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  • Die Fête de la Musique stellt vor – heute: Die Band „Merely Minds“

    Die Fête de la Musique stellt vor – heute: Die Band „Merely Minds“

    Wer ist die Band Merely Minds und was ist ihr Bezug zur Fête de la Musique Berlin?

    Im Jahr 2017 entschloss sich Daniel Perry, sein eigenes Projekt zu kreieren und später mit dem Komponieren von Titeln zu beginnen. Er traf Illiana Nedialkova, eine brillant talentierte Pianistin und Komponistin, über eine Anzeige, die er online veröffentlichte. Nachdem sie ein Jahr lang gemeinsam Songs geschrieben hatten, beschlossen sie, ihr Projekt zu einer Band zu erweitern und die Merely Minds-Familie zu vervollständigen. Daniel Perry schreibt die Songs, in denen wir die unterschiedlichsten Themen wie Akzeptanz menschlicher Unterschiede, soziales Leben in unseren Tagen, Liebe, Freundschaft und andere finden.

    Nächstes Jahr am 21. Juni guckst Du auf dieses Jahr zurück und denkst:

    „Wir haben es geschafft! Und ob mit oder ohne Lockerungen; Musik war immer da, um uns zu trösten.“

    Was war die schönste Erinnerung an eine Fête de la Musique war?

    Als wir zum ersten mal da gespielt haben. Schönes Wetter, gute Laune und schöne Atmosphere in den Bornholmer Gärten.

    Mehr über Merely Minds gibt’s auf der Band-Website.

  • Support your local stream: Die Fête de la Musique unterstützt Streaming-Angebote

    Support your local stream: Die Fête de la Musique unterstützt Streaming-Angebote

    Wir unterstützen Streaming-Angebote – jetzt bewerben!

    Der 21. Juni 2020 wird anders als die letzten 25 Sommeranfänge. Aber wir möchten trotzdem gemeinsam mit Euch die Musik in unserer Stadt hörbar machen, Berlin – mit Abstand – zum Vibrieren bringen und diejenigen unterstützen, die mit einem Livestream das Angebot der Fête de la Musique auf unserer Website und im Netz bereichern möchten.

    Zur Deckung von Produktionskosten und Künstlerausgaben können wir bis zu 20 Anbieter*innen von Live-Streams mit je 1000,- € netto unterstützen. 

     

    Die Auszahlung erfolgt gegen Rechnungsstellung nach erfolgreichem Abschluss des Stream. Bedingungen sind:

    • ein kontinuierliches Streaming-Angebot von mindestens 60 Minuten
    • Abklärung aller Nutzungsrechte mit den Künstler*innen
    • Durchführung der Konzerte/DJ-Sets unter Beachtung aller Hygieneregeln und Vorschriften
    • Hosting des Livestreams bei einem externen Portal wie Youtube, Vimeo, Twitch, Facebook etc. oder auf der eigenen Website unter Berücksichtigung aller Regularien (insbesondere GEMA).
    • Einsendung des Embed-Link/ Code bis spätestens 12.06.
    • ausgeschlossen von der Teilnahme sind staatlich geförderte Einrichtungen und große Wirtschaftsunternehmen

     

    Bitte schickt uns bis zum 8. Juni Eure Bewerbung per E-Mail an hallo@fetedelamusique.de unter Beachtung folgender Punkte:

    • Name und Rechtsform des Anbieters
    • Kontaktdaten
    • Titel des Streamingangebots
    • Konzept / Inhalt (kurze Beschreibung, maximal 500 Zeichen)
    • Künstler*innen
    • Ort

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

    Foto: (c) Jim Kroft

  • Berlin (a)live – eure digitale Bühne zur Fête de la Musique

    Berlin (a)live – eure digitale Bühne zur Fête de la Musique

    Ex-streame Zeiten: Dieses Jahr ist alles anders und mit Abstand. Kunst und Kultur leiden darunter besonders. Aber anstatt uns resigniert in die Ecke zu verziehen, haben wir etwas daraus gemacht: Berlin (a)live ist ein Projekt, das aus der Corona-Krise hervorgegangen ist. Und inzwischen sind wir die zentrale Solidaritäts-Plattform, über die Künstler*innen unterstützt werden können und digitale Bühne, die Kunst- und Kulturevents zu euch nach Hause streamt.

    Dabei swingen wir ganz im Geiste der Fête de la Musique: Bei uns bekommen nicht nur die Etablierten eine Bühne, sondern alle – also auch die Newkommer, die Ausprobierer und Andersmacher. Wir brauchen das kulturelle Nebeneinander von Hochkultur und Wohnzimmergeschrammel, die ganze Bandbreite von Punk bis Parsifal. Deshalb möchten auch wir die diesjährige Fête de la Musique nutzen, um euch zu sagen: Experimentiert, wagt etwas Neues, traut euch, nutzt die digitalen Möglichkeiten. Trotzt der Krise, trotz Abstand.

