    FETE Berlin: Und: Macht Ihr auch beim deutschlandweiten und sogar teils europaweiten Singalong mit?

    FETE Potsdam:
    U: Leider nein, weil wir in diesem Jahr sehr viel Energie darauf verwenden haben, die Fête in Potsdam auf finanziell stabile Beine zu stellen, sind solche tollen Sonderprojekte wie das Singalong leider hinten runtergefallen. Aber generell sind wir an Fête-Gemeinschaftsaktionen außerordentlich interessiert.

    FETE Berlin: Was waren Eure größten Herausforderungen bisher bei der Planung? Und was die schönsten Momente?

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    ©Robert Kujas Eskayarts

    FETE Potsdam:
    U: Der für mich spannendste Teil der Planung ist, wenn wir uns durch die Bewerbungen der Musiker*innen hören. Es ist einfach toll zu sehen bzw. zu hören, wie viele unterschiedliche Acts sich für die Fête begeistern können und mitmachen wollen. Dabei entdeckt man auch immer wieder neue Musik, die direkt in die private Playlist wandert. Was uns Jahr für Jahr leichtes Kopfzerbrechen bereitet, ist die besagte fehlende mehrjährige finanzielle Planungssicherheit.

    R: Tatsächlich ist es jedes Jahr aufs Neue wieder der 21. Juni selbst, den ich als schönsten Moment erlebe. Hier kommen Menschen jeden Alters und jeder Couleur über die Musik zusammen und feiern nicht nur nebeneinander sondern auch miteinander. Das erlebt man heute immer seltener.

    Und wenn dann am Bühnenrand die kleine Oma mit dem Punk ins Gespräch kommt und über die Band vor sich philosophiert, lässt das alle bestehenden Herausforderungen temporär vergessen.

    Solche Momente geben uns Kraft und vor allem Lust gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren auch in Zukunft die Fête in der Landeshauptstadt Potsdam zu organisieren.

    FETE Berlin: Auch für Euch wird das Planen ressourcenschonender Veranstaltungen zu einem wichtiger werdenden Aspekt, oder? Wie geht Ihr das Thema an?

    FETE Potsdam:
    Auf jeden Fall! Gerade unsere selbstorganisierten Vereinsbühnen gestalten wir so nachhaltig wie möglich. Das fängt beim fleischfreien Catering für unsere Künstler*innen an, geht bei umweltfreundlichen Ökoklos weiter und wird in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut.

    FETE Berlin: Vielen Dank, liebe Nachbarn und eine wundervolle FETE Potsdam am 21. Juni.

    Titelbild: (c) Steven Ritzer

  • A greener Fête: we talk to the experts

    It’s sobering to contemplate the death of the planet as we know it. Sobering to be told by all the experts there are that we are the last generation to be able to stop the rot, turn things around, and leave a good planet for Keith Richards to live on.

    And with this spirit in mind, its refreshing to see leaders in various industries actually doing something. Suddenly the topic has our attention, and industry leaders are tabling very reasonable-sounding ideas on how we can produce, consume and live sustainably.

    And so too in the event branch. After all until very recently the ends of festivals were generally scenes of mayhem, with empty plastic beer glasses being the main culprit and generic food wrapping following hard on their heels.

    But it doesn’t have to be that way.

    And with this end in mind, the FDLM team put together a workshop on the subject, invited all the stage organisers from the Fête 2019 and invited along a few experts to tell us what was what.

    Enter Jacob Bilabel and the Green Music Initiative.

    Jacob Bilabel has been around for quite some time in the music industry – being a vice president at Universal Music, co-running MySpace Germany back in the day, and plenty else besides. But at some point he realised that there was a more pressing matter to hand and he started up the Green Music Initiative to do his best to reduce wastefulness and promote climate-neutral event organisation.

    Use them, wash them and take them home again.

    There are a bunch of  the more obvious things that we can, could and should be doing at any music event, especially larger, open-air ones: from having people pay a deposit on their beer beakers/glasses so that they’re brought back and can then be washed and reused; to placing rubbish bins appropriately, with options for plastic, paper and normal rubbish separation; to reducing food wrapping etc; not using those little plastic forklets that you get with your portion of chips; and so on.

    But it’s not only about all that. It’s also about a mindset. Simply approaching all aspects of event organisation with this idea in mind – as Friedrich Bode from the Initiative pointed out. He talked about his upcoming (smaller) festival where they’ve told everyone to bring their own cutlery, plates, you name it. Use them, wash them and take them home again. They have a small contingent of paper plates but they’re just for an emergency.

