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  • 25 Jahre Fête de la Musique Berlin | 2020 ist das FETE-Jubiläumsjahr!

    25 Jahre Fête de la Musique Berlin | 2020 ist das FETE-Jubiläumsjahr!

    1995. Green Day und The Offspring machen Punk endgültig massentauglich. In England gehen Oasis mit „Morning Glory“ durch die Decke und begründen den Britpop. Der Hip Hop erlebt in den USA seine „goldene Ära“ und bekommt in Deutschland durch die Fantastischen Vier erstmals landesweite Aufmerksamkeit. In den deutschen Singlecharts tummeln sich Take That, Rednex, Michael Jackson, Scatman John und DJ Bobo. Das ist die Zeit, in der die Fête de la Musique ihren Weg nach Berlin findet. Seitdem hat sie sich zu einem unumgänglichen Sommerevent entwickelt, das jährlich mehr Besucher und Teilnehmer anzieht.

    Fête de la Musique Berlin: raus auf die Straße und zeigt, was ihr könnt!

    Mauerpark Fête de la Musique Berlin

     

    Die Fête de la Musique hat ihren Ursprung in Frankreich, wo sie 1982 erstmals in Paris stattfand

    In knapp vierzig Jahren hat sie einen Siegeszug rund um den Globus angetreten und wird heute in mehr als 100 Ländern gefeiert. Die erste deutsche Fête fand übrigens 1985 in München statt.

    Beim Fest der Musik ist jeder Mann, jede Frau und jedes Kind aufgerufen, auf die Straße zu gehen und Musik zu spielen. Anfänger dürfen genau so ihr Können zeigen wie Profis. Auf Plätzen und in Parks, in Clubs, Bars und Konzerthallen wird es zahlreiche indoor und outdoor-Bühnen geben, für deren Nutzung sich jeder Interessierte bei den Veranstaltern bewerben kann. Es darf und soll aber auch spontan musiziert werden – an jeder Ecke, ob allein, als Band oder als Chor!

    Die vielen Straßenmusiker der Hauptstadt machen es uns vor: das spontane Musizieren kann unverhoffte Freude bereiten und uns für einige Zeit aus dem Alltag entführen. Und viele von denen, die heute in großen Hallen spielen (die guten, möchte man meinen!), haben ja auch auf der Straße angefangen. So zum Beispiel die Berliner Gruppe Seeed, die vor ihrem Durchbruch noch als unbekannter Newcomer auf der Fête gespielt haben. Heute würden sie bei einem Umsonst-Open-Air-Gig wahrscheinlich Verkehrsstaus bis ins Umland verursachen.

     

    Der diesjährige Fokusbezirk ist Berlin Mitte

    Wo sich die Subkultur sonst nur zum Demonstrieren in Massen versammelt, wird am 21. Juni jede Straßenecke zu einer Bühne werden. Die Fußgängerzone der Friedrichstraße wird Straßenmusikern Platz bieten. Bühnen wird es unter anderem vor dem Russischen Haus und den Galéries Lafayette geben. Und auch das Nikolaiviertel, die Humboldt Universität, das Brandenburger Tor, der Hauptbahnhof sowie viele Theater und Museen werden Schauplatz von Musik und Chorgesängen werden.

     

    Der Auftakt zur Fête wird bereits am 20. Juni am Centre Français stattfinden

    Von 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr wird es dort in allen Räumen und auf zwei Open Air Bühnen ein buntes musikalisches Programm geben. Unter anderem wird die Künstlerin Jocelyn B. Smith ihr Projekt „Songs of Substance“ vorstellen. Mehr Infos zum Programm folgen noch. Den Termin könnt Ihr aber trotzdem schon dick im Terminkalender eintragen und auch an unserem Facebook-Auftakt-Event teilnehmen und informiert bleiben.

     

    21. Juni um 17 Uhr European Singalong am Gendarmenmarkt

    Nachdem 2019 mehr als 3.500 Sänger*innen auf dem Gendarmenmarkt beim European Singalong mitgemacht haben, wird dort auch dieses Jahr gemeinsam gesungen werden, zeitgleich mit zehntausenden anderen Teilnehmer*innen in vielen weiteren europäischen Städten. Auf vielfachen Wunsch wird das Repertoire dieses Mal über drei Lieder hinausgehen.

    Singalong am Gendarmenmarkt FETEBerlin

    Fazit: für die 25. Berliner Fête de la Musique ist einiges in Vorbereitung. Also stimmt schon mal eure Instrumente und wärmt eure Stimmbänder auf. Der Sommeranfang wird musikalisch!

