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  • Talk-Runde bei Dussmann: Wege für mehr Vielfalt und Teilhabe in der Musikschule

    Talk-Runde bei Dussmann: Wege für mehr Vielfalt und Teilhabe in der Musikschule

    Am 21. Juni 2023 lädt die Musikschule Fanny Hensel Berlin-Mitte zu einer spannenden Talk-Runde von 12 bis 13:30 Uhr in die untere Etage des Kulturkaufhauses Dussmann ein. Das Thema: Lernende und Lehrende aus Communities in der Musikschule. Auf dem Panel mit dabei ist u. a. Björn Döring, Leiter und Kurator der Fête de la Musique Berlin. Seid dabei und diskutiert mit über Vielfalt und Teilhabe in der Musikschule!

    Der Spaß am Musikmachen und beim Erlernen von Musik ist mindestens so wichtig wie ein leichter und vielfältiger Zugang zu den Angeboten. Ich selbst wohne in Lichtenberg und hatte das Glück, in der dortigen Musikschule zwei vietnamesisch-stämmige Musiklehrer:innen zu treffen, die ihre Musik in sehr gut besuchten Kursen lehren und offen sind für Crossover-Projekte. Aber ich bin mir auch im Klaren darüber, dass dies (noch) längst keine Selbstverständlichkeit ist. Deshalb freue ich mich auf den Austausch über Konzepte, wie man Vielfalt und Teilhabe an den Musikschulen ausbauen und verbessern kann.“

    Björn Döring, Leiter und Kurator der Fête de la Musique Berlin

    Talk zur Fête de la Musique: Lernende und Lehrende aus Communities in der Musikschule?

    Wenn Teilhabe aller in Berlin-lebenden Communities ein ernst genommenes Ziel in einer bezirklich-kommunalen Musikschule sein soll, gilt es zu fragen, warum musikalische Inhalte u.a. aus dem türkischen, arabischen oder auch zentral- und südostasiatischen Raum nach wie vor ein Schattendasein im Unterrichts-Portfolio führen. Wo sind die Lehrenden und Schüler*innen? Wie erreichen wir diese? Warum fehlen viele der musikalischen Stile der in Berlin lebenden Communities in der Musikschule? Wie bekommen wir diese Inhalte in die Musikschule? Wie soll der Fokus sein – traditionelle Musik oder Crossover-Styles? Welche potenziell Lernwilligen werden überhaupt wie angesprochen? Macht eine Inklusion überhaupt Sinn oder ist es eher wichtig für die Communities ihren Musik-Kanon selbst zu pflegen? Welche Inhalte können wir sinnvoll lehren? Und wer will es überhaupt lernen? Wer soll bzw. darf es lehren? Diese und viele weitere Fragen werden in der Talk-Runde diskutiert. 

    Im Gespräch über neue Wege für inklusive Musikbildung sind Anika Sendes, Referentin für Musikschulen der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Björn Döring, Leiter und Kurator der Fête de la Musique Berlin, Kenan Türk, Dozent an der Popakademie Mannheim, Gaby Bultmann, Fachgruppenleiterin für Musikkulturen der Welt an der Musikschule Tempelhof-Schöneberg, und Defne Sahin, Musikerin und Dozentin. Der renommiert Ethnomusikologe und Leiter des Studiengangs „Weltmusik“ und „Popmusikdesign“ an der Popakademie Baden-Württemberg, Prof. Dr. David-Emil Wickström, moderiert das Gespräch. 

    Am Mittwoch, den 21.06. um 12 Uhr im „Dussmann das KulturKaufhaus“ (Friedrichstraße 90, 10117 Berlin). Wir freuen uns drauf, nicht verpassen!

  • Unser Partnerbezirk in diesem Jahr ist Friedrichshain-Kreuzberg

    Unser Partnerbezirk in diesem Jahr ist Friedrichshain-Kreuzberg

    Mehr als 250 öffentliche Veranstaltungen pro Jahr finden auf den Straßen und Plätzen in Friedrichshain-Kreuzberg statt. Darunter sind mit dem Karneval der Kulturen und der Fête de la Musique zwei der größten musikalischen Straßenfeste der Stadt. Der Doppelbezirk, der heute nur noch von der Spree und nicht mehr von einer Mauer geteilt wird, ist der am dichtesten besiedelte, der Bezirk mit den meisten Touristen, den meisten Clubs und der höchsten Zahl von Nationalitäten unter den Bewohner:innen und Gästen.

    Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann

    „Als europäisches Musikfest ist die Fête de la Musique jeden Sommer ein kulturelles Highlight und bringt Musik und Klänge in unsere Stadt“

    Logo Bezirk Friedrichshain Kreuzberg
    so erklärt Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (Foto ©Erik Marquardt).