    The UK music industry produced 540,000 tons of CO2 in one year – the same as 180,000 cars.

    This is a serious issue, and the size of the problem can be imagined from this: a study was undertaken by the University of Oxford in 2007 where they found that the music industry produce 540,000 tons of CO2 in one year. This is the same as a city of 54,000 people – or the entire CO2 emissions of around 180,000 cars. When you think that the German music/event industry is still bigger than that of the UK, you begin to get an idea of the scale of the issue.

    The main speaker of the workshop was Birte Jung, an academic who has carried out an in-depth study of exactly this. Birte has worked in the field of sustainable urban development at the Berlin Institute for Creative Sustainability. For the GRÜNE LIGA Berlin, she has already developed a concept for low-waste street festivals and major events and advised event organisers such as Berlin’s Karneval der Kulturen on waste management. Now, at the GRÜNE LIGA Berlin, she is putting together guidelines for climate-neutral eUvent design. In her recently completed doctoral thesis, she also researched the sustainable use of public open spaces for events.

    …locally sourcing wood for stages, using regional food and drink options, running a deposit system for beer glasses/plastic glasses…we see it as a process

    As nice as it would be, we know that we can’t make the Fête, with some 180 independently organised stages, 100% green immediately. We see it as a process – and the workshop is a first step on the way to doing our best to make the Fête climate-neutral. It’s about having the mindset, the will, and having this kind of thing in mind.

    From locally sourcing wood for stages, using regional food and drink options, running a deposit system for beer glasses/plastic glasses, placing separable rubbish bins in helpful places, and even maybe a sign or two asking people to have an awareness of avoiding one-time-use plastic and packaging options, we know that we can already make a big difference – and continue working towards our goal of making not only the Fête de la Musique but ALL events in Germany climate-neutral.

     

     

  • Ne le manque pas: French Night 2019 im Kesselhaus mit Malik Djoudi & Tambour Battant

    Ne le manque pas: French Night 2019 im Kesselhaus mit Malik Djoudi & Tambour Battant

    Die „French Night“ ist ein Showcase-Projekt im Rahmen der Fête de la Musique, genauer der Fête de la Nuit. Seit 2004 präsentieren die Veranstalter vom Kesselhaus und Le Bureau Export gemeinsam neue und innovative Sounds aus Frankreich.

    Das erfolgreiche Showcase-Projekt geht auf die engagierte Idee zurück, die deutsch-französische Freundschaft zu stärken, und zwar über den Weg der kulturellen Begegnung. Der Elysée-Vertrag, der deutsch-französische Vertrag vom 22. Januar 1963, legte einst den Grundstein für einen dauerhaften Frieden in Europa.

    Auch im 15. Jahr gibt es wieder frische Klänge und neue Musik-Acts auf der „French Night“ im Kesselhaus der Kulturbrauerei zu entdecken. Diesmal mit Malik Djoudi und Tambour Battant. Der Eintritt ist wie immer frei.

     

    French Night FETE Berlin Kesselhaus
    Tambour Battant

    Daniel Winkel, der künstlerische Leiter des Le Bureau Export erklärt:

    „Le Bureau Export ist ein langjähriger Partner der Fête de la Musique in Berlin, die seit 1995 etliche Künstler aus Frankreich dem Berliner Publikum präsentiert hat: die hiesige Fête bot schon so unterschiedlichen Künstlern wie Khaled, dem Musiker Kent, der Rockband Dionysos, dem DJ und Produzenten Frédéric Galliano, den Sängerinnen Helena Noguerra und Jeanne Cherhal eine Plattform.  Und dies an so renommierten wie außergewöhnlichen Berliner Spielstätten wie dem Haus der Kulturen der Welt, der Arena, dem Mauerpark und der Kulturbrauerei.“

    Malik Djoudi Portrait FETE Berlin
    Malik Djoudi – (c) Antoine Carlier @Walter Films

     

    Seit 2004 findet zur Fête die „French Night“ im Kooperation mit dem Kesselhaus statt und bietet dem Berliner Publikum ein nächtliches Live-Programm, genau dann, wenn die Open Air Bühnen schließen.