    Ihr seid der Sound der Stadt

    Lasst uns zur diesjährigen Fête de la Haus-Musique zusammen den Sound der Stadt erklingen und alles rausholen, was geht. Wir sind zwar zuhause, können aber trotzdem in alle Welt hinaus. Schickt euren Polka-Speedmetal mit Berliner Schnauze nach Sydney und Santiago – oder einfach rüber auf die andere Straßenseite. Sendet Rap-Sonaten zur Ur-Oma und afrofuturistischen Boyband-Sound aus eurem Keller in den musikalischen Underground am anderen Ende der Welt. Seid kreativ, experimentell, denkt neu – Berlin (a)live ist auch die Chance, einfach mal alles anders zu machen. Alles, was ihr braucht, ist euer musikalisches Geschick und eine halbwegs gute Internet-Verbindung.
    Seid der Wuhan Clan im virtuellen Sound-Clash, wilder als The WHO und werdet The Cure gegen die Pandemie. Steckt euch an mit leidenschaftlicher Zuversicht und sorgt füreinander. Leave no one behind! Lasst eure Sorgen in Schall und Rauch aufgehen. Gebt Laut! Verbreitet Hoffnung statt Viren. Und wo sonst die Straßenecke zur Bühne wurde, kann es diesmal die Küchenzeile sein – eure digitale Bühne: Das sind wir.

    Faites de la musique. Macht Musik. Stay tuned. Show solidarity.

    Berlin (a)live x Fête de la Musique.

    Ein Gastbeitrage von Berlin (a)live

  • Interview mit dem Unpluggedival – das lokale Festival

    Interview mit dem Unpluggedival – das lokale Festival

    Nächstes Jahr am 21. Juni guckst Du auf dieses Jahr zurück und denkst:

    Unpluggedival – das lokale Festival: Im Juni 2021 werde ich denken: Puh, das war eine Zeit, die ich nicht missen möchte, die aber so hoffentlich nie wieder kommt, denn wir hatten es „damals, 2020“, mit einem wirklich gefährlichen Virus zu tun. Den haben wir nun mit größten Anstrengungen, großer Disziplin und leider auch mit vielen Einbußen rund um die Kultur, aber auch mit neuen, kreativen Ideen hinter uns gelassen. Und umso mehr freue ich mich „jetzt, in 2021“ auf die Musik, die da gleich kommt. Daher: bis gleich!

     

    Was wirst Du zur Fête de la Musique in diesem Jahr machen?

    Unpluggedival – das lokale Festival: Wir streamen Singersongwriter und Duos aus dem Zimmer 16, live, von 14 bis 22 Uhr. Stündlich gibt es unter Einhaltung unseres Hygieneschutzkonzeptes einen neuen Act, außer zum Singalong, da singen wir alle die „Ode an die Freude“ 😉 Unser stream ist der Ersatz an unsere Open-Air-Bühne, die wir ursprünglich geplant hatten. Die findet nun erst im nächsten Jahr statt. Ganz sicher. Bis dahin freuen wir uns auf alle und alles, war wir als Unpluggedival zusammen mit dem Zimmer 16 streamen können und werden.

     

    Deine schönste Erinnerung an eine Fête de la Musique war?

    Unpluggedival – das lokale Festival: 1996 als Musiker (Schlagzeuger) der Band The Phlegmatics: wir spielten im Biergarten „Golgatha“ in Kreuzberg den Song „Keep on rockin´ in a free world“ von Neil Young; die Leute tanzten auf den Bierzeltgarnituren. Es war alles gut. Unbeschwert. Der Spaß der tanzenden Leute und die Live-Musik bildeten eine unglaubliche Synthese. Auf die freue ich mich im nächsten Jahr, wenn es hoffentlich wieder „haptische“ Live-Konzerte mit Publikum geben kann. Wird 🙂

    Unpluggedival – das lokale Festival: www.unpluggedival.de

  • #FETE am 21. Juni 2020: Berlin ist im Haus!

    #FETE am 21. Juni 2020: Berlin ist im Haus!

    Gerade mal drei Wochen ist es her, seit wir den Entschluss getroffen und veröffentlicht haben, dass die Fête de la Musique in diesem Jahr nur als Haus-Musique-Edition stattfinden kann. Und das auch noch im Jubiläumsjahr. Aber die Vernunft und die Gesundheit und die Verantwortung für die vielen, vielen Menschen, die am 21. Juni normalerweise rausgehen und die Live-Musik genießen würden, hat uns keine andere Wahl gelassen.

     

    Wohnzimmerkonzerte, Live-Streams, Balkon-Singen und virtuelle Proben

    Wir waren unsicher, wie die Menschen drauf reagieren, wenn wir zur Fête de la Haus-Musique aufrufen – konzentriert (aber natürlich auch beschränkt) auf die Möglichkeiten, wie man zuhause Musik machen und trotzdem einen ordentlichen WUMMS entfalten kann: Wohnzimmerkonzerte, Live-Streams, Balkon-Singen und virtuelles Proben begleiten uns seit Wochen und mit jedem Tag ohne Live-Konzerte wächst die Sehnsucht auf das ganz besondere Erleben, das wir in diesem Jahr leider nicht in der geliebten Form haben werden. Daher wussten wir nicht, ob die Bereitschaft da ist, die Fête mit Abstand zu feiern und die Beschränkungen in Kauf zu nehmen.

    Aber, was sollen wir sagen: Wir sind platt und geflashed von den Reaktionen – von den vielen, vielen Menschen, die sich mit coolen Ideen gemeldet haben und dabei sein wollen.

     

    Die Vielfalt der Aktionen und Ideen ist so, wie sie immer ist an diesem einzigartigen Tag

    Vom Fernehturm zur Naunynritze, vom Märkischen Museum zum Centre Francais, von den Jail-Sessions in der Kunstanstalt zur Hommage an die Künstler*innen, die in den letzten Wochen verstorben sind. Es gäbe noch so viele mehr zu nennen – Ihr werdet sie alle in den nächsten Tagen auf unseren Programmseiten entdecken.