    „Berlin ist eine von mehr als 300 europäischen Städten, in denen der 21. Juni ganz im Zeichen der Musik steht. Friedrichshain-Kreuzberg ist in diesem Jahr offizieller Partnerbezirk der Fête de la Musique ist. Und ich freue mich auf viele kleinere Gigs und größere Konzerte, die die lebendige und bunte Kiezkultur Xhains zeigen. Eine tolle Möglichkeit für Künstlerinnen, Bands und Chöre aus dem Bezirk, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Jeder ist eingeladen, mitzumusizieren“, so die Bezirksbürgermeisterin weiter. „Gemeinsam setzen wir das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus bei der Fête de la Musique. Das musikalische Feiern wird noch umweltverträglicher und klimafreundlicher gestaltet. So bereitet das gemeinsame Musizieren Groß und Klein noch mehr Spaß und Freude!“

    Friedrichshain-Kreuzberg kennt und lebt die Musik und ist für die Fête de la Musique so etwas wie das Kernland

    1996, als die Fête de la Musique in Berlin zum ersten Mal an verschiedenen Orten in der Stadt gefeiert wurde, standen vier von achtzehn Bühnen hier im Bezirk. Noch war der legendäre Kuchenkaiser nicht dabei, aber dafür spielten die Fun Lovin‘ Criminals (!) am Mariannenplatz, Dr. Ring Ding am Anhalter Bahnhof, eine Menge Bands die niemand mehr kennt in der Görlitzer Straße und Aziza-A trat am Theodor-Wolff-Platz auf.

    In den Folgejahren wuchs die Fête insbesondere in Friedrichshain-Kreuzberg rasant: Hier gab es in den späten 90ern die ersten spontanen Straßensperrungen, weil beispielsweise in der Wiener Straße einfach zu viel los war. Hier etablierte sich zuallererst die Straßenmusik als spontanes und wichtiges Element der Fête de la Musique. Und hier wird bis zum heutigen Tag sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und Nachbarschaftsverträglichkeit im Zusammenhang mit Veranstaltungen gelegt.

    All dies sind Gründe, den Bezirk zu unserem Partnerbezirk 2023 zu machen

    Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie zur Greener Fête de la Musique sind die Aktivitäten des Bezirks zur Müllvermeidung bei Veranstaltungen ein wichtiger Anknüpfungspunkt. So war Friedrichshain-Kreuzberg auch der erste Berliner Bezirk, der ein Zero-Waste-Konzept für Veranstaltungen vorgelegt hat, auf großen öffentlichen Plätzen ein Mehrweg-System eingeführt hat und intensiv am Konzept einer nachhaltigen Nutzung öffentlicher Flächen arbeitet. Mit 34 Musikorten ist Friedrichshain-Kreuzberg in diesem Jahr nicht nur zahlenmäßig gut vertreten – auch die Vielfalt der Orte und der Menschen und Konzepte, die dahinterstehen, ist absolut beispielhaft für die Vielfalt der Fête de la Musique, an der alle teilnehmen dürfen, die Lust auf Musik haben.

    Von etablierten Clubs wie dem Gretchen mit seiner großartigen Blockparty, dem Sage Beach, dem Yaam, Renate oder Ritter Butzke über die beiden Konzertkirchen (Passionskirche und Heilig-Kreuz-Kirche), das RAW Gelände mit dem House of Music bis hin zu Nachbarschaftsinitiativen und sozialen Projekten ist viel vertreten. Beispielhaft seien hier genannt die Inklusive Manufaktur, der Bürgergarten Laskerwiese, die mog61 Bühne (Miteinander ohne Grenzen e.V.), das Nachbarschaftshaus Urbanstraße oder die Naunynritze. Unter den langjährigen Teilnehmenden ist das Golgatha im Viktoriapark, das seit 1996 wohl keine Fête de la Musique verpasst hat.

    Das gesamte Programm des Partnerbezirks könnt Ihr auf der Programmseite der Fête de la Musique mit unserer Filterfunktion anschauen:

    Programm ansehen!

    Hier geht’s zum ausführlichen Zero-Waste-Konzept.

    Hier findet ihr alle Informationen zum Mehrweg-Projekt.

    Titelbild (c) Pixabay, Drummerbild (c) Jim Kroft

  • Greener Fete Pilot-Bühne: Centre Français de Berlin

    Greener Fete Pilot-Bühne: Centre Français de Berlin

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Centre Francais de Berlin: 2009

    FETE BERLIN: Wie können Menschen mit Beeinträchtigung bei Euch ein schönes Feiererlebnis haben?