    Fotos: (c) Jim Kroft

    Facebook-Event FETE

    Facebook-Event Auftakt

    Facebook-Event Singalong

  • Straßenmusik @ FETE: die Berliner Posaunenchöre unterwegs auf der FETE Berlin

    Straßenmusik @ FETE: die Berliner Posaunenchöre unterwegs auf der FETE Berlin

    Ob groß oder klein, alt oder jung, jede/r auftretende Musikant*in hat geübt, geprobt, organisiert und fiebert mit uns dem Tag der Fête de la Musique entgegen. Und auch bei den Spontan-Musikmachenden fängt das Kribbeln langsam aber sicher an.

    Am Freitag ist es soweit, die Fête de la Musique begeistert und beschallt wieder die Hauptstadt!

    Das Programm ist so bunt und groß wie selten! Schaut nach, wo Eure Favoriten auftreten oder was in Euren liebsten Locations los ist. Ihr könnt Euch jetzt über „Meine FETE“ Euer individuelles Programm zusammenstellen.

    Worauf wir uns auch dieses Jahr wieder freuen, sind die Posaunenchöre.

    Fete de la musique Posaunenchöre 2019

    Denn auch dieses Jahr werden Bläserchören auf der FETE Berlin unterwegs sein und traditionelle Blasmusik, Swing, Hits und Gassenhauer spielen, die für gute Laune sorgen.

    Nicht nur bei der Auftaktveranstaltung am 20. Juni in der Freiheit Fünfzehn in Treptow-Köpenick, dem diesjährigen Fokusbezirk, werden Blechbläser des Berlin Brass Festivals die gute Laune anheizen, in der ganzen Stadt werden am 21. Juni auch tolle Posaunenchöre unterwegs sein!

    Hier einige Tipps, von denen wir bereits Wind bekommen haben:

    Wer: Bläserkreis des Posaunendienstes der EKBO

    • Wo: auf den Stufen des Berliner Doms Am Lustgarten in 10178 Berlin
    • Wann: 19:00 Uhr

    Wer: Bläserchor „Joy of Brass“ der Berliner Stadtmission in Tegel

    • Wo: Emstaler Platz vor dem „ Komm-und-sieh-Laden“  (Namslaustr. 83 in 13507 Berlin)
    • Wann: 18:00 bis 18:30 Uhr

    Wer: Lazarus Posaunenchor

    • Wo: Bernauer Str. 117 in 13355 Berlin auf dem Lazarusgelände. (Direkt an der Straße und gegenüber der Mauergedenkstätte)
    • Wann: 17:00 Uhr

    Wer: Posaunenchor Karow

    • Wo: Kirche Karow, Alt Karow 14, 13125 Berlin
    • Wann: 19:30 Uhr
    • „Kontraste – Alte Kunst-Neuer Klang“

    Fete de la musique 2019 Posaunenchöre

    Das Fete de la Musique kann losgehen. Wir freuen uns sehr auf alle Musikanten*innen und musikbegeisterten Menschen!

    Macht Musik heißt auch: macht Straßenmusik! Bitte haltet Euch an diesen Leitfaden.

  • Gendang Beleq: Indonesischer Hochzeitszug auf der FETE Berlin

    Gendang Beleq: Indonesischer Hochzeitszug auf der FETE Berlin

    Eine indonesische Hochzeitsprozession mitzuerleben, ist eine ganz besondere Erfahrung. Bevor der Bräutigam den Brauteltern vorgestellt wird, hat er die Braut bereits aus ihrem Elternhaus entführt und in seines gebracht, wo die Ehe geschlossen wird. Erst danach wird das Paar mit viel Tamtam und lauten Paukenschlägen in das Elternhaus der Braut zurückgebracht.

    Das Brautpaar schreitet traditionell und farbenprächtig gekleidet im Schatten bunter Sonnenschirme einher und lässt sich feiern. Möglichst viele Menschen sollen die Neuigkeiten erfahren, deswegen ist die laute Musik, die die Prozession begleitet, schon von weitem zu hören; dafür sorgen Trommeln, Bronzekessel, Becken, Gongs und Bambusflöten.

    Indonesische Gamlean-Prozession

    Plakat Fete de la Musique Berlin 2019Ein wunderbares, farbenfrohes Spektakel, das Jung und Alt begeistert!

    Dieses Jahr tritt das indonesische Gamelan-Ensemble Puspa Githa Pertiwi auf der Fete de la Musique in Berlin auf, und das gleich an drei Standorten:

    16:15 Uhr Fette Musike, Kollwitzstr. 35, 10405 Berlin
    18:00 Uhr vor dem Schloss Charlottenburg, Spandauer dämm 10-22, 14059 Berlin
    20:10 Uhr am Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

    Diese Tradition wird vom Gamelan-Ensemble, bestehend aus Berlinern und Angehörigen der indonesischen Gemeinde in Berlin, aufgeführt und wird geleitet von dem aus Lombok stammenden Meisters Saeful Hamdi.

    Außerdem könnt Ihr die Prozession auch auf dem Auftakt in Köpenick – schon einen Tag früher, am 20. Juni bestaunen.

    Wir freuen uns auf dieses besondere Ereignis!

