FETE Berlin Musikerinterview: HARFENJULE

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Wir möchten hier ganz unterschiedlichen Musiker*innen eine digitale Bühnenpräsenz geben und haben die Möglichkeit von „Eigeninterviews“ mit verschiedenen Fragen geschaffen. Als ‚Harfenjule‘ ist die Sängerin und Harfenspielerin Luise Nordmann über die Grenzen Berlins hinaus bekannt geworden. Harfenjule spielt auf der FETEBerlin 2019 im Café Peppe und hat die Chance ergriffen, sich Euch hier vorzustellen. Das freut uns sehr und deswegen präsentieren wir:

Das FETE Berlin Interview mit HARFENJULE

FETE Berlin: Hi, wer bist du und was machst du?

HARFENJULE: Ich bin HARFENJULE und habe vor gaaaaanz vielen Jahren hier in den Innenhöfen Berlins gesungen und auf meiner Harfe gespielt. Seit zwei Jahren lasse ich es ruhiger angehen und präsentiere im Café Peppe ‚jüngere‘ Talente. Im Januar hat allerdings meine Begleitband – also Frank und Silke – ihr eigenes Ding gegründet. Die beiden nennen sich baby behind the curtain – ich weiß noch nicht, wie ich das so finden soll… im Sinne der Talent-Förderung habe ich sie aber auch schon auf meiner Bühne spielen lassen…

FETE Berlin: Wo spielt Ihr auf der Fête de la Musique Berlin 2019?

HARFENJULE: Auf unserer eigenen Bühne HARFENJULE & Friends im Café Peppe in Schöneberg. Neben baby behind the curtain spielen noch sechs weitere Friends auf meiner Bühne: Markus von Schwerin, Jana Berwig, e.no, Tom Nils, Mädchen aus Berlin und Rainer vom Feld.

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(c) Maren Butte

FETE Berlin: Warst Du schon einmal Teil der FETE Berlin? Oder in einer anderen Stadt?

HARFENJULE: Nein – wir drei sind das erste Mal dabei und ziemlich aufgeregt! Freuen uns wie Bolle!

FETE Berlin: Dieses Jahr ist der Fokusbezirk Treptow-Köpenick. Kennst du den Bezirk? Was denkst Du zu dem Konzept eines Fokusbezirks?

HARFENJULE: Meine Assistentin kulturbeat hatte vor zwei Jahren viel mit dem Bezirk zu tun, das war eine tolle Zusammenarbeit und da hat sie auch zum ersten Mal vom Blues-Pabst gehört. Spielt er auch bei der FETE dieses Jahr mit? Na und allgemein finde ich das super so einen Schwerpunkt zu setzen. In Schöneberg war es ja etwas ruhiger geworden, doch in den letzten Jahren tut sich hier auch wieder Einiges. Wenn man mal bedenkt, dass hier der Punk zur Kunst erhoben wurde… Wer weiß vielleicht ist ja Tempelhof-Schöneberg auch einmal im Fokus…

FETE Berlin: Wir sehen die Bühnen, die Veranstalter*innen und Musiker*innen als „unsere“ Influencer. Wie glaubst Du, beeinflusst Deine Musik die Zuhörer*innen?

HARFENJULE: Ich glaube, die schöne Mischung bei uns macht es. Allen ist gemeinsam: dufte Stimmen, tolle Texte und ganz besondere Persönlichkeiten! So wie ich eben. Und der Ort hat auch seinen ganz eigenen Charme – der Wirt ist aus Sizilien – gastfreundlich und temperamentvoll. Da fühle ich mich gleich zu Hause und diese Stimmung überträgt sich bei unseren Konzerten auch auf das Publikum. So hoffen wir auch bei der FETE. Also kommt rum und findet es selbst heraus!

FETE Berlin: Welches Lied hast Du als letztes gehört, dass Dir immer noch im Kopf ist?

HARFENJULE: „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“ von Element of Crime oder was meint Ihr, babies? Sie nicken.

FETE Berlin: Mit wem würdest Du gern die Bühne teilen?

HARFENJULE: Element of Crime – da sind wir drei uns schnell einig! Und Gisbert zu Knyphausen wäre auch fein, ach und Get well soon – da würde ich mich richtig in Schale werfen!

Vielen Dank und viel Spaß auf der #FETEBerlin2019!

Titelbild (c) Maren Butte