    Centre Francais de Berlin: Die Fête ist für alle da und bei uns ist es wirklich so, dass das Publikum sehr gemischt ist – das ist uns sehr wichtig. Menschen mit Beeinträchtigungen können die Fête genauso genießen wie alle auch, alles ist barrierefrei – es gibt auch barrierefreie Toiletten im Gebäude. Außerdem organisieren wir zusammen mit Pfeffersport e.V. und einem frz. Verein aus Paris inklusive Sportspiele auf unserem Parkplatz – Boccia und Rollstuhlbasketball – darauf freuen wir uns sehr. Insgesamt wird dies von 26 jungen Sportler.innen mit einem Handicap zusammen mit uns organisiert. Barrierefreiheit und keine physischen Hindernisse sind das eine, ein Bewusstsein unter dem Orga-Team, dafür zu sorgen, dass sich alle wohlfühlen, ist in meinen Augen aber mindestens genauso wichtig.

    FETE BERLIN: Was erleben Eure Gäste an einem “normalen” Tag bei Euch im Venue und was erleben sie bei der Fête de la Musique?

    Centre Francais de Berlin: Wir sind ein internationales Jugend- und Kulturzentrum, d.h. bei uns ist immer viel los – viele junge Menschen aus der gesamten Welt, die an einem pädagogischen Programm teilnehmen – welches häufig von uns organisiert wird. Zudem gibt es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und in der Regel jeden Abend ein spannendes Kinoprogramm vom City Kino Wedding organisiert. Das Publikum ist sehr gemischt und dieses Publikum findet man auch bei der Fête de la musique wieder, wo alle gemeinsam feiern zu unterschiedlichsten Musikstylen.

    FETE BERLIN: Was sind Berlin-Klischees, mit denen Ihr gern einmal aufräumen möchtet?

    Centre Francais de Berlin: zum Thema Klischees in Paris/Berlin:

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  • Interview: Allianz Neue Waisenbrücke mit dem Chorspektakel »Über 7 Brücken musst Du gehn«

    Interview: Allianz Neue Waisenbrücke mit dem Chorspektakel »Über 7 Brücken musst Du gehn«

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    Allianz Neue Waisenbrücke: Sehr gerne. Mit dem Chorspektakel »Über 7 Brücken musst Du gehn« feiern wir zur Fête de la Musique die Vielfalt und den Gestaltungswillen der Zivilgesellschaft. Wo? Auf der Freitreppe am Märkischen Platz vor dem Märkischen Museum in Berlins Mitte, direkt an der Spree. Das Chorspektakel wird organisiert von der Allianz Neue Waisenbrücke. Unsere Allianz tritt für die Wiederherstellung einer der ersten Spreebrücken Berlins an historischer Stelle, in der Qualität eines neuen Wahrzeichens für Berlin, ein. Nur eine Neue Waisenbrücke für den Fuß- und Radverkehr ermöglicht nach langjährigem Stillstand einen durchgehenden Spreeuferweg und kann die urbane Entwicklung nachhaltig befördern. Die Allianz Neue Waisenbrücke ist ein Zusammenschluss zahlreicher lokaler Akteure und Initiativen. Unter anderem sind der Bürgerverein Luisenstadt e.V., der Historischer Hafen e.V. und die Stiftung Stadtmuseum und ihre Freunde mit dabei.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Allianz Neue Waisenbrücke: Wir sind zum ersten Mal dabei und freuen uns riesig darauf! Allein die Idee eines Chorspektakels zur Neuen Waisenbrücke entwickelte eine motivierende Dynamik. Innerhalb kürzester Zeit stand das Programm – wir hätten es mühelos um zwei Stunden verlängern können. Deshalb haben wir uns die Teilnahme 2024 schon fest vorgenommen. Jedenfalls können wir es kaum erwarten, am 21. Juni 2023 mit Euch gemeinsam die Fête de la Musique zu feiern!

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft Euer FETE-Programm?

    Allianz Neue Waisenbrücke: Unser Programm mit drei Chören und zwei Ensembles der Musikschule Fanny Hensel startet um 18.00 Uhr und geht bis 21.00 Uhr. Außerdem bieten wir ein informatives und spielerisches Rahmenprogramm für die ganze Familie: mit historischen Straßenspielen des Märkischen Museums, visionären Quartiersplänen der TU Berlin oder der großen Leonardo-Brücke des Stadtteilzentrums Kreativhaus.

    FETE BERLIN: Auf welches Konzert oder auf welchen Musik-Act freut Ihr Euch in diesem Jahr besonders?

    Allianz Neue Waisenbrücke: Ganz besonders freuen uns auf den Shanty-Chor aus Köpenick. Denn er bringt eine Premiere zu uns auf die Spreeterrasse am Märkischen Platz mit. Der Song ist Gassenhauer und Schlachtruf in einem: »Die Neue Waisenbrücke – möge der Senat sich eilen«!