     

  • Der FETE-Podcast: Björn Döring und Katja Lucker über die Fête Berlin von früher, heute und morgen!

    Der FETE-Podcast: Björn Döring und Katja Lucker über die Fête Berlin von früher, heute und morgen!

    Im neuen FETE BERLIN-Podcast tauschen sich Katja Lucker und Björn Döring über die Anfänge der Fete de la Musique aus. Außerdem sprechen sie über die Entwicklung der FETE in den letzten und den kommenden Jahren. Reinhören ein must-do für alle FETE-Fans!

    Katja Lucker ist die Leiterin des Musicbaords Berlin

    Künstler*innen und Kreative aller Art wählen Berlin zu ihrem Lebensmittelpunkt. Die dabei entstehenden Synergieeffekte sind für die Kulturszene der Hauptstadt eine großartige Bereicherung. Das Musicboard Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklungen mit einer lösungsorientierten, unkomplizierten Herangehensweise zu fördern.

    Katja Lucker Musicboard Fete de la musique Podcast
    Katja Lucker, Geschäftsführerin des Musicboards Berlin (c) Johanna Rübel

    Seit 2012 führt Katja Lucker das landeseigene und von Klaus Wowereit 2012 initiierte Musicboard, seit 2015 in der Position der Geschäftsführerin. Das erklärte Ziel: mit dem Musiboard neue Impulse für die Berliner Popmusikszene setzen. Und das tut das Team des Musicboards eifrig: Support- und Festivalförderung stehen auf der Agenda, zudem verschiedene zu vergebende Stipendien.

    Seit 2018 ist das Musicboard mit der Durchführung der Fête de la Musique Berlin beauftragt.

    Kuratiert wird das Musikfest seit 2018 Jahr von Björn Döring, der seit 20 Jahren als Kulturmanager, Kurator, Journalist und PR-Berater in Berlin lebt und arbeitet.

    Was für ihn die Kuratierung der FETE bedeutet und wie er emotional mit dem Fest verbunden ist, hat er uns im ‚3 Fragen an‘-Interview verraten.

    Im neuen FETE BERLIN-Podcast sprechen Katja und Björn über die Berliner Fête de la Musique; über Highlights von früher und heute und über Pläne für die FETE-Zukunft. Persönliches darf natürlich auch nicht fehlen. Denn Katja und Björn kennen sich quasi über die Fête de la Musique! Aber das hört Ihr am besten selbst alles an – et voilà:

    FETE-Podcast mit Katja Lucker und Björn Döring

  • Adelle Nqeto on her Fête experiences – in Africa and Europe

    Adelle Nqeto on her Fête experiences – in Africa and Europe

    I’ve had the privilege of getting to take part in 3 editions of Fête de la Musique in 3 different cities, namely- Pretoria, Johannesburg (South Africa), and Berlin. All 3 of these experiences were completely unique celebrations of music within a city.

    In 2015, Pretoria’s edition blocked off a few streets in a suburb close to the inner city, called Sunnyside, with various stages set up at the Alliance Française, as well as an old house used to host a few markets and other events for the community. There were food stalls and people walking all through the streets- a block party of sorts. The line-up was incredibly diverse, including music from Gypsy jazz bands, Alternative Indie, Folk, Rock as well as a set by France-based band Vaudou Game, who blew my mind.

    I got to play at the Johannesburg leg in 2017, which was just as wonderful, but a completely different feel. Various spaces hosted stages – including 2 stages at a massive shopping centre in Newtown – a bustling neighbourhood close to the city centre in Johannesburg. There was a focus on the diversity of South African music at this event, with various artists including Zoe Modiga, Josh Kempen, Bye Beneco, as well as roaming street musicians on percussion and brass.

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    Mehr Informationen

    There was a focus on the diversity of South African music

    Last year, in Berlin, I got to play with my band, playing the launch party of the Fête at Theater an der Parkaue, in Friedrichshain. There were various stages in the theatre, including a busking space outside, which is a reflection of the street music culture that’s made Berlin pretty famous.

    We spontaneously collaborated with a clarinet player from another act that we’d bumped into numerous times in Berlin. This was probably the biggest extent of the Fête that I have experienced, as there were loads of venues throughout the city hosting musicians for the day. We finished off our day playing a bar in Moabit that evening called Kallasch & Moabit, where they’d built an outside stage for the day’s events. Loads of people were sitting outside enjoying the setting sun, with people passing by, stopping to appreciate the music, and eventually grabbing a beer and joining the crowd outside for a dance.

    Music lovers gather for a day where music – in all genres – is accessible for anyone and everyone.

    With my very different experiences of Fête de la Musique in 3 different cities, the overarching feeling is definitely one of a celebration of music, as well as diversity. Music lovers gather for a day where music – in all genres – is accessible for anyone and everyone. Personally, I heard so many other acts across genres that I never would have gravitated towards in my own capacity, and I’m sure I’m not the only one. I’ll be in Berlin again this year to experience the Fête.