    Berlin reagiert auf die Krise mit Kreativität, mit Leidenschaft (wobei der erste Teil des Wortes in diesem Jahr auch seine ganz eigene Betonung hat), mit Trotz und mit einer großen Liebe zur Musik. Für uns alle ist sie ein emotionales Grundnahrungsmittel und wir hoffen und kämpfen dafür, dass die Vielfalt der Orte, Musizierenden, Veranstalter*innen, privat und beruflich für die Musik Brennenden erhalten bleibt.

    Um zu zeigen, wie wichtig die Musik für unser Leben ist, wollen wir alle gemeinsam – mit körperlichem Abstand, aber umso größerer emotionaler Nähe – den 21. Juni als ein Fest der Musik feiern, das sicherlich niemand von uns je vergessen wird.

    Macht gern mit. Auf unserer Website und den Social Media Kanälen erklären wir Euch, wie Ihr Euch in diesem Jahr beteiligen könnt.

    Foto: Kate Trifo/ Pexels

  • Am 21. Juni 2020 gibt es eine Fête de la Haus-Musique

    Am 21. Juni 2020 gibt es eine Fête de la Haus-Musique

    Durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus‘ hat sich alles verändert und wir müssen Euch nun schweren Herzens mitteilen, dass die Fête de la Musique 2020 nicht in der gewohnten Form in Berlin stattfinden kann. Aber wir laden Euch ganz herzlich ein, die Fête de la Haus-Musique mit uns zu feiern.

    Macht Musik & haltet Abstand #stayathome

    Wir unterstützen die Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Eindämmung der Ausbreitung dieser Krankheit und damit auch das Verbot aller Großveranstaltungen bis zum 31. August, das am Mittwoch der letzten Woche erlassen wurde. Das betrifft natürlich auch die Fête de la Musique Berlin mit ihren insgesamt ca. 100.000 Besucher*innen und ihrem spontanen, dynamischen Charakter, der es schlicht unmöglich macht, die Größe von Menschenmengen zu beschränken. In Berlin sind Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmenden bis einschließlich 24. Oktober untersagt. Wir sehen in der Entscheidung der Politik eine wichtige Sicherheitsmaßnahme für uns alle, die dabei helfen soll, Leben zu retten und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

     

    Das heißt für Euch und uns ganz konkret, dass es leider keine Bühnen und Veranstaltungen in der gewohnten Form mit Publikum geben wird

    Sicherheit, Solidarität und Verantwortung sind in dieser Zeit die wichtigen Werte und Berlin will hier mit gutem Beispiel vorangehen. Wir planen, das große Jubiläum der Fête Berlin 2021 nachzufeiern und möchten Euch dazu schon jetzt ganz herzlich einladen.

    Dennoch soll Berlin am 21. Juni 2020, dem weltweit gefeierten Fest der Musik und des Musikmachens, nicht stillstehen. Wir laden daher alle Künstler*innen und Musizierende zur Fête de la Haus-Musique ein: zum Musikmachen auf dem Balkon, für die Familie oder als Konzert in der digitalen Welt. Mit den anderen Städten in Deutschland, Europa, den USA und Indien, in denen normalerweise die Fête de la Musique wie in Berlin als Live-Event gefeiert wird, stehen wir im Austausch und arbeiten daran, dass die Musik und der Wert des Musikmachens am 21.6. sehr deutlich zu hören sein werden. Es wird eine andere Fête, aber es soll ein Zeichen für die Kreativität werden und für das Glück, das ausgelöst wird, wenn man Musik macht.

     

    Beibehalten werden wir zum Beispiel die Tradition des European Singalong, die sich in den letzten zwei Jahren etabliert hat:

    Zu einer gemeinsam verabredeten Zeit wird überall in Europa die Ode an die Freude gesungen – und noch ein paar weitere Songs. Wir möchten mit Euch und den vielen anderen Partner*innen und Unterstützer*innen der Fête in den nächsten Tagen ins Gespräch gehen und Ideen diskutieren, wie die Musik unter den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen gemacht und gehört werden kann. Auf unserer Website, auf Facebook, Twitter und Instagram haben wir in den letzten Wochen schon schöne Beispiele gesammelt wie #kochenfuerhelden, die Balkonkonzerte in Italien und Österreich oder auch eine Liste von Tools, die das gemeinsame Musizieren auf Distanz ermöglichen.

    Für viele von uns haben die Folgen der Pandemie eine existenzbedrohende Situation geschaffen, in der man wahrscheinlich mehr mit der Rettung der eigenen Existenz zu tun hat als mit kreativen Ideen. Auch hier haben wir auf unserer Website die Informationen über Hilfsangebote gesammelt, die aktuell von der Politik aber auch von privaten Initiativen angeboten werden. Wir haben diese Angebote hier auf unserer Website unter Musik hilft jetzt gesammelt.

     

    Was geht zur Fête de la Musique 2020?

    • Musikmachen zuhause: für die Familie und Mitbewohner im eigenen Haushalt
    • Musikmachen auf dem Balkon / aus dem offenen Fenster
    • Musikmachen fürs Netz: Live oder als Aufzeichnung (ohne Publikum)
    • gemeinsames Musizieren mit Abstand: als größter digitaler Chor/Orchester/Ensemble der Welt
    • Musik genießen: als Stream, im Radio, im Fernsehen
    • Leute mit einem musikalischen Gruß überraschen
    • digitaler Musikunterricht
    • digitales Zusammenspielen

     

    Was geht nicht?

    • Konzerte vor Publikum
    • feste oder temporäre Bühnen im Freien
    • große Ensembles ohne Abstandswahrung (Bigbands, Orchester, Chöre, …)
    • Gemeinsames Singen, Musizieren oder Feiern auf öffentlichen Plätzen
    • Aufrufe, dass irgendwo live etwas stattfindet, wo Menschen hingehen können.