    FETE BERLIN: Die Fête de la Musique ist ein Fest der Musik, das bunt, divers, abwechslungsreich und offen für alle Menschen ist! Ist Euer Venue barrierefrei oder -arm?

    Allianz Neue Waisenbrücke: Bei uns sind alle eingeladen! Und zwar nicht nur, weil wir selbst viele Menschen aus allen Generationen und unterschiedlichster Herkunft sind, die sich aus der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen haben, sondern auch, weil Offenheit, Toleranz und Einsatz für die Stadtgesellschaft unserer Grundhaltung entsprechen. Barrierefreiheit praktizieren wir ganz praktisch – von der uneingeschränkten Zugänglichkeit des Ortes bis zur Aufstellung barrierefreier Toiletten, die Outdoor eine große Hilfe insbesondere für Personen mit Einschränkungen darstellen.

    Wir danken der Allianz Neue Waisenbrücke und freuen uns mit auf das Chorspektakel »Über 7 Brücken musst Du gehn« zur #FETEBerlin2023.

  • Greener Fete Pilot-Bühne: NIRGENDWO

    Greener Fete Pilot-Bühne: NIRGENDWO

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    NIRGENDWO: Kunst und Kultur waren von Anfang an Teil des Ortes und des alten Lokschuppens. Über die letzten 10 Jahre ist ein Netzwerk an Künstler:innen verschiedener Kunst- und Kulturformen eng um den Ort und seine Bühne herum gewachsen. Unser Herz schlägt besonders für den Nachwuchs, echte Berliner Subkultur und Kunst und Kultur aus unserem Kiez und Bezirk.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    NIRGENDWO: Wir sind seit 2015 als Bühne mit Programm dabei.

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft euer FETE-Programm?

    NIRGENDWO: Unser Programm beginnt um 17:30 Uhr und geht bis 22 Uhr.

    FETE BERLIN: Auf welches Konzert oder auf welchen Musik-Act freut Ihr Euch in diesem Jahr besonders?

    NIRGENDWO: Wir freuen uns auf all unsere Musik-Acts dieses Jahr! 18:00 Uhr – jede Woche anders – Chor aus Friedrichshain 18:30 Uhr – Kreuzberger Männerchor  19:30 Uhr – Ines Theiles mit Ukulele 20:00 Uhr – Madlen Strange 20:30 Uhr – Guerilla Circle Singing Berlin  21:00 Uhr – Visiteur/Robin Hesselstad

    FETE BERLIN: Wir möchten die Fête de la Musique peu-à-peu nachhaltiger gestalten. Was macht Ihr als Musikort bereits in dieser Richtung, wo seht Ihr leicht umsetzbare Maßnahmen, die andere ebenfalls unternehmen können und was sind große Hürden für Euch in Puncto “Greener Fete” / Nachhaltigkeit im Eventbereich?

    NIRGENDWO: Wir sind dieses Jahr Pilot-Bühnenpartner:in für eine nachhaltigere Fete de la Musique, da wir uns schon seit vielen Jahren mit einem nachhaltigeren Betrieb und Umgang unserer Mitwelt auseinander setzen. Wir haben dieses Jahr ein ganz besonderes Konzept für die Fete entwickelt:

    Die diesjährigen Fête de la Musique wird a cappella und unplugged (bzw. mit mobiler kleiner Verstärkung) bei uns in den Gärten am und um den alten Lokschuppen herum stattfinden. Wir verlegen die Bühne an unterschiedliche Stellen in unserem Hof und in die Gärten und freuen uns auf Chöre, Musik-Künstler:innen, die a capella und unplugged ihre Stücke inmitten der lebhaften Flora und Fauna des NIRGENDWO zum Besten geben.

    Wir können durch Verzicht auf eine große ausgeleuchtete Bünhen mit fettem Soundsystem unseren Energieverbrauch und auch die Licht- und Lärmemissionen deutlich senken! Fete muss nicht technisch groß und laut sein, für uns steht das miteinander Musik machen und die Atmosphäre im Vordergrund. Die größte Herausforderung sehen wir bei großen öffentlichen Veranstaltungen nach wie vor bei der Müllbelastung durch Besucher:innen, speziell bei Einweg-Verpackungen (Flaschen, Becher, Speiseverpackungen etc.), die gerne zu Orten wie unseren (mitten in einem Park) mitgebracht und liegen gelassen werden. Wir wünschen uns mehr Bewusstsein für Müll & Nachhaltigkeit bei Besucher:innen und Gäst:innen der Fete. #GreenerFete

    FETE BERLIN: In welchen Bereichen würdet Ihr Euch mehr Unterstützung wünschen?

    NIRGENDWO: Beim Anpacken des Müllproblems großer Veranstaltungen wie dieser. Das geht uns alle etwas an. Wir versuchen durch unseren Betrieb bereits maximal Müll zu reduzieren, sind jedoch oft machtlos gegenüber den Müllbergen, die von Menschen auf die Flächen mitgebracht werden.