    I’m looking forward to seeing what this year’s program has in store, as well as seeing how I can participate – whether as a collaboration with some other artists, or getting to walk the different districts in Berlin and be surprised by the sounds pouring out of the different spaces that support this initiative.

    Whatever it looks like, I’ll be there.

    Check out Adelle Nqeto, the South African singer songwriter that Berlin has fallen in love with:

    Photo by Susan van Tonder from Tiger & Lilly Productions
    Adelle Nqeto  released her latest EP in May:it’s available on all digital platforms. As well as the Fête de la Musique, Adelle plays at Pop-Kultur Berlin in August, as well as other places in Berlin this summer!

  • Die Berlin Opera Academy live beim #FETE Auftakt in Köpenick am 20. Juni!

    Die Berlin Opera Academy live beim #FETE Auftakt in Köpenick am 20. Juni!

    Die Berlin Opera Academy ist ein Sommercamp unter dem Opernhimmel in Köpenick! Besonders klasse ist, dass diese Ausnahme-Academy in der Joseph-Schmidt Musikschule stattfindet. Die wiederum ist Teil der Räumlichkeiten der Freiheit Fünfzehn. Und dort – Ihr wisst es bereits – findet unser „grand opening“ statt (übrigens regensicher mit genügend Plätzen indoor #justsaying). 

    Um 18:45 im Saal der Musikschule werden die Opernsänger der Academy Auszüge aus großen Opern-Arien aufführen!

    Berlin beheimatet drei Weltklasse-Opernhäuser und ist damit die Stadt mit den meisten Operninszenierungen weltweit, dreißig Mal mehr pro Kopf als beispielsweise die USA. 

    Treptow-Köpenick ist dieses Jahr nicht nur Fokusbezirk der Fete de la Musique, dort wird  im Sommer wieder die Berlin Opera Academy stattfinden, DAS Boot Camp für angehende Opernstars; 

    internationale Talente aus 27 verschiedenen Ländern kommen zusammen, viele von einigen der besten Ausbildungsstätten im Bereich der klassischen Musik, wie Juilliard, Royal College of Music and Indiana University. Einige Teilnehmer haben das Studium bereits abgeschlossen, andere sind noch in der Ausbildung.

    berlin opera academy festival fete de la musique

    Schon zum dritten Mal finden sich junge, hochtalentierte Musiker zusammen, um sich weiterzubilden, auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und natürlich um ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Bevor es aber soweit ist, absolvieren die neuen Talente ein vierwöchiges Intensivprogramm an der Berlin Opera Academy in der Joseph-Schmidt-Musikschule.

    Alle Kurse, Klassen und Workshops finden an der Musikschule Köpenick statt, inmitten einer Altstadt mit kleinen Cafés und direkt am Wasser gelegen.

    Hier erhalten sie von hochkarätigen Dozenten ein umfassendes Gesangs-, Theater- und Musikcoaching und studieren eine vollszenische Opernproduktion ein. 

    Zur Präsentation der Ergebnisse dieses Intensivtrainings wurde das OPERNFEST entwickelt. Mit zeitgenössischen Produktionen und frischem Wind trägt die BOA zu einem Wandel der Operszenen bei, es soll mehr bisher nicht affines Operspublikum angesprochen und begeistert werden.

    berlin opera academy festival fete de la musique

    Ein derartiges außergewöhnliches Programm mit internationaler Besetzung in Verbindung mit spannenden Inszenierungen – das OPERNFEST zeigt Ihnen hier die Oper als ganz neues Erlebnis.

    Die Sänger und Musiker vertiefen jedoch nicht nur professionelles Können, es werden auch Deutschkurse und Workshops zum Thema Arbeitsplatzsuche angeboten; mit dem Ziel, jedem Teilnehmer beste Chancen auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt zu bieten. Neben den Kursen und Klassen werden die Teilnehmer auch mit intensivem Einzelcoaching, Supervision und begleiteten Vorsprechen vor bekannten Agenten und Netzwerken unterstützt. 

    berlin opera academy festival fete de la musique

    Wir freuen uns schon auf diesen ganz besonderen, musikalischen Sommer!

    Programm und Tickets für die Veranstaltungen vom 29.6. bis 16.8.2019 gibts hier:
    www.berlinoperaacademy.com 
    tickets@berlinoperaacademy.com und an der Abendkasse 1 Stunde vor Beginn
    Eintritt: 20 Euro / 15 Euro ermäßigt / 10 Euro Frühbucher
    Zzgl. Gebühr bei Buchung online
    Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende bis 30 Jahre und Senioren über 65 Jahren.