    Bands wie Isaac Delusion, Bobun Fever, Yalta Club, Camp Claude, Thylacine, EZ3KIEL, Laetitia Shériff, Danakil, S.MOS (Birdy Nam Nam), Java, The Dynamics, Seyni & Yeliba, Mélissa Laveaux, TTC, Zenzile, Féloche, The Inspector Cluzo, Les Blérots de Ravel, La Ruda, Demi Mondaine, Lafayette, K.I.Z. und viele mehr sind bereits aufgetreten.

    Diese Bands haben hier teilweise ihren ersten Berliner oder sogar bundesweiten Auftritt vor großem Publikum und geladenen Gästen aus Musikbranche und Medien bestritten. Wir freuen uns auf die Fortführung dieser gelungenen Kooperation im Rahmen der French Night 2019 mit Malik Djoudi & Tambour Battant. Wer vorher schon Lust auf spannende neue Musik aus Frankreich hat, kann via whatthefrance.org in die laufend aktualisierten Playlisten reinhören!

     

    French night Kesselhaus fete de la musique

    Hier geht’s zum Event auf der Kesselhaus Website!

     

    Bei Johannes Martin, Pressesprecher des Kesselhauses, haben wir zu seiner persönlichen Sicht auf die FETE nochmal nachgehakt:

     

    Fête de la Musique: Lieber Johannes, was war Deine schönste Erinnerung im Rahmen der Fête de la Musique?

    Johannes Martin, Pressesprecher Kesselhaus: Sommer 2016. Nach einem spannenden Midsommer-Tag voll mit Musik und Fußball, stehe ich etwa gegen 1.30 Uhr auf der Empore des Kesselhauses und blicke auf hunderte begeisterte Besucher, die zu den Beats und experimentellen Sounds des Elektro-Musikers Thylacine tanzen und feiern. Magic Moment.

     

    Fête de la Musique: Und was sind Deine Erwartungen an die FETE 2019?

    Johannes Martin, Pressesprecher Kesselhaus: Ein Dreisatz: eine gute Zeit / neue Sounds entdecken / Menschen kommen zusammen.

     

    Fête de la Musique: Wie glaubst Du, beeinflusst die Musik Eure Zuhörer?

    Johannes Martin, Pressesprecher Kesselhaus:

    Den Organisatoren der „French Night“ ist die starke Wirkung der Musik grundsätzlich bewusst. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte den Veranstalter ihres Vertrauens.

     

    Sehr gut, das machen wir. Vielen Dank, riesen Erfolg und noch mehr Spaß am 21. Juni auf der French Night im Kesselhaus!

  • Workshop für grünes Eventmanagement | Interview mit Birte Jung von der GRÜNEN LIGA Berlin

    Workshop für grünes Eventmanagement | Interview mit Birte Jung von der GRÜNEN LIGA Berlin

    Wir möchten in Zusammenarbeit mit den Bühnenbetreiber*innen sowie Jacob Bilabel und Friedrich Bode von der Green Music Initiative als auch mit Birte Jung von der GRÜNEN LIGA Berlin einen Plan entwickeln, wie wir die Fête in den nächsten Jahren nachhaltiger organisieren und produzieren können. Ziel dabei ist es, alle Teilnehmenden der Fête für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

     

    Praktische Handlungsempfehlungen sollen dabei helfen, alle Akteure für ein umweltbewusstes Handeln auf der Fête zu motivieren: Liebe Bühnenbetreiber*innen, Veranstalter*innen und Künstler*innen: Macht mit uns die Fête de la Musique grüner!

    Am 21. Mai wollen wir Bühnenbetreiber*innen über grünes Eventmanagement informieren und mit ihnen gemeinsam Strategien entwickeln.

    Im Vorfeld zur diesjährigen Fête wird es einen Workshop geben, der dieses Thema aufgreift und erste Lösungsvorschläge bietet. Wir möchten gemeinsam mit Jacob Bilabel, Friedrich Bode, Birte Jung und euch Indikatoren aufstellen, mit denen wir Nachhaltigkeit auf der Fête messen und verbessern können.

    Bühnenbetreiber*innen sind dazu herzlich eingeladen und aufgefordert mitzumachen und ihre Ideen zur Umsetzung einer grüneren Fête einzubringen. Achtung, die Teilnehmerzahl ist leider auf 25 begrenzt. First come, first serve: meldet Euch dazu bitte bei sanga@fetedelamusique.de.