    FETE BERLIN: Die Fête de la Musique ist ein Fest der Musik, das bunt, divers, abwechslungsreich und offen für alle Menschen ist! Ist Euer Venue barrierefrei oder -arm?

    NIRGENDWO: Unsere Venue kann mit Rollstuhl befahren werden und besitz eine entsprechende Toilette.

    FETE BERLIN: Wie können Menschen mit Beeinträchtigung bei Euch ein schönes Feiererlebnis haben?

    NIRGENDWO: Wir sind bemüht nach unseren räumlichen und technischen Möglichkeiten vor Ort jedem ein schönes Fest zu ermöglichen und unterstützen wo wir können. Sprecht uns und unser Team (auch vor Ort) mit Eurem Anliegen gerne jederzeit an.

  • Greener Fête Pilot-Bühne: Centre Français de Berlin

    Greener Fête Pilot-Bühne: Centre Français de Berlin

    Das Centre Français de Berlin (CFB) engagiert sich sehr gerne als Greener Fête Pilot-Bühne, da uns das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Wir sind gerade dabei, dass CFB als internationales Jugend- und Kulturstätte bzw. Bildungsstätte in allen Bereichen nachhaltiger zu gestalten: CO2-Abdruck, Verpflegung, Wohlergehen am Arbeitsplatz, nachhaltige Energieversorgung, Gemeinschaftsgarten, etc. – und so sind auch wir gespannt, eine genaue Analyse unserer Fête in diesem Jahr durchzuführen.

    FETE BERLIN: Wir möchten die Fête de la Musique peu-à-peu nachhaltiger gestalten. Was macht Ihr als Musikort bereits in dieser Richtung, wo seht Ihr leicht umsetzbare Maßnahmen, die andere ebenfalls unternehmen können und was sind große Hürden für Euch in Puncto “Greener Fete” / Nachhaltigkeit im Eventbereich?

    Centre Francais de Berlin: Wir haben seit Jahren ein Pfandstystem etabliert, kein Plastik und bemühen uns vor Ort auch so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Wir nutzen unsere eigene Infrastruktur (Toiletten, Strom, etc.) und sind optimal mit der U6 zu erreichen. Außerdem kommen viele mit dem Fahrrad. In diesem Jahr werden wir genau unseren Umwelt-Impact auswerten, d.h. Messungen usw. vornehmen. Wir sind gespannt.

    FETE BERLIN: Wie können Menschen mit Beeinträchtigung bei Euch ein schönes Feiererlebnis haben?

    Centre Francais de Berlin: Die Fête ist für alle da und bei uns ist es wirklich so, dass das Publikum sehr gemischt ist – das ist uns sehr wichtig. Menschen mit Beeinträchtigungen können die Fête genauso genießen wie alle auch, alles ist barrierefrei – es gibt auch barrierefreie Toiletten im Gebäude. Außerdem organisieren wir zusammen mit Pfeffersport e.V. und einem frz. Verein aus Paris inklusive Sportspiele auf unserem Parkplatz – Boccia und Rollstuhlbasketball – darauf freuen wir uns sehr. Insgesamt wird dies von 26 jungen Sportler:innen mit einem Handicap zusammen mit uns organisiert. Barrierefreiheit und keine physischen Hindernisse sind das eine, ein Bewusstsein unter dem Orga-Team, dafür zu sorgen, dass sich alle wohlfühlen, ist in meinen Augen aber mindestens genauso wichtig.

    FETE BERLIN: Was erleben Eure Gäste an einem “normalen” Tag bei Euch im Venue und was erleben sie bei der Fête de la Musique?

    Centre Francais de Berlin: Wir sind ein internationales Jugend- und Kulturzentrum, d.h. bei uns ist immer viel los – viele junge Menschen aus der gesamten Welt, die an einem pädagogischen Programm teilnehmen – welches häufig von uns organisiert wird. Zudem gibt es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und in der Regel jeden Abend ein spannendes Kinoprogramm vom City Kino Wedding organisiert. Das Publikum ist sehr gemischt und dieses Publikum findet man auch bei der Fête de la musique wieder, wo alle gemeinsam feiern zu unterschiedlichsten Musikstylen.

    FETE BERLIN: Was sind Berlin-Klischees, mit denen Ihr gern einmal aufräumen möchtet?