    Wir wissen, dass es die Fête de la Musique in Berlin und weltweit ohne das Engagement von Menschen wie Euch nicht gäbe und sind sehr dankbar dafür, dass Ihr Euch bisher so engagiert und leidenschaftlich eingebracht habt. Wo immer es Möglichkeiten der Hilfe gibt, möchten wir diese ergreifen oder kommunizieren und dort, wo es uns möglich ist, Euch unterstützen.

    Bleibt gesund, haltet Abstand und den Kopf immer ganz weit oben!

    Bild: Adobe Stock

  • Fête de la Musique Berlin

    Fête de la Musique Berlin

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    Fête de la Musique Berlin

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    Björn Bernhard Döring

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    Since when are you involved?

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    Why is Fête de la Musique special for you?

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    What are your Fête highlights?

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    What is your favourite sport during Fête?

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    What is your Fête Utopia?

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  • Gemeinsam musizieren in Zeiten von Corona | ein Gastbeitrag von Matthias Strobel

    Gemeinsam musizieren in Zeiten von Corona | ein Gastbeitrag von Matthias Strobel

    Die Situation gerade ist keine einfache. Besonders Musiker*innen leiden unter den fehlenden Konzerteinnahmen und abgesagten Bookings für Festivals und andere Veranstaltungen. Für viele Musiker*innen fällt dadurch eine der letzten echten Einkommensquellen weg.

    Live-Streams aus dem eigenen Wohnzimmer sind momentan eine der wenigen Möglichkeiten, ein größeres Publikum als die WG-Mitbewohner*innen oder die eigene Familie zu erreichen. Monetarisierungsmodelle dafür sind zwar noch rar, dennoch gibt es bereits einige Tools, wie Caffeine, Crowdcast, Moment House, StageIt, oder Streamlabs, die Features anbieten, mit denen ihr Tickets oder Abonnements für eure Live-Streams verkaufen könnt oder einen Spendenbutton, digitale Items und euren Merchandise-Shops integrieren könnt. Mit Broadcasting-Programme wie Restream oder OBS Studio könnt ihr Live-Streams zeitgleich auf verschiedenen Plattformen wie Twitch, Facebook, Youtube oder Mixer verbreiten und dadurch eure Fans erreichen oder neue gewinnen.

    Falls ihr schon länger mit dem Gedanken spielt, ein Konzert per Live-Stream im Internet zu übertragen aber nicht so recht wisst, welches Equipment ihr dafür benötigt, findet ihr hier eine Anleitung von residentadviser und oder hier einen Leitfaden von CDM wie ihr das richtige Setup aufbaut.

     

    Die GEMA hat hier Informationen zur Abrechnung von Live Streams bereitgestellt und falls ihr euch einen Überblick über andere, weltweit stattfindende Online-Musik-Veranstaltungen verschaffen möchtet, kann ich euch dieses ständig aktualisierte Verzeichnis VIRTUAL MUSIC EVENTS DIRECTORY sehr empfehlen.

    Durch die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 sind neben den abgesagten Konzerten nun leider auch die Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren, für Bandproben oder einfach nur Jam-Sessions sehr begrenzt bzw. nicht mehr möglich geworden. Proberäume und andere Orte zur kreativen Entfaltung haben geschlossen, und auch der Besuch beim Bandkollegen oder bei befreundeten Musiker*innen ist nicht mehr möglich.

     

    Der Vibe und die kreative Energie, die entstehen, wenn zusammen in einem Raum Musik gemacht wird, ist mit keiner Technologie zu ersetzen.

    Dennoch gibt es eine Menge an Tools, die euch helfen können, euch mit anderen Musiker*innen zu vernetzen und so auch in Zeiten von Quarantäne und Isolation gemeinsam neue Musik entstehen zu lassen. Auch wenn ihr bisher keine oder nur wenig Berührungspunkte mit solchen Tools hattet, ist gerade jetzt eine gute Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen.

    Durch die Digitalisierung, das Internet und die fortschreitende technologische Entwicklung haben sich nicht nur neue Wege ergeben, Musik einfacher und unabhängiger zu vertreiben, zu bewerben und zu konsumieren. Es bieten sich dadurch auch mehr Möglichkeiten, mit Musiker*innen anderer Länder und Kulturen in Kontakt zu kommen, dort neue Fans zu finden oder sich von anderen Kunstformen inspirieren zu lassen. Nicht selten entsteht gerade aus solch ungewöhnlichen Situationen etwas völlig Neues und Großartiges.

     

    Zahlreiche Tools ermöglichen euch, gemeinsam Musik zu machen oder über alle geografischen Grenzen hinweg miteinander zu kooperieren.

    War bis vor einigen Jahren die Schnelligkeit der Datenverbindung im Internet das größte Hindernis, um tatsächlich in Echtzeit miteinander Musik zu machen, hat sich auch das in der Zwischenzeit geändert. Alles was ihr dazu benötigt sind ein Computer, eine Internetverbindung (mit mind. 200 kbps up- and downstream), das entsprechende Programm und an den Computer angeschlossene Instrumente.

    Mit Freunden, Bandmitgliedern oder auch völlig fremden Musiker*innen zu jammen ist heutzutage nur eine Sache weniger Mausklicks. Auf Plattformen wie Sofasession oder Jammr könnt ihr zeitgleich mit anderen Musiker*innen in Echtzeit musizieren. Wer technisch ein bisschen versierter ist, kann auch Open-Source Software wie Jamulus, NINJAM Wahjam, oder Jamtaba nutzen, um virtuelle Jam-Sessions zu hosten. Diese Programme funktionieren am besten mit der Digital Audio Work Station (DAW) Reaper.