    Ausgelassen feiern ohne die Umwelt zu belasten – dazu haben wir mit einer Expertin gesprochen

    Wer sich auf diesem Feld besonders gut auskennt, ist die Landschaftsplanerin Birte Jung. Sie hat im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung beim Berliner Institut für kreative Nachhaltigkeit gearbeitet. Für die GRÜNE LIGA Berlin hat sie bereits ein Handlungskonzept für abfallarme Straßenfeste und Großveranstaltungen entwickelt und Veranstaltungsorganisator*innen wie den Karneval der Kulturen zum Abfallmanagement beraten. Nun entwirft sie bei der GRÜNEN LIGA Berlin einen Leitfaden für eine klimaneutrale Gestaltung von Veranstaltungen. Außerdem hat sie in ihrer kürzlich abgeschlossenen Doktorarbeit über eine nachhaltige Veranstaltungsnutzung von öffentlichen Freiräumen geforscht.

    Genau die richtige also, um nachzufragen, wo und wie man am besten anfängt, eine ‚grüne‘ Veranstaltung zu planen:

    ein Interview mit Birte Jung

    Portrait Birte Jung für die Fete Berlin

    Fête de la Musique: Kann ich auch ohne großes Budget ressourcenschonend Events veranstalten?

    Birte Jung: Auf jeden Fall, eine ressourcenschonende Veranstaltungsorganisation kann sogar auch Kosten reduzieren: Wenn der Schwerpunkt auf eine digitale Kommunikation gelegt wird und dadurch zum Beispiel weniger Programmhefte und Flyer gedruckt werden, werden Ressourcen geschont und zugleich Druckkosten gespart. Für Veranstaltungen in öffentlichen Freiräumen bringt das den weiteren positiven Effekt mit sich, dass beispielsweise Papierflyer aus schwer zu reinigenden Grünflächen nicht beseitigt werden müssen. Der Freiraum wird vor Vermüllung geschützt.

    Fête de la Musique: Gibt es in Berlin einen Veranstaltungsort, der als positives Beispiel für ‚grünes Management‘ gilt?

    Birte Jung: Ein Beispiel für eine „grüne“ Location: Unser Workshop findet in der Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg statt. Die Betreiber*innen setzen sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein und die Location ist durch das Green Globe-Zertifikat für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

    Ein Positiv-Beispiel für eine grüne Großveranstaltung im öffentlichen Freiraum ist das Umweltfestival der GRÜNEN LIGA Berlin. Dort wird weitestgehend Abfall vermieden, u.a. durch die Verwendung von Mehrweggeschirr und die Verpflichtung von Standbetreiber*innen auf der Veranstaltung anfallenden Abfall wieder mitzunehmen.

    Fête de la Musique: Was wird beim Workshop passieren? Worauf können sich die Teilnehmer*innen vorbereiten?

    Birte Jung: Zuallererst möchten wir die teilnehmenden Bühnenbetreiber*innen über eine nachhaltige und klimaverträgliche Veranstaltungsdurchführung informieren und sensibilisieren. Wir geben Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche, in denen Maßnahmen einer nachhaltigen und auch klimaverträglichen Veranstaltung ergriffen werden können.

    Nach diesem kleinen theoretischen Input folgt ein praktischer Teil. Wir freuen uns, wenn die Bühnenbetreiber*innen von ihren Positivbeispielen auf der Fête berichten. Es gibt bestimmt einige Erfahrungen, die andere Teilnehmende des Workshops und der Fête motivieren, sich auch für eine grüne Veranstaltung einzusetzen. Im Anschluss möchten wir gemeinsam mit euch erste Ideen generieren und Indikatoren für die Fête 2019 aufstellen, mit denen wir einen Überblick darüber bekommen, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf der diesjährigen Fête integriert werden kann. Zum Beispiel interessiert es uns, wie viel Abfall an den einzelnen Bühnenstandorten anfällt, wie viel und welche Art von Strom verbraucht wird oder inwiefern beispielsweise Nachbarschaft und Anwohner*innen in die Veranstaltungen eingebunden werden. Es wäre also toll, wenn alle Teilnehmenden so viele Informationen wie möglich über ihre Bereiche mitbringen.

    Mit Hilfe dieser Daten wollen wir – nach der Fête 2019 – eine Art Charta und Zielvereinbarung für eine grünere Fête entwickeln und Umsetzungspotenziale einer nachhaltigen und möglichst klimaneutralen Veranstaltung aufzeigen. Dabei ist es uns wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse aller Bühnenbetreiber*innen einzugehen. Wir sehen diese Zusammenarbeit als gemeinsame Herausforderung und Chance.