    Centre Francais de Berlin: zum Thema Klischees in Paris/Berlin: https://www.youtube.com/watch?v=B9YdZxr7azg

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    Centre Francais de Berlin: Wir sind das ehemalige Kulturzentrum der Französischen Alliierten und heute ein gemeinnütziges, internationales Jugend- und Kulturzentrum in Berlin-Wedding. Der Fokus liegt auf Völkerverständigung, Solidarität, soziokulturelle Arbeit und Empowerment. Darüber hinaus haben wir eine tolle Infrastruktur im 60er-Jahre-Style und die Fête ist bei uns das Highlight des Jahres.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Centre Francais de Berlin: Seit 2009 sind wir dabei, immer draußen, immer umsonst, immer gute Stimmung und immer gute Mucke. Besonderheit ist sicherlich, dass wir dem ganzen einen frankophonen Touch geben (Musik, Essen, etc.) und die Weddinger Mischung des Publikums.

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft euer FETE-Programm?

    Centre Francais de Berlin: von 16h mit einem tollen, internationalen Chor, dann gibt es französischen RnB, weiter mit einer dt.-frz. Combo, anschließend HipHop und am Ende Ska-Reggae mit Berlin-Boom-Orchestra bis 22h

    FETE BERLIN: Habt Ihr schon einmal die Möglichkeit gehabt, als Gast das Fest zu erleben?

    Centre Francais de Berlin: Ja, wir waren mit einer Band im Rahmen eines Austauschprojektes in Paris auf dem Place Trocadéro, da wo alles 1982 angefangen hat, die haben dann mit Blick auf dem Eiffelturm die Pariser Bevölkerung zum Rocken gebracht.

    FETE BERLIN: Auf welches Konzert oder auf welchen Musik-Act freut Ihr Euch in diesem Jahr besonders?

    Centre Francais de Berlin: alle sind toll, sicherlich ist Berlin Boom Orchestra ab 20h30 der main act.

    FETE BERLIN: Gibt es Musikorte, Venues oder Institutionen in Berlin, die für Euch Vorbilder sind?

    Centre Francais de Berlin: alle Orte haben ihre Besonderheit – die Vielfalt macht’s – das gilt auch generell im Leben…

  • Interview: Nachbarschaftshaus Urbanstraße

    Interview: Nachbarschaftshaus Urbanstraße

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    Nachbarschaftshaus Urbanstraße: Wir sind das Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg, wo wir seit 1955 soziale und kulturelle Arbeit machen. Durch vielfältige Angebote und Veranstaltungen versuchen wir ein Ort der Begegnung für die Menschen aus dem Kiez zu sein. Wir wollen für jede Person was dabei haben: von Café, Beratung, Sport, und Kreativangebote bis Theateraufführungen, Märkte, Feste und Konzerte. Unsere Angebote versuchen wir so niedrigschwellig und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Wir sind auch Treffpunkt für verschiedene Gruppen, ob politisch aktive, Selbsthilfegruppen, oder Menschen die Musik machen. Es ist immer unser Ziel, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nachbar*innen einzugehen und sie gemeinsam umzusetzen.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Nachbarschaftshaus Urbanstraße: Das ist unser erstes Jahr und wir freuen uns sehr, mit dabei zu sein!

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft Euer FETE-Programm?

    Nachbarschaftshaus Urbanstraße: 16 bis 20 Uhr

    FETE BERLIN: Wir möchten die Fête de la Musique peu à peu nachhaltiger gestalten. Was macht Ihr als Musikort bereits in dieser Richtung, wo seht Ihr leicht umsetzbare Maßnahmen, die andere ebenfalls unternehmen können und was sind große Hürden für Euch in Puncto “Greener Fete” / Nachhaltigkeit im Eventbereich?

    Nachbarschaftshaus Urbanstraße: Weil wir öfters große Feste veranstalten und da viel Wert auf Nachhaltigkeit legen, sind wir in Punkten wie z. B. Mülltrennung, Pfandsysteme und Mehrweggeschirr gut aufgestellt. Wir nehmen uns bei dieser Veranstaltung auf jeden Fall vor, weniger Druckmaterialien zu benutzen und mehr Energie in digitale Bewerbung zu stecken. Wir werden auch bei der Veranstaltung mit dem Lebensmittelpunkt Netzwerk zusammenarbeiten und ein Info-Stand zu der Arbeit mit geretteten Lebensmittel haben. Woran wir dieses Jahr arbeiten wollen ist ein Kompost mit Nachbar*innen zu bauen!

    FETE BERLIN: Die Fête de la Musique ist ein Fest der Musik, das bunt, divers, abwechslungsreich und offen für alle Menschen ist! Ist Euer Venue barrierefrei oder -arm?

