Alle Infos für Musiker*innen
Ihr spielt und singt für uns – in beeindruckender Vielfalt an Genres, Instrumenten und Stimmen. Danke!
Als Musiker*in oder Sänger*in könnt Ihr bei der Fête de la Musique entweder bei einer „offiziellen“ FETE-Bühne auftreten. Diese findet Ihr z.B. über unser Matchmaking-Tool.
Oder Ihr singt und spielt spontan als Straßenmusik*innen.
Auf dieser Seite erfahrt Ihr, was es zu beachten gibt und welche Möglichkeiten es für Musiker*innen gibt.
General Agreement (Erklärung der Richtlinien) für die Fête de la Musique (PDF).

Wir wenden uns auf dieser Seite an alle Musiker*innen, die spontan auf den Straßen oder geplant an einem der vielen Musikorte spielen möchten.
Alle dürfen teilnehmen, egal ob Profis oder Anfänger*innen und unabhängig davon, welchen musikalischen Stil ihr bevorzugt.
Über unser Matchmaking-Tool könnt Ihr Euch für einen Slot auf einer Bühne/an einem Musikort bewerben.
Falls Ihr lieber spontan und unverstärkt auf der Straße spielen möchtet, lest bitte unbedingt unseren Leitfaden für Musiker*innen
Wichtige Infos zum Herunterladen
Nutze unser Netzwerk. Mit dem Matchmaking-Tool findest Du Bühnen, Mitmusizierende und Unterstützer*innen
Bühnen, Musiker*innen und Unterstützer*innen können sich registrieren, ein Profil anlegen und so bilateral zueinander finden.
Du hast noch kein Profil? Melde Dich als Nutzer*in in unserem Matchmaking-Tool an.
Häufig gestellte Fragen
Welche Möglichkeiten gibt es, als Musiker*in teilzunehmen?
Die einfachste Möglichkeit teilzunehmen und dem Spirit der „Fête de la Musique“ zu folgen, ist zu Deinem Instrument zu greifen bzw. die Stimme zu ölen, auf die Straßen, Plätze oder Parks zu gehen und Dein Können zu präsentieren. Hier kannst Du Dir den Leitfaden für Straßenmusiker*innen herunterladen. Für einen Auftritt auf einer der Bühnen des offiziellen Programms kannst Du Dich beim Matchmaking-Tool anmelden, ein Profil anlegen und mit den Bühnenmacher*innen in Kontakt treten.
Wie kommt man zu einem Auftritt auf einer Bühne des offiziellen Programms?
Musiker*innen können sich ein Profil im Matchmaking-Tool anlegen und so mit den Programm-Macher*innen der Bühnen und Musikorte in Kontakt treten. Es ist auch möglich einen offiziellen Musikort der „Fête de la Musique“ direkt zu kontaktieren und einen Auftritt anzubieten bzw. freie Slots anzufragen.
Wer entscheidet, ob und an welchem Musikort ein Auftritt stattfindet?
Die Bühnenveranstalter*innen sind eigenverantwortlich und frei in der Auswahl der Musiker*innen und der Genres. Sie treffen letztlich die Entscheidung, welches Programm und welche Künstler*innen sie präsentieren möchten.
Ich habe einen Ort gefunden, an dem ich auftreten will. Wie wird dieser als Musikort und mein Auftritt mit in das offizielle Programm aufgenommen?
Für eine Aufnahme in das offizielle Programm der „Fête de la Musique Berlin“ ist es nötig, dass ein*e Verantwortliche*r gefunden wird, die oder der die Location online via Teilnahme-Formular anmeldet und als Kooperationspartner*in zur Verfügung steht. Ob ein Musikort teilnehmen kann, hängt u.a. davon ab, ob eine Aussicht auf Genehmigung seitens der Behörden besteht. Die Musikorte erhalten einen Programmlink, um die Konzerte an ihrem Standort zu veröffentlichen. Ein Auftritt, der im Rahmen von Straßenmusik geplant ist (z.B. vor der Stammkneipe), kann formlos per Mail gemeldet werden und wird dann auf den Social-Media-Kanälen der FeteBerlin angekündigt. Hier findest Du Infos zur Straßenmusik.