    Alle Fotos: (c) Berlin Opera Academy

  • FETE Berlin Musikerinterview: HARFENJULE

    FETE Berlin Musikerinterview: HARFENJULE

    Wir möchten hier ganz unterschiedlichen Musiker*innen eine digitale Bühnenpräsenz geben und haben die Möglichkeit von „Eigeninterviews“ mit verschiedenen Fragen geschaffen. Als ‚Harfenjule‘ ist die Sängerin und Harfenspielerin Luise Nordmann über die Grenzen Berlins hinaus bekannt geworden. Harfenjule spielt auf der FETEBerlin 2019 im Café Peppe und hat die Chance ergriffen, sich Euch hier vorzustellen. Das freut uns sehr und deswegen präsentieren wir:

    Das FETE Berlin Interview mit HARFENJULE

    FETE Berlin: Hi, wer bist du und was machst du?

    HARFENJULE: Ich bin HARFENJULE und habe vor gaaaaanz vielen Jahren hier in den Innenhöfen Berlins gesungen und auf meiner Harfe gespielt. Seit zwei Jahren lasse ich es ruhiger angehen und präsentiere im Café Peppe ‚jüngere‘ Talente. Im Januar hat allerdings meine Begleitband – also Frank und Silke – ihr eigenes Ding gegründet. Die beiden nennen sich baby behind the curtain – ich weiß noch nicht, wie ich das so finden soll… im Sinne der Talent-Förderung habe ich sie aber auch schon auf meiner Bühne spielen lassen…

    FETE Berlin: Wo spielt Ihr auf der Fête de la Musique Berlin 2019?

    HARFENJULE: Auf unserer eigenen Bühne HARFENJULE & Friends im Café Peppe in Schöneberg. Neben baby behind the curtain spielen noch sechs weitere Friends auf meiner Bühne: Markus von Schwerin, Jana Berwig, e.no, Tom Nils, Mädchen aus Berlin und Rainer vom Feld.

    fete de la musique berlin musikerinterview harfenjule
    (c) Maren Butte

    FETE Berlin: Warst Du schon einmal Teil der FETE Berlin? Oder in einer anderen Stadt?

    HARFENJULE: Nein – wir drei sind das erste Mal dabei und ziemlich aufgeregt! Freuen uns wie Bolle!

    FETE Berlin: Dieses Jahr ist der Fokusbezirk Treptow-Köpenick. Kennst du den Bezirk? Was denkst Du zu dem Konzept eines Fokusbezirks?

    HARFENJULE: Meine Assistentin kulturbeat hatte vor zwei Jahren viel mit dem Bezirk zu tun, das war eine tolle Zusammenarbeit und da hat sie auch zum ersten Mal vom Blues-Pabst gehört. Spielt er auch bei der FETE dieses Jahr mit? Na und allgemein finde ich das super so einen Schwerpunkt zu setzen. In Schöneberg war es ja etwas ruhiger geworden, doch in den letzten Jahren tut sich hier auch wieder Einiges. Wenn man mal bedenkt, dass hier der Punk zur Kunst erhoben wurde… Wer weiß vielleicht ist ja Tempelhof-Schöneberg auch einmal im Fokus…

    FETE Berlin: Wir sehen die Bühnen, die Veranstalter*innen und Musiker*innen als „unsere“ Influencer. Wie glaubst Du, beeinflusst Deine Musik die Zuhörer*innen?

    HARFENJULE: Ich glaube, die schöne Mischung bei uns macht es. Allen ist gemeinsam: dufte Stimmen, tolle Texte und ganz besondere Persönlichkeiten! So wie ich eben. Und der Ort hat auch seinen ganz eigenen Charme – der Wirt ist aus Sizilien – gastfreundlich und temperamentvoll. Da fühle ich mich gleich zu Hause und diese Stimmung überträgt sich bei unseren Konzerten auch auf das Publikum. So hoffen wir auch bei der FETE. Also kommt rum und findet es selbst heraus!

    FETE Berlin: Welches Lied hast Du als letztes gehört, dass Dir immer noch im Kopf ist?

    HARFENJULE: „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“ von Element of Crime oder was meint Ihr, babies? Sie nicken.

    FETE Berlin: Mit wem würdest Du gern die Bühne teilen?

    HARFENJULE: Element of Crime – da sind wir drei uns schnell einig! Und Gisbert zu Knyphausen wäre auch fein, ach und Get well soon – da würde ich mich richtig in Schale werfen!

    Vielen Dank und viel Spaß auf der #FETEBerlin2019!

    Titelbild (c) Maren Butte

  • Das FETE-Musikerinterview – heute mit: Decay Of Today aus Köpenick!

    Das FETE-Musikerinterview – heute mit: Decay Of Today aus Köpenick!

    Decay Of Today ist eine Pop/Rockband aus Berlin mit englischsprachiger Musik. Für die Band ist die Musik ein Hobby, für jeden einzelnen vor Allem eine Bereicherung für das Leben. Für uns ein schöner Anlass, die Hobbymusiker vorzustellen. Denn Fête de la Musique heißt auf französisch ausgesprochen nicht nur Musik-Fest, sondern eben auch „Macht Musik!“ – und zu zeigen, wie Musik professionell oder im Alltag begeistert, war einer der Gründungsgedanken der Fête de la Musique.