    Nachbarschaftshaus Urbanstraße: Wir unternehmen schon seit mehreren Jahren Schritte, um unser Haus und unsere Angebote diverser und barrierearmer zu gestalten. Das bedeutet für uns nicht nur Umbaumaßnahmen wie ein Aufzug einzubauen oder eine barrierefreie Unisex-Toilette zu haben, aber auch Prozesse anzugehen wie die Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung, RealitätsCheck Inklusion, und das Alpha Siegel. Bei unserer Website, Werbung und Kommunikation versuchen wir Informationen in einfacher Sprache rüber zu bringen. Bei der Fête werden wir unsere Bühne so aufbauen, dass Menschen mit Behinderungen gut Platz finden und die Musik genießen können. Wir werden einen Ruheraum anbieten, für Menschen, die einen Rückzugsort benötigen. Wir sind auch immer offen für Feedback, wie wir unser Haus und unsere Veranstaltungen barrierearmer gestalten können.

    Wir danken dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße und freuen uns mit Euch auf die #FETEBerlin2023.

  • Interview: Haus des HUMANISMUS

    Interview: Haus des HUMANISMUS

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    Haus des HUMANISMUS: Das Haus des HUMANISMUS in Berlin-Schöneberg ist seit dem 21. Juni 2022 der zentrale Veranstaltungs- und Begegnungsort vom Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg und bildet das Herz der Freund_innen des HUMANISMUS. Sie setzen sich für eine tolerante, offene Lebensweise ein. In Kursen, Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen begleiten wir Menschen bei ihrer individuellen Lebensgestaltung. Neben den Fragen rund um das eigene Sein bietet das Haus des HUMANISMUS Raum für gesellschaftskritische Diskurse und einen Dialog zwischen Kultur, Politik, Wissenschaft und Kunst. Das Haus des HUMANISMUS steht offen für die Freund_innen des HUMANISMUS und alle Interessierten.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Haus des HUMANISMUS: Wir sind zum ersten Mal Teil der Fête de la Musique, feiern jedoch bereits seit 1986 am 21. Juni unseren Welthumanist_innentag, der seit 2015 ein anerkannter Feiertag für Konfessionsfreie in Berlin ist.

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft Euer FETE-Programm?

    Haus des HUMANISMUS: Die Band Trio SCHO spielt ab 20.30 Uhr etwa eine Stunde lang. Doch das gesamte Programm des Humanistischen Festivals „Sehnsucht nach Frieden“ erstreckt sich über den gesamten Tag von morgens um 10 bis abends um 10 Uhr. Nach einem inhaltlichen Einstieg beginnt etwa um 13 Uhr der Humanistische Stadtspaziergang „Pazifismus und Humanismus in Berlin-Schöneberg“. Ihr könnt auch T-Shirts mit Friedensslogans bedrucken, „Origami-Kraniche für den Frieden“ falten oder Euch näher mit den Aktivitäten der verschiedenen Berliner Friedensinitiativen an den Infotischen auseinandersetzen. Spoken Word von Miedya Mahmod bildet den Auftakt des Kulturprogramms um 17.30 Uhr. Anschließend zeigen wir den Film „Das Hamlet Syndrom“ in Anwesenheit der Filmemacherin Elwira Niewiera. Für lockere Stimmung sorgt zum Abschluss Trio SCHO.

    FETE BERLIN: Die Fête de la Musique ist ein Fest der Musik, das bunt, divers, abwechslungsreich und offen für alle Menschen ist! Ist Euer Venue barrierefrei oder -arm?

    Haus des HUMANISMUS: Das Haus des HUMANISMUS ist barrierearm. Es verfügt über eine Toilette für Menschen mit Behinderung inkl. Alarmknopf. Die anderen Toiletten sind Unisex. Am Eingang befindet sich eine Stufe, die mit einer mobilen Rampe leicht zu überwinden ist. Ein_e Helfer_in am Empfangsbereich unterstützt Euch gern. Der Innenraum ist ebenerdig.

    FETE BERLIN: Was waren die verrücktesten Momente bei Euch im Venue?

    Haus des HUMANISMUS: Nach unserer feierlichen Eröffnung am 21. Juni 2022 haben wir uns doch tatsächlich ausgeschlossen und mussten den Schlüsselnotdienst rufen.

    Wir danken dem Haus des HUMANISMUS und freuen uns mit Euch auf die #FETEBerlin2023.

  • Die Fête de la Musique Berlin kooperiert in diesem Jahr mit der Rausgegangen-App

    Die Fête de la Musique Berlin kooperiert in diesem Jahr mit der Rausgegangen-App

    Das Team der #FETEBerlin hat sich in den letzten Monaten intensiv mit der Thematik Programm-App auseinandergesetzt. Wir haben getüftelt, recherchiert und die Köpfe zusammengesteckt. Und freuen uns umso mehr, mit „Rausgegangen“ den idealen Partner gefunden zu haben.

    Das Programm der Fête de la Musique ist in diesem Jahr so groß und vielfältig wie noch nie!