    Services wie JamKazam oder Doozzoo ermöglichen es euch, über Video-Streams die anderen Musiker*innen zu sehen und bieten wie die meisten dieser Plattformen zudem an, dass ihr die produzierte Musik in einer Cloud speichern und so auch im Anschluss gemeinsam über alle Distanzen hinweg, an den Songs weiter arbeiten könnt.

    Mit Mobile Apps wie ENDLESS, einer App für Beat-Maker und Produzenten, oder Trackd, eine Social Music Studio App mit angeschlossener Community, habt ihr die Möglichkeit von überall mit eurem Smartphone oder Tablet gemeinsam mit anderen in Echtzeit neue Songs zu schreiben und aufzunehmen.

    Wer in erster Linie digitale Musik produziert, kann mit Online DAWs wie Soundtrap, Bandlab von zuhause aus, zusammen mit anderen Musiker*innen an Projekten arbeiten. Auch MIDI-fähige Instrumente lassen sich damit verbinden.

    Wenn ihr lieber online mit eurer gewohnten Produktionssoftware arbeiten möchtet, bieten einige Hersteller von professionellen DAWs auch dafür entsprechende Plugins wie Steinberg VST Connect für Cubase oder Avid Cloud Collaboration für ProTools an. Die umfassendste Software dafür ist Source–Connect (SC). Neben dem Vorteil, dass sie mit allen gängigen DAWs kompatibel ist, bekommt ihr hier auch noch Zugang zu 50.000 Musiker*innen, Sänger*innen und Studios weltweit.

    Auf Online-Music-Communities wie Bandhub, Soundstorming, Blend, oder Kompoz könnt ihr zwar nicht in Echtzeit miteinander Musik machen, aber habt dennoch die Möglichkeit eure Songs, oder fertige Teile davon, aufzunehmen, andere dazu einzuladen daran mitzuarbeiten, Feedback zu geben, oder selbst bei der Fertigstellung von Tracks anderer mitzuwirken.

    Plattformen wie Splice oder SKIO Music ermöglichen zwar auch keine online Musikproduktion in Echtzeit, bieten dafür aber große Datenbanken mit Samples, Loops und Plugins für verschiedene DAWs an. Zusätzlich finden in den daran angeschlossenen Communities Remix Wettbewerbe statt, an denen ihr entweder teilnehmen, oder diese selbst welche starten könnt.

    Auf der Seite CCMixter findet ihr Remixes und Samples, die unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden, die kostenlos zum Download bereitstehen und frei verwendet werden dürfen.

    Solltet ihr niemanden haben, mit dem ihr euch online austauschen könnt oder Musiker*innen mit Fähigkeiten sucht, die ihr selbst nicht habt, könnt ihr diese auf Plattformen wie Bandmix, ProCollabs, Pibox Music, Vocalizr oder Vampr finden. Diese Plattformen sind zudem ein großartiger Ort, um euch mit Musiker*innen aus anderen Erdteilen und Genres zu vernetzen.

    Für diejenigen, die auf der Suche nach professionellen Musiker*innen sind, um sie für die Mitwirkung an euren Songs anzuheuern, oder falls ihr Toningenieure und andere Music Professionals sucht, die euch bei der Fertigstellung eures Songs helfen können, gibt es auch dafür Plattformen wie Tunedly, Soundbetter, AirGigs, StudioPros, Audiu, Melboss oder Verse Chorus und Kompoz Studio. Dabei reicht das Repertoire von Instrumentalist*innen und Sänger*innen bis hin zu Mixing- und Masteringexpert*innen.

    Auch wenn diese Situation extrem unbefriedigend ist – gerade dann, wenn ihr auf eure Bandkollegen oder andere Musiker*innen angewiesen seid – können daraus unter Umständen neue Chancen entstehen. Kooperationen mit Musiker*innen aus anderen Kulturkreisen oder Genres machen nicht nur Spaß und erweitern den eigenen musikalischen Horizont, sondern sind auch eine gute Möglichkeit, Katalog und Fanbase aller an der Kooperation Beteiligten zu vergrößern.

    Spätestens seit Aerosmith und Run DMC’s 80er Jahre Hit „Walk This Way“ haben Collabos zwischen genre-fremden Künstler*innen immer wieder Musikgeschichte geschrieben und zu neuen Sounds geführt. Im besten Fall erleben wir also durch die momentane Situation wieder die Geburt neuer musikalischer Stilrichtungen.

     

    +++

    Über den Autor:
    Matthias Strobel ist Präsident von MusicTech Germany, dem Bundesverband für Musiktechnologie in Deutschland und ist Hauptansprechpartner zum Thema Innovationen für die Musikbranche hierzulande. Mit seinem Netzwerk aus Musiktechnologie-Unternehmern, Vertretern der Musikindustrie und Wissenschaftlern sowie seinen Verbindungen zu (inter)nationalen politischen Entscheidungsträgern, Medienvertretern und Künstler*innen, fördert er den Wissenstransfer zwischen Visionären aus allen Bereichen der Kreativbranche und fungiert mit seiner Agentur WickedWork als Berater, Mentor und Brückenbauer zwischen Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft.

    Foto (c) Alexander Rentsch

  • Musik hilft jetzt: alle (uns bekannten) Aktionen und Initiativen von Clubs und MusikerInnen während #covid_19

    Musik hilft jetzt: alle (uns bekannten) Aktionen und Initiativen von Clubs und MusikerInnen während #covid_19

    ÜBERSICHT STREAMING & CO.