    Helft uns dabei, die Fête nachhaltiger zu machen, Emissionen zu reduzieren und uns gemeinsam für ein besseres Klima, eine schönere Umwelt und ein soziales Miteinander einzusetzen.

    Fête de la Musique: Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Hast du einen Tipp für unsere Leser*innen, wie oder wo man im Alltag mal anfängt, nachhaltig zu leben?

    Birte Jung: Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Alltag nachhaltiger zu verhalten. Einwegpappbecher für den „Coffee-to-go“ können leicht durch Mehrwegbecher ersetzt werden. Wer immer einen extra Jutebeutel mit sich trägt, braucht beim Einkaufen keine Plastik- oder Papiertüte. Nicht mehr getragene Kleidung kann beim Tauschmobil um die Ecke gespendet oder gegen neue Kleidung dort eingetauscht werden. Das nachbarschaftliche Miteinander wird beispielsweise durch ein selbst organisiertes Hoffest gestärkt.

    Für 25 Bühnenbetreiber*innen der Fête veranstaltet die Fête de la Musique Berlin am 21. Mai einen Workshop zum Thema. Meldet Euch an bei sanga@fetedelamusique.de.

    Noch einmal alles auf einen Blick:

    Wann: Dienstag, 21. Mai, 16:00-20:00 Uhr
    Wo: Max Schmeling Halle
    Was: Workshop zu Nachhaltigkeit und Klimaneutralität in der Veranstaltungsorganisation und -durchführung
    Wie: mit Birte Jung (Grüne Liga) und Jacob Bilabel (Green Music Initiative): Impulsvorträge, Vorstellung eines Best Practice Modells, und vor allem Erarbeitung eines Ansatzes für eine grünere Zukunft der Fête de la Musique und ihrer Bühnenpartner*innen

  • Das mit den Blumen tut mir leid | Band-Interview mit der Fête de la Musique Berlin

    Das mit den Blumen tut mir leid | Band-Interview mit der Fête de la Musique Berlin

    Die Band mit dem großartigen Namen Das mit den Blumen tut mir Leid spielen eigene Chansons und einen Mix aus eigenwillig umgestalteten Cover-Versions. Am 21. Juni spielt die Band das erste Mal auf der Fête de la Musique und zwar in der Bar Broschek, in der Weichselstraße 6, 12043 Berlin. Wir freuen uns, sie euch im Vorfeld mit diesem kleinen feinen Interview vorzustellen!

    FETEBerlin: Wo kommt Ihr her und was bedeutet Berlin für Euch?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Ich (Thorsten) komme aus dem Rheinland. Da ist alles so geordnet. Und alles funktioniert. Das ist praktisch aber nicht sonderlich inspirierend. Daher: Berlin!

    FETEBerlin: Wie seid Ihr / bist Du zur Musik gekommen?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Es ist einfach passiert.

    Poster Band Das mit den Blumen tut mir leid

    FETEBerlin: Wie würdet Ihr Eure Musik einem taubstummen Menschen erklären?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Nach langem Zögern willigt sie endlich ein, sich mit Dir zu verabreden – aber sie kommt nicht. Du wartest drei ganze Tage und Nächte. Nach einem Jahr triffst Du sie zufällig wieder und es stellt sich heraus, dass sie an einer anderen Stelle auf Dich gewartet hat. Ein Missverständnis. Und nun ist sie in einen anderen verliebt. Aber das Warten auf sie war schön.

     

    FETEBerlin: Welches Lied hast Du als letztes gehört, das Dir immer noch im Kopf ist?

    Das mit den Blumen tut mir leid: „Morgen“ von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung.

    FETEBerlin: Ohne Musik wäre das Leben?: __“kein Leben!“__

     

    FETEBerlin: Mit wem würdet Ihr gern einmal die Bühne teilen?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Dieter Krebs, Martin Semmelrogge und Ralf Richter.

     

    FETEBerlin: Welche Band möchtest Du auf die FETE Berlin Bühne einladen?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Fiva mit dem JRBB Orchester.

     

    FETEBerlin: Welchen Wunsch sollten Euch die Organisatoren der Fête de la Musique erfüllen?

    Das mit den Blumen tut mir leid: Schickt alle her. Alle!

     

    FETEBerlin: Wir tun unser bestes! Viel Spaß und danke für das Interview.