    FETE-Interview mit Decay of Today

    FETE Berlin:Wo spielt Ihr auf der Fête de la Musique Berlin 2019?

    Decay Of Today: Wir werden auch dieses Jahr wieder in Treptow Köpenick spielen.

    musikerinterview decay of today fete de la musique

    FETE Berlin: Warst Du schon einmal Teil der FETE Berlin? Oder in einer anderen Stadt?

    Decay Of Today: Ja, wir haben schon mal auf der Fête in Berlin gespielt. Ebenfalls in Treptow Köpenick in einem Park. Wir finden das Konzept von Fokusbezirken toll, weil man sich dann auch auf Bezirke konzentrieren kann, die vielleicht noch nicht so viel Aufmerksamkeit durch Bands erhalten haben. So kann man Musik sehr gut verbreiten.

    FETE Berlin: Bist Du aus Berlin? Was bedeutet Dir die Stadt?

    Decay Of Today: Wir sind alle aus Berlin bzw. dem Speckgürtel und arbeiten oder studieren hier. Es ist eine Stadt, die viel Potential hat.

    musikerinterview decay of today fete de la musique

    FETE Berlin: Ohne Musik wäre das Leben…

    Decay Of Today: …wie ein Bier ohne Kohlensäure. Nicht spritzig.

    FETE Berlin:Welchen Wunsch sollten die Organisatoren der Fête de la Musique Dir erfüllen?

    Decay Of Today: Es wäre schön, wenn es eine Karte gäbe, auf der man jeden Musiker während der Fête sieht. Man könnte den Standort ja via WhatsApp oder E-Mail an die Organisation mitteilen. Dies würde für mehr Vernetzung sorgen.

    Vielen Dank und viel Spaß!

    Fotos: (c) Decay of Today

  • „Singen macht Freude und hält jung!“ | Interview mit Christa Labahn, Sängerin im Ernst-Busch-Chor Berlin

    „Singen macht Freude und hält jung!“ | Interview mit Christa Labahn, Sängerin im Ernst-Busch-Chor Berlin

    Wer besonders viele Follower auf sozialen Netzwerken hat und viel von sich reden macht, den nennen wir heute „Influencer“. Meist sind dies Internet-affine junge Menschen, die viel (ja-ha, manchmal einen Mü zu viel) mitzuteilen haben. Wir möchten zum nahenden Fest der Musik nun aber mal jemanden zu Wort kommen lassen, der viel über Musik weiß, aber für gewöhnlich nicht auf jedem Social Media Kanal unterwegs ist.

    Christa Labahn ist 76 Jahre alt und singt im Ernst-Busch-Chor Berlin, einer Seniorengruppe des Chorverbandes Berlin. Wir haben ihr einige Fragen gestellt.

    FêteBerlin: Liebe Frau Labahn, wir haben Sie als unsere Influencerin ausgewählt. Welche Nachricht an die Welt haben Sie, die unbedingt viral gehen sollte?

    Christa Labahn: Singt! Denn Singen macht Freude, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, entwickelt Musikalität, stärkt Gedächtnis und Lernfähigkeit, hält jung und fördert die Gesundheit.

    Chor Bühne Füße
    Foto: (c) Grafai, Chorverband Berlin

    FB: Mit welchen Liedern sind Sie aufgewachsen? Gibt es aus dieser Zeit Lieder, die Sie heute noch singen?

    Christa Labahn: Neben Kinderliedern habe ich vor allem bestimmte Pionierlieder, Friedenslieder, Arbeiterlieder und Volkslieder viel gesungen, auch internationale Volkslieder in russischer und englischer Sprache. Viele dieser Lieder finden sich auch im Repertoire des Chors, schöne Massengesänge wie z. B. das „Solidaritätslied“ oder die Europahymne „Ode an die Freude“.

    FB: Was bedeutet Ihnen das Singen und wie lange singen Sie schon im Chor?

    Christa Labahn: Musik ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Neben dem Klavier- und Cellounterricht habe ich auch immer schon gern gesungen, zuerst im Schulchor, später im Chor der Universität, nach Ende der Berufstätigkeit, seit 2006, im Ernst-Busch-Chor Berlin. Insgesamt singe ich – mit Pausen – seit 22 Jahren.

    FB: Wir haben ja heute mit unseren iPhones immer und überall Zugriff auf eine riesen Bandbreite von Musik. Nutzen auch Sie iTunes, Soundcloud oder Youtube, um neue Musik zu entdecken?

    Christa Labahn: Ja, insbesondere Youtube, z. B. bei der Vorbereitung von Mitsingkonzerten (zuletzt am 1. Juni 2019 das Requiem von Verdi in Barcelona, gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin). Dabei geht es nicht um die Neuentdeckung, sondern um das Erlernen und Befähigen der richtigen Interpretation.