    +++ Wenn Ihr weitere Aktionen habt, die Ihr unterstützen wollt oder selbst veranstaltet, dann schreibt uns diese an news@fetedelamusique.de +++ Wir aktualisieren diese Übersicht regelmäßig +++

    (in alphabetischer Reihenfolge)

    Badehaus Berlin Live-Stream

    Das Badehaus auf dem RAW-Gelände in Berlin streamt 2x wöchentlich Konzerte live aus dem Badehaus. James Chatburn und D.$ahin // Georg Kostron haben den Anfang gemacht. Weitere Konzerte folgen!

     

    Berlin (a)live!

    Diese Plattform bringt Kultur in die Wohnzimmer und unterstützt Kulturschaffende. „Berlin (a)live“ bringt Künstler*innen und Kulturbegeisterte zusammen. „Berlin (a)live“ ist ein gemeinsames Projekt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Berliner Agentur 3pc, ist die zentrale Anlaufstelle für alle Berliner Live-Angebote wie Diskussionen, Performances, DJ-Battles, Opern sowie Konzerte und Vernissagen im Netz. Hier können Live-Streams aller Plattformen frei zusammengetragen und verlinkt werden. Kulturschaffende erhalten so mehr Aufmerksamkeit für ihre Projekte. Darüber hinaus bietet die Plattform auch die Möglichkeit, über Spenden Künstler*innen und Projekte gezielt zu unterstützen.

    Mehr auf:  https://www.berlinalive.de

     

    Berta Berlin

    Ein schönes Streaming-Projekt für authentische Musik, die hauptsächlich von den Rookies, Greenhorns und nicht-kommerziell ausgerichteten KünstlerInnen stammt. Klickt Euch durch und entdeckt einen weiteren wundervollen Musik-Kosmos im digitalen Space!

    Mehr auf: https://berta.berlin/

     

    Culture Love Force

    Die Initiative ist ein Zusammenschluss von OHA! Music, Love Your Artist, dem Clubkombinat Hamburg und der LiveKomm mit dem Ziel die Kulturlandschaft zu unterstützen. Via Love Your Artist werden Tickets verkauft, für die es keine künstlerische Gegenleistung gibt. Der Erlös wird zwischen KünslterInnen und Venue aufgeteilt. Das Motto der Soli-Kampagne ist „see you tomorrow – save culture“.

    Mehr auf: https://www.cultureloveforce.org/

     

    Dringeblieben

    Livestreams auf dringeblieben.de für Künstler*innen und Orte, um Veranstaltungen online stattfinden zu lassen. Von Theater, über Konzerte bis zu Party. Möglichkeit, über einen Chat mit den KünstlerInnen in Austausch zu kommen und natürlich auch, diese finanziell zu unterstützen. Dringeblieben ist eine Aktion von rausgegangen und Ask Helmut.

    Mehr auf: https://dringeblieben.de/

     

    Festival „Je reste à la maison“ von What the France

    Eine Initiative von What The France, mit der vom 1. bis 7. April unterschiedliche KünstlerInnen und Bandslive auf Facebook Konzerte von zu Hause aus geben. Mit dabei sind unter anderem: Malik Djoudi, Miel De Montagne, Victor Solf (Her), Yuksek, Yael Naim und Chapelier Fou. The finest music made in France!

    Mehr auf: https://whatthefrance.org/de/festival-je-reste-a-la-maison-wir-bleiben-zuhause

     

    Going viral

    Die australischen MusikerInnen Georgie Fisher und ihre Schwester Stephanie Fisher – beide aktuell in Berlin lebend –  streamen eine Reihe von Konzerten, unter anderem mit Lukas Laufen und ihren eigenen Songs. Es gibt drei Konzerte pro Woche mit jeweils zwei Acts. Der Fokus liegt auf Akkustitk-Gigs.

    Mehr unter: https://www.sissosmusic.com/going-viral

    Initiative Musik startet Hilfsprogramm und Spendenkampagne für Musiker*innen

    Das Hilfsprogramm 2020 soll Musiker*innen in Notlage unterstützen. Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik. Onlineanträge sind voraussichtlich ab Ende April 2020 möglich. Ziel ist es, die ersten Zuschüsse ab Mitte Mai 2020 zu überwiesen. In der ersten Phase geht es um die fehlenden Einnahmen aus Konzerten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Höhe des Zuschusses soll 1.000 Euro pro Solokünstler*in bzw. Band betragen. Darüber hinaus können auch deren Booker*innen mit je 250 Euro bezuschusst werden. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.

    Mehr auf: https://www.initiative-musik.de/spende/

     

    JAILSESSIONS

    Auch dieses klasse Projekt wurde durch die aktuelle Corona-Situation ins Leben gerufen. Ein ehemaliges Gefängnis aus der Kaiserzeit wird dabei der Ort für ein Experiment. Dieses Experiment läuft zweigleisig: In getrennten Zellen sitzen in einer #JailSession jeweils zwei Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Auf der einen Seite entsteht etwas Visuelles, für die Kamera Sichtbares – auf der anderen der musikalische Soundtrack dazu. Live aus dem Gefängnis in Köpenick.