    Fotos: Holger Steinbach

    Facebook: facebook.com/dasmitdenblumen

     

    PS – Ihr wollt auch ein Interview? Dann guckt mal, wie’s am besten gelingt > Blogbeitrag der FETE zum Eigen-Interview!

  • Interview mit Christian Stender, Kulturmanager und Institution der FETE Berlin

    Interview mit Christian Stender, Kulturmanager und Institution der FETE Berlin

    Christian Stender ist selbständiger Kulturmanager und arbeitet für verschiedene Kulturprojekte, mit einem gewissen Fokus auf Großveranstaltungen im öffentlichen Raum. Für die FETE Berlin koordiniert er die Bühnenstandorte und das behördliche Genehmigungsverfahren. Außerdem kümmert er sich mit um die Vermittlung der Bands und Musiker. Privat liegen seine Interessen ganz ähnlich, also Pop Kultur im Allgemeinen – Musik, Film, Street Art, urbanes Leben, Cycle Culture – und er spielte Gitarre und singt in einer 60’s Garage Punk Band. Für uns definitiv ein Influencer der Fête de la Musique Berlin – und deswegen haben wir ihn für Euch interviewt.

     

    Interview mit Christian Stender, der als Kulturmanager als Institution für die FETE Berlin nicht mehr wegzudenken ist

    FETE BERLIN: Seit wann bist Du Teil des Organisations-Teams und findest Du, dass sich die FETE Berlin mit der Zeit verändert hat?

    Christian: Ich bin seit 2008 Teil des Organisations-Teams der Fête de la Musique, in unterschiedlichen Konstellationen und mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Im Kern hat sich die FETE Berlin nicht verändert, die Musik aller Couleur und Stilrichtungen wird auf die Straße gebracht und ist für jeden, der sich aufmacht oder auch nur zufällig vorbei kommt zugänglich und erlebbar.

    Natürlich ist die Fête mit den Jahren gewachsen, wobei die Wurzeln ganz klar bei den vielen engagierten Bühnenmachern und Musikern eher so aus der Subkultur liegen und erst nach und nach auch „klassische“ Kulturschaffende die FETE Berlin für sich entdeckt haben. Was aber auch bedeutet, dass die Fête mittlerweile so ziemlich alle Genres und auch alle Berliner Bezirke umfasst, was doch sehr schön ist!

    FETE BERLIN: Im letzten Jahr erstmals und dieses Mal in Fortsetzung gibt es zum einen den Singalong und zum anderen das Opening. Für wen sind die beiden Specials? Was erwartet die Besucher? Und: Darf jeder und jede mitmachen?

    Christian: Wie bei der Fête insgesamt sind alle eingeladen mitzumachen und das Opening ist in gewisser Weise die Fête im „kleinen“ – ein Auftakt, bei dem sich der jeweilige Fokusbezirk präsentieren kann und zeigt wie vielfältig die Musikszene auch abseits der üblichen Szene-Kieze ist.

    Der Singalong trägt zudem den verbindenden Charakter von Musik in sich und das über alle Grenzen hinaus. Musik ist eine Sprache die alle Menschen verstehen und die Stimme ist ein Instrument, das grundsätzlich erstmal jedem zur Verfügung steht und das gemeinsam mit vielen Menschen im Chor auch ohne viel Übung für jeden einsetzbar ist.

    FETE BERLIN: Was sind Fragen, die Dir immer wieder gestellt werden?

    Christian: Kommt ganz drauf an, wer fragt! Von Feten-Gängern werde ich meist gefragt: Was sind die Highlights, wo muss ich unbedingt hingehen? Darauf habe ich dann spontan meist keine passende Antwort, da es einfach so viele, tolle Sachen zu entdecken gilt und jeder ja auch anders tickt und andere musikalische Vorlieben hat. Einen Tag später fällt mir dann meist doch immer der absolut passende Tipp ein, haha!

    Musiker fragen oft nach den „großen“ Bühnen, da muss ich aber sagen, dass das eigentlich nicht der Gedanke der Fête ist – auch wenn ich natürlich verstehen kann, dass sich jeder Musiker ein großes Publikum wünscht!

    Und mein Tipp ist sowieso immer, sich lieber vor einem vielleicht kleineren, enthusiastischen Publikum neue Fans zu erspielen, als vor einem Headliner, auf den die Menge wartet, möglicherweise nicht beachtet zu werden.