    FB: Es gibt immer wieder Revivals totgesagter Musikstile. Amy Winehouse und Duffy z. B. haben Swing und Bigband Musik wieder etwas zurückgebracht und in den USA gibt es gerade wieder viele neue Folk Musiker. Welcher Musikstil, glauben Sie, wird als nächstes wiederentdeckt?

    Christa Labahn: Schwer zu sagen. Vielleicht verstärkt Tango und Linetance.

    FB: Mögen Sie eigentlich moderne Schlager à la Helene Fischer und Vanessa Mai?

    Christa Labahn:  Nein, nicht besonders.

    FB: Frau Labahn, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen noch viele schöne Singstunden und freuen uns mit Ihnen auf die Fête de la Musique 2019!

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    Der Chorverband Berlin e.V., der 2021 auf 120 Jahre Geschichte zurückblicken kann, ist die größte Amateurmusikorganisation der Hauptstadt. Der traditionsreiche Verein vereinigt rund 300 Chöre mit 11.000 Sänger*innen. Getragen werden seine zahlreichen Projekte größtenteils durch ehrenamtliches Engagement. Über die Internetseite des Chorverbandes können sich Chöre zur Teilnahme an der diesjährigen Fête de la Musique anmelden.

    Der Ernst-Busch-Chor hat sich auch in diesem Jahr wieder für die Teilnahme an der Fête de la Musique beworben. Der Chor hatte 2018 seinen 45. Geburtstag, den Namen Ernst Buschs trägt er seit 1983.

  • Treptow-Köpenick im Fokus der FETE: ein Interview mit Mathis Richter von Dein Treptow-Köpenick e.V.

    Treptow-Köpenick im Fokus der FETE: ein Interview mit Mathis Richter von Dein Treptow-Köpenick e.V.

    Seit 2018 stellt die FETE Berlin einen Bezirk in den besonderen Blickpunkt ihres Musikfestes. Letztes Jahr hat Lichtenberg den Anfang der Fokus-Bezirk-Idee gemacht, dieses Jahr folgt der grüne Bezirk Treptow-Köpenick.

    Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Kulturstadträtin Cornelia Flader, die Kulturamtsleiterin Annette Indetzki sowie der Tourismusverband Treptow-Köpenick unterstützen das Vorhaben und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

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    Abteibrücke, (c) Bezirksamt Treptow-Köpenick

     

    In Treptow-Köpenick liegen viele Konzert-Venues und Kulturzentren; an der Fête de la Musique Berlin werden sich fast 30 Musikorte im Bezirk beteiligen!

    Vom Mellow Jam Kulturfestival, über Gartentänze in Baumschulenweg, die Freiheit 15, wo am 20. Juni die Auftaktveranstaltung stattfindet, bis hin zum Technologie-Standort Adlershof zeigt sich der Bezirk vielfältig und mit einer lebendigen Musikszene.

    Ein Treptow-Köpenicker, der besonders für den Bezirk brennt und alle Highlights kennt, ist der Geschäftsführer des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick e.V., Mathis Richter. Wir haben bei ihm nach besonderen Tipps während der FETEBerlin 2019 gefragt und dabei noch viele weitere Informationen rund um den Fokus-Bezirk erhalten.

    FETEBerlin-Interview mit Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick

    Mathis Richter fete de la musique Berlin interview
    Mathis Richter, (c) Lahde

    FETEBerlin: Lieber Herr Richter, können Sie unseren Leser*innen zunächst kurz erzählen, wie es dazu kam, dass Treptow-Köpenick dieses Jahr der FETE-Fokus-Bezirk geworden ist?

    Mathis Richter: Seit dem vorigen Jahr setzen die Veranstalter der Fête de la Musique einen Bezirk in den Mittelpunkt. Wir sind sehr stolz, dass es diesem Jahr Treptow-Köpenick ist. Es ist nicht nur der wald- und wasserreichste Bezirk Berlins. Es ist eben auch ein Bezirk mit einer unglaublichen kulturellen Vielfalt – junge Rockbands, kleine Theater, Jazzformationen bis hin zur Industriekultur in Schöneweide, das Angebot ist reichhaltig.

    FETEBerlin: Was sind drei Wörter, die den Bezirk Treptow-Köpenick in Ihren Augen kulturell besonders auszeichnen?