Muss ich eigene Technik (Backline, PA) mitbringen? Was stellt der Musikort?
Was an Technik benötigt wird, hängt stark von der Ausrichtung des Musikortes und den auftretenden Künstler*innen ab. Ein unplugged-Singer Songwriter-Programm hat andere Anforderungen, als ein Line-up mit elektronischer Musik. Sollte spezielles Equipment für den Auftritt nötig oder gewünscht sein, sollte dies vorab geklärt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig im Vorfeld klare Absprachen mit den jeweiligen Bühnenveranstalter*innen zu treffen.
Ist Straßenmusik generell erlaubt? Was muss ich beachten?
Grundsätzlich ist Straßenmusik im Rahmen der „Fête de la Musique“ erlaubt, sofern man sich an einige Regeln hält. Nicht erlaubt ist Straßenmusik beispielsweise in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Gedenkstätten und ähnlichen schutzwürdigen Einrichtungen. Euer Auftritt darf maximal 60 Minuten dauern (danach könnt/ müsst ihr an einen anderen Ort weiterziehen). Instrumente sind so zu platzieren, dass die nächstgelegenen Anwohner nicht direkt beschallt werden (Mindestabstand 20 Meter). Hierzu bitte den Leitfaden für Straßenmusik beachten.
Warum bekommen die Musiker*innen kein Honorar für den Auftritt?
Das weltweit geltende General Agreement regelt, dass Musikformationen zur „Fête de la Musique“ ohne Honorar auftreten und kein Eintritt verlangt wird. Die Grundidee der „Fête de la Musique“ ist ein kostenloses Musikfest, welches für jeden frei zugänglich ist. Ein Tag, an dem die Musik gefeiert wird, ohne kommerzielle Interessen! Der Non-Profit-Gedanke schließt Einnahmen nicht aus und strebt ausdrücklich eine Kostendeckung an. Das heißt, dass Bühnenveranstalter*innen ggf. Umsätze (aus Gastronomie, Drittmitteln, etc.) für Aufwandsentschädigungen an Musiker*innen verwenden können.
Was ist, bei einem Auftritt ohne Gage, der Mehrwert einer Teilnahme?
Neben dem Spaß und der Freude an der Musik können bei der „Fête de la Musique“ ein großes, musikbegeistertes Publikum und somit zukünftige Fans erreicht werden. Auch durch Social Media und die Berichterstattung der klassischen Medien erreichen die Musiker*innen viele Menschen. Und ganz praktisch kann man sein Netzwerk zu Veranstalter*innen, Booker*innen, anderen Musiker*innen, etc. erweitern.
Was macht das Musicboard an Promotion für die Musik-Acts?
Das gesamte Programm ist online auf der Fête-Website verfügbar. Via Social Media (allein bei Facebook mehr als 40.000 Follower und bei Instagram über 13.000 Follower) und auf der Website werden ausgewählte Musik-Acts mit Interviews und Videos vorgestellt. Durch umfangreiche Pressearbeit erreicht das Programm der „Fête de la Musique Berlin“ vielfältige Berichterstattung in den klassischen Medien.
Wie funktioniert das mit der GEMA?
Die Musikorte verpflichten sich dazu, die GEMA-Musikfolgen der Musiker*innen einzuholen und gesammelt an das Musicboard zu übermitteln. Das Musicboard kümmert sich um die gesamte Abwicklung mit der GEMA und übernimmt auch die Kosten für die Lizenzen-Gebühren. Auf dieser Basis erfolgt dann die Ausschüttung der Tantiemen an die Musikurheber*innen durch die GEMA.