    Und die Bühnen und die jeweiligen Macher dahinter sind so divers und verschieden – vom leidenschaftlichem Amateur bis zu hochprofessionellen Veranstaltungscracks – dass da auch die Fragen sehr unterschiedlich sind. Einige Fragen die Basics ab, anderen geht es nur noch um Details wie Programm-Deadlines, Sponsoring oder dergleichen.

    FETE BERLIN: Und Klischees, mit denen Du gern aufräumen würdest?

    Christian: „Früher war alles besser, da ging zur Fête viel mehr, heute ist alles reglementiert von den Behörden und sowieso in Paris kann jeder einfach machen, da muss sich niemand an Regeln halten!“

    Also, dass früher alles besser war, hat dann vielleicht mit dem Alter und der eigenen Lebenssituation zu tun und die Regeln haben sich auch nicht geändert. Vielmehr hat die Fête de la Musique, im nunmehr 25. Jahr, bei den Ämtern und Sicherheitskräften einen Ruf als ein friedliches und buntes Fest, was vieles möglich macht das sonst vielleicht nicht geht. Und besonders bei den Umweltämtern, die für die Ausnahmegenehmigungen Lärmschutz zuständig sind, haben wir sogar echte Fans, die selbst zu Fête de la Musique gehen und mitfeiern!

    Und dass in Paris jeder machen kann, was er will halte ich ‘eh für ein Gerücht.

    FETE BERLIN: Das Musicboard Berlin probiert, an so vielen Bühnen wie möglich selbst zuzugucken oder zumindest vorbei zu kommen. Wie macht ihr das?

    Christian: Wir haben ein Team von Leuten, die als Ansprechpartner für die lokalen Veranstalter am 21. Juni unterwegs sind und 5 bis maximal 10 Bühnenstandorte besuchen – unsere Augen und Ohren sozusagen! Uns ist wichtig, dass alle Partner der Fête auch einen persönlichen Kontakt bekommen, dadurch lassen sich einfach viel besser die Eindrücke, Geschichten und die Atmosphäre einfangen. Das hilft uns ein Bild zu bekommen, was alles los ist in der Stadt bzw. wir können schnell helfen, falls es Probleme gibt.

    Und vom Organisationsteam hat natürlich auch jeder seine Favoriten und versucht möglichst viel zu sehen. Im besten Fall trifft man die Macher und das Team vor Ort, kommt ins Gespräch, kann die Zeit der Vorbereitung Revue passieren lassen und erlebt gemeinsam wofür man über lange Zeit gemeinsam gearbeitet hat.

    Christian Stender Foto

    FETE BERLIN: Teilst Du ein paar Deiner persönlichen Highlights der Berliner Fête mit uns?

    Christian:

    Seeed im Mauerpark war schon einmalig, da lag wirklich was in der Luft, was man so auch nicht allzu oft erlebt. Auch Pennywise war ein Highlight, die zur Fête die komplette untere Schönhauser Allee lahmgelegt haben – wobei ich froh bin, dass ich zu der Zeit nur Besucher war und keine Verantwortung zu tragen hatte, haha!

    Aber mir persönlich gefallen die kleinen, feinen und überraschenden Momente meist am besten, z.B. 21 Downbeat, die Band des Theater RambaZamba, die zierliche Sängerin einer Grindcore-Band, die klang wie ein wütender Grizzly oder die Top Shelf Brass Band aus Kalifornien, die als Straßenmusiker an der Oberbaumbrücke eine Brass-Version von „Careless Whisper“ gebracht haben – großartig!

    FETE BERLIN: Hast Du die FETE auch schon in anderen Städten kennengelernt?

    Christian: Leider nein, ich muss am 21. Juni ja immer arbeiten.

    FETE BERLIN: Und zum Schluss noch die Frage: Was wünscht Du Dir besonders für die diesjährige Fête de la Musique und wo wird man Dich treffen?

    Christian: Sonnenschein, ist ja klar! Und viele tolle, neue und spannende Orte, Bühnen und Musik natürlich. Ich werde mich auf mein Lastenrad schwingen – mein mobiles Büro sozusagen – und ein paar altbekannte, lieb gewonnene und einige neue Bühnen anfahren. Um 20 Uhr geht‘s zum Singalong am Gendarmenmarkt, dann über ein paar Zwischenstopps zurück in meinen Heimatbezirk Friedrichshain, um dort im NIRGENDWO den Abend ausklingen zu lassen.

    Vielen Dank!