    Mehr auf: https://www.arthelps.de/projekte/kunst-im-knast/

     

    Kochen für Helden u.a. mit unserem Bühnenpartner, dem Frannz Club

    #kochenfürhelden unterstützt Menschen in Funktionsberufen und Institutionen, die systemrelevant sind sowie die Held*innen des Alltags in Zeiten der Corona-Krise. Dazu gehören beispielsweise Ärzt*innen und Pfleger*innen in Krankenhäusern, Menschen in Heil- und Pflegeberufen, Ärzt*innen in Arztpraxen, Pfleger*innen in Altenheimen, Helfer*innen in Corona-Testzentren, Hebammen, Feuerwehrleute und Menschen im medizinischen Notdienst sowie alle anderen Held*innen unseres Alltags, die jeder teilnehmende Gastronom selbst finden muss. Erweitert wird das Angebot für Menschen und deren Betreuer*innen, die in diesen wilden Zeiten kaum noch die Möglichkeit haben, an ein warmes Essen zu kommen, weil die meisten Notunterkünfte geschlossen sind.

    Mehr auf: https://kochen-fuer-helden.de/

     

    #kulturretter

    Vom 26.03. bis einschließlich 19.04. (vorerst) wird täglich ein Konzert/eine Lesung/ein Theaterstück/ein gestreamt. Die Shows sind kostenfrei, gleichzeitig gibt es auf der Website, die Möglichkeit verschiedene „Items“ zu kaufen und damit die KünstlerInnen und BetreiberInnen zu unterstützen.  Ziel ist es, alle beteiligten KünstlerInnen, Clubs, TechnikerInnen, DienstleisterInnen u.a. fair für die Arbeit zu entlohnen.

    Mehr auf https://www.kulturretter.de/

     

    Lockdown Skill Swap Facebook Gruppe

    Die Facebookgruppe richtet sich direkt an Musik- & Entertainment-Menschen, um das beste aus der aktuellen Situation zu machen. Es geht darum, sich auszutauschen und gegenseitig von den Skills, Erfahrungen und dem Netzwerk der Gruppenmitglieder zu profitieren.

    An alle, die einen Online-Kurs anbieten: der Gruppe beitreten und posten. An alle, die sich austauschen möchten und Neues lernen möchten: dito!

    Mehr unter: https://www.facebook.com/groups/lockdownskillswap/

     

    Making Music

    Ist eine Plattform, anhand derer Profi- und HpbbymusikerInnen miteinander Musik machen können. Es gibt unterschiedliche Kategorien, über die man sich miteinander verbinden kann.

    Mehr auf: https://www.makingmusic.org.uk/

     

    #SAVETHEART

    SAVE THE ART: Das Theater kommt zum Gast. Das Projekt wurde initiiert von den Hamburger Zauberkünstlern Lucas Kaminski und Jan Logemann und Studio 17, welches die Synergien von Kleinkünstler*innen, kleinen Theatern und diversen Freiberufler*innen nutzen will!

    Die Shows diverser Künstler*innen werden per Livestream übertragen. Eintrittskarten können online erworben werden.

    Mehr auf: https://savetheart.de/

     

    One Heart Berlin | One heart for the art

    One Heart Berlin möchte ein Zeichen der Hoffnung setzen und zeigt jeden Tag im Wechsel ein Kunstwerk aus den geschlossenen Ausstellungen oder ein Stück von MusikerInnen, deren Konzerte nicht stattfinden können.

    Mehr auf: https://oneheart-berlin.de/

     

    The Social Distancing Festival

    Internationaler Kalender für Streaming-Events. Es können Konzerte eingereicht werden, die dann über die Plattform veröffentlicht werden.

    Mehr auf: https://www.socialdistancingfestival.com/

     

    #togetherathome

    #TogetherAtHome zeigt diverse KünstlerInnen, die zuhause ein Konzert geben. Der Clou, der die Aktion stark ins Rollen brachte: prominente MusikerInnen nominieren sich gegenseiteig. So hat Christ Martin als nächsten Jhn Legend nominiert, der wiederum hat Charlie Puth nominiert. Am besten, dem Hashtag #together auf IGTV oder Twitter folgen und Musikkonzerte aus dem Wohnzimmer feiern!

     

    TV Noir Wohnzimmer

    Live-Streaming Konzert ( Instagram von TV Noir). Freiwilliger „Eintritt“, der  zu 100% an die Künstler/innen geht.
    TV Noir übernimmt alle Gebühren für Systeme und Zahlungen. Wenn mehr als 400,- Euro zusammenkommen, wird das Geld solidarisch mit den später spielenden Künstler/innen geteilt.

    Mehr auf: https://tvnoir.de/

     

    United We Stream

    Eine Plattform für Live-Streams zu DJ-Sets, Konzerten und anderen Performances. Findet jeden Abend in unterschiedlichen Berliner Clubs statt, um diese am Leben zu halten. United we Stream ist eine Aktion der Berliner Club Comission, Arte und Radio Eins.

    Um die Clubs und MusikerInnen zu unterstützen, kann „Eintritt“ oder eine Spende gezahlt werden.

    Mehr unter: https://www.unitedwestream.berlin/

     

    Virtual Music Events Directory

    Aktuell wird dieses Google-Drive Dokument mit Tools und Tipps zum Streaming (in Englisch) viel verlinkt, geteilt und gelesen. Vielleicht hilft es Euch auch!