    Mathis Richter: Vielfältigkeit, Kreativität und Open Air Veranstaltungen. Gestatten Sie mir auch ein Wort zum Sport in unserem Bezirk: Der Aufstieg des 1. FC Union in die erste Bundesliga ist etwas, auf das wir in Köpenick seit vielen Jahren gewartet haben. Die Fans unseres traditionsreichen Vereins werden für eine ganz neue Sportkultur in der Oberklasse sorgen, da bin ich mir sicher. Wir fiebern alle mit unseren Jungs mit und können den ersten Anpfiff in der neuen Saison kaum erwarten.

    fete de la musique Berlin Treptow Köpenick interview Mathis Richter
    Open Air- Bühne Wuhlheide, (c) Bezirksamt Treptow-Köpenick

    FETEBerlin: Bereits am 20. Juni, also einen Tag vor der Fête, findet im Venue „Freiheit 15“ die Auftaktveranstaltung statt. Wer ist eingeladen und was erwartet die Teilnehmenden?

    Mathis Richter: Weltoffen im wörtlichen Sinn – wir laden alle Berliner und Gäste der Stadt in unseren Bezirk ein. Und das ganze natürlich in guter Fête de la Musique Tradition kostenfrei. Ebenso weltoffen ist das Programm der Eröffnungsfeier: Neben dem Rapper Romano aus Köpenick, der seine neue Single vorstellen wird, gibt es auch karibische Klänge von Moonlight Benjamin, Popsongs mit modernen Vintage Grooves des Londoners Ben Barritt und weitere internationale Acts.

    Kleiner Tipp von mir: Schon vor dem Beginn der Feier in der „Freiheit 15“ bebt die Köpenicker Altstadt. Das Ensemble Balukat aus Indonesien und das Berlin Brass Festival spielen bereits ab 18 Uhr im Luisenhain.

     

    FETEBerlin: Während der Fête de la Musique findet um 20 Uhr ein europaweiter Singalong statt. Es nehmen 7 europäische Länder teil und auch in Deutschland beteiligen sich viele Städte. Es werden unter anderem vor dem Konzerthaus Berlin die „Ode an die Freude“ und zwei weitere Lieder gesungen. Ist ein Flashmob auch in Treptow-Köpenick geplant?

    Mathis Richter: Da können Sie sicher sein. Manchmal ist es schön sich bei all der intensiven Arbeit auch mal ganz ruhig zurücklehnen zu können in der Gewissheit, dass die vielen kreativen Künstler in Treptow-Köpenick für Überraschungen sorgen werden. Spontanität zeichnet unseren Bezirk aus. Vor ein paar Jahren tauchten unerwartet die Trommler der Köpenicker Samba Kids bei einem unserer Kneipenfeste auf.

    Kann man die Ode an die Freude trommeln? Das würden wir in Treptow-Köpenick bestimmt auch noch hinbekommen.

    FETEBerlin: Es nehmen knapp 30 Musikstandorte in Treptow-Köpenick an der Fête de la Musique am 21. Juni teil – die Besucher*innen haben quasi die Qual der Wahl. Wo werden Sie selbst auf jeden Fall vorbeischauen?

    Mathis Richter: Die schwimmende Bühne auf der Dahme bei Mutter Lustig am Frauentog lasse ich mir nicht entgehen. Dort gibt es ein buntes Programm von Afro Rhythmen bis zu Indie Rock, dazu der weite Blick über das Wasser – eine großartige Location.

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    Blick auf Köpenick, (c) Bezirksamt Treptow-Köpenick

    FETEBerlin: Nicht nur während der Fête de la Musique gibt es in Treptow-Köpenick Musik und Kultur satt. Was sind Ihre Tipps, welche Events sollten weder die Treptow-Köpenicker, noch die Gäste von außerhalb auf keinen Fall verpassen?

    Mathis Richter: Völlig richtig, das ganze Jahr über bietet unser Bezirk vielfältige Kultur. Es ist ganz schwer aus der Masse etwas herauszugreifen. Das Jazzfestival vom 2.-4. August im historischen Ambiente des Rathaushofs ist sicherlich ein Höhepunkt. Der Köpenicker Sommer mit seinem Festumzug hat lange Tradition, die einzigen wirklichen Kneipenfeste Berlins mit einer Vielzahl von Bands in vielen Locations finden am 28.9. in Friedrichshagen und am 19.10. in Köpenick statt, die Weihnachtsinsel … wie viel Zeit haben wir für das Interview? Ich könnte Ihnen für jeden Tag des Jahres mindestens eine kulturelle Veranstaltung nennen.

    FETEBerlin: Und zu guter Letzt, was war die schönste Aussage, die Sie zu Treptow-Köpenick gehört haben?

    Mathis Richter: Lassen Sie es mich mit dem Rapper Romano sagen: „Guck mal auf den Stadtplan, Berlin rechts unten, nur´n kurzer Blick, schon hast du das Paradies gefunden. Ja genau, die grüne Insel direkt am Rand, hier wollen alle her, komm mit ins Wunderland … “ Das trifft es sehr gut. Wir freuen uns auf viele Gäste am 20./21. Juni und werden ordentlich mit ihnen feiern.

    FETEBerlin: Wir freuen uns auf die FETE, den Auftakt und die vielfältige bunte Musik! Vielen Dank für das Interview.