     

    Fördermöglichkeiten für Solo- / KleinunternehmerInnen und Selbständige

    https://www.facebook.com/SenKultEu/videos/1061799974179038/

  • Mit Musik durch die Coronakrise: #FETEBerlin stellt die schönsten Aktionen vor

    Mit Musik durch die Coronakrise: #FETEBerlin stellt die schönsten Aktionen vor

    Durch das Coronavirus hat sich das Leben bereits gravierend geändert und es gibt an der aktuellen Situation nichts schön zu reden. Nichtsdestotrotz bringt jede Krise auch Positives hervor. In Bezug auf Corona sind die von ihren Balkonen singenden Italiener ein Sinnbild dafür. Die große Welle der Solidarität und des gegenseitigen Unterstützens ist beeindruckend – sei es, dass Jugendliche für ältere Menschen einkaufen gehen, dass Gäste Restaurants mit „buy now, eat later“ Gutscheinabverkäufen unterstützen oder dass sich Clubs und MusikerInnen zusammenschließen und diverse Aktionen organisieren, um Einnahmequellen nicht vollends versiegen zu lassen.

    Denn der Kulturbetrieb leidet unter der aktuellen Krise. Viele Veranstalter*innen fürchten um ihre Existenz, während die Bürger*innen ein Stück Lebensqualität vermissen. Wie gehen Kulturfreaks und Musikliebhaber*innen mit der Situation um? Wir zeigen Euch viele bunte Aktionen, denn sie spiegeln für uns auch „Spirit der Fête de la Musique“ wider.

    Wir möchten unsere Kanäle nutzen, um Euch und Eure kreativen Ideen zu unterstützen, Kultur weiter erlebbar zu machen!

    Wir veröffentlichen viele schöne Projekte auf einen Blick! Hier geht es zu einer ausführlichen Liste mit Streaming-, Kooperations- und Solidaritäts-Aktionen (die wir weiterführen und aktualisieren werden).

    Wenn Ihr eine weitere Maßnahme oder Aktion kennt oder selbst durchführt, dann mailt uns gern an news@fetedelamusique.de und wir listen Euer Projekt ebenfalls.

    Einige schöne Aktionen im FETE-Rampenlicht:

    Balkon-Konzerte

    Es gab einmal das lustige Videoformat „Balcony TV“. Musiker*innen aus dem Pop-, Folk- oder Hip-Hop-Bereich spielten, in der Regel akustisch, auf einem Balkon einige ihrer Lieder und trotzten dem Straßenlärm. Und wenn nun ein ganzes Land die Madonna gibt und vom Balkon trällert? Vergangenen Freitag (13.03.) nutzten in Italien, angesichts der dortigen Ausgangssperre, Jung und Alt ihren Balkon, um „jeder für sich, aber alle zusammen“ zu musizieren. Aus sicherer Entfernung konnte man die Musik genießen und erstaunt sein über die versteckten Talente seiner Nachbarn.

    Den „Flashmob sonoro“ (klingenden Flashmob) haben sich zwei Tage später die Österreicher zum Vorbild genommen. Landesweit sangen und spielten am Sonntagabend Menschen auf ihren Balkonen, um Angst, Isolation und Langeweile zu überwinden („United Voices“).

    I have a stream

    Jetzt, wo in den nächsten Wochen nahezu alle Konzerte abgesagt sind, nutzen Musiker*innen vermehrt Streaming-Möglichkeiten, um ihre Fans zu erreichen. James Blunt spielte am 11.03. in der Hamburger Elbphilharmonie vor leeren Rängen und streamte das Konzert. Seither haben viele seiner Kolleg*innen intime Wohnzimmerkonzerte aufgenommen und via Twitter live übertragen, so z.B. Chris Martin, John Legend, der klassische Musiker Igor Levit oder die italienische Rocksängerin Gianna Nannini. Die Berliner Philharmonie bietet neben Livestreams über ihre „Digital Concert Hall“ auch kostenlosen Zugriff auf aufgezeichnete Konzerte aus 60 Jahren.

    Da auch die Tanzflächen bis auf weiteres leer bleiben müssen, hat die Berliner Clublandschaft das Programm „United we stream“ aus der Taufe gehoben. Über diesen Streamingdienst gibt es seit dem 18.03. täglich von 19:00 Uhr bis 00:00 Uhr Live-DJ-Sets zu sehen. Erweitert werden soll das Angebot demnächst auch um Konzerte, Performances, Diskussionsrunden, Vorträge und Filme. Watergate, Sage, Tresor und Griessmühle sind nur einige der teilnehmenden Clubs. Wenn die Atmosphäre auch nicht dieselbe ist, so wird sicher demnächst in vielen Berliner Küchen und Wohnzimmern zu Livestreams getanzt werden.

     

    The show must go on

    Für die meisten von uns ist Musik ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Neben Konzert- und Clubgängen nehmen viele Menschen Musik- oder Gesangsunterricht oder verfolgen ein musikbezogenes Studium. An manchen Stellen ist digitaler Fernunterricht möglich, viele Kurse und Proben müssen aber ausfallen und Semesterstarts verschoben werden.

    Ohne Musik fehlt etwas. Zwar können wir sie noch zuhause genießen aber das ist, wie sich jetzt deutlich zeigt, nur eine Ergänzung zum Erlebnis von Live-Musik. Musik verdient es, dass wir für sie auf ein Konzert fahren, Schlange stehen, uns gute Plätze ergattern. Und für wie viele Musiker*innen ist das Konzerte spielen, wie sie selbst sagen, der Teil der Karriere, der am meisten Spaß macht?

     

    25 Years of FETE

    FETE Jubiläums Logo

    Wir arbeiten daran, dass die Fête de la Musique in ihrem Jubiläumsjahr an ihrem gewohnten Datum zum Sommeranfang stattfinden kann. Folgt uns auf Social Media und im Blog und bleibt auf dem aktuellen Stand!

    @FETEBerlin auf Facebook, Twitter und Instagram.