    Deswegen ist es besonders schön, dass wir alle Programmpunkte wie gewohnt auf der Fête de la Musique Website abbilden und alle Teilnehmenden der Fete dazu den Großteil aller Veranstaltungen zusätzlich in der Rausgegangen-App finden können.

    Rausgegangen ist ein digitaler Guide für Freizeit und Feingeist. Er empfiehlt Euch jeden Tag die besten Events. Verlosen Tickets, stellen die Lieblingsläden und andere Neuheiten der Stadt vor.

    Ihr wollt den Abend nicht schon wieder auf der Couch verbringen? Geht gerne in Berlin raus, wisst aber nicht immer, wohin es gehen soll? In einer modernen Großstadt wie Berlin ist es quasi unmöglich, den Überblick über alle Events zu behalten – no worries, Rausgegangen macht das für Euch.

    Egal bei welchen Temperaturen, ob Wolken, Wind oder Regen, ob du lieber in Kreuzberg, Friedrichshain oder Mitte ausgehst. Von RAW Gelände bis Kulturbrauerei – Veranstaltungskalender platzen oft aus allen Nähten, aber die richtigen Insider und Highlights sind dabei oft nicht leicht zu finden. Wie schön wäre es also, jeden Tag mindestens drei sorgfältig recherchierte, qualitativ hochwertige Veranstaltungstipps für Berlin zu bekommen?

    Willkommen in Berlin. Willkommen bei:

    Was auch immer heute passiert, egal ob Theater, Gästeliste für ein Konzert, Musical, Ausstellung, Pop Festival ohne Eintritt, Comedy oder Museum – Rausgegangen weiß Bescheid und Ihr somit auch. Das Team der App recherchiert alle Veranstaltungen in Berlin und schlagen Euch dann die Events vor, die sie am besten finden.

    Sorgfältig ausgewählt, unbestechlich – und das jeden Tag. Rausgegangen empfiehlt die besten Konzerte, weiß, wo das Bier am besten schmeckt, welcher Biergarten die entspannteste Plätze bietet und welche Galerie die interessantesten jungen Künstler:innen ausstellt. Die Berliner Tagestipps sind quasi jeden Tag aufs Neue ein Best-Of Album der Kulturszene. Egal ob Party, Street-Art-Galerie oder Flohmarkt, keine Veranstaltung in Berlin ist zu klein, verrückt oder zu nischenhaft, um in einen Tagestipp zu kommen. Was am Ende empfohlen wird, hängt von den Redakteur:innen ab. Wenn Euer Event zu Rausgegangen passt, stehen die Chancen gut, dass Ihr es auf der Website finden könnt. Rausgegangen ist Euer persönlicher Begleiter, wenn es um die Gestaltung des Nachmittags, des Abends oder Eurer Nacht geht. Ihr wollt noch heute in Berlin rausgehen? Na dann mal ab!

    Alles auf einen Blick: Rausgegangen findet Ihr als App auf Eurem Handy, im Web oder auf Instagram. Und das Fête de la Musique Programm dort ab jetzt ebenfalls und am 21. Juni als Tagestipp! Also dann #rausgegangen und auf zur #FETEBerlin2023!

  • Interview: Stars52

    Interview: Stars52

    FETE BERLIN: Könntet Ihr Euch als Musikort in Berlin kurz vorstellen?

    Stars52: Wir sind ein Haus der SelbstBau Genossenschaft (selbstbau-eg.de) im Herzen des Prenzlauer Bergs. Es existiert nur das Hinterhaus, da im Krieg das Vorder- und Seitenhaus abhandengekommen ist. Die dadurch vorhandene Grünfläche auf unserem Grundstück nutzen wir schon immer gern für allerlei Veranstaltungen, von den üblichen Partys über ein regelmäßiges Sommerkino bis zu Open Air Musik Musikveranstaltungen.

    FETE BERLIN: Seit wann seid Ihr als offizieller Teil der Fête de la Musique dabei?

    Stars52: Wir spielen seit 2017 Musik bei uns zum 21.6., mehr oder weniger spontan und unorganisiert. Wir sind aber immer der Meinung gewesen, dass eine solche Freifläche im PB auch Verpflichtungen mit sich bringt, deswegen nutzen wir auch jede Gelegenheit. Im Laufe der Jahre wurde das Programm auch immer größer (und lauter :-)). Angefangen haben wir mit Kindermusik und Volksliedern, skandinavischer Tanzmusik, konnten aber auch ein paar spontanen Gästen an dem jeweiligen Abend die Gelegenheit zum Auftritt geben. Mittlerweile haben wir einen festen Stamm an Mitwirkenden, von Kammermusik über Rock bis Elektro.

    FETE BERLIN: Von wann bis wann läuft Euer FETE-Programm?

    Stars52: Da unsere Tanzkarte ziemlich voll ist, werden wir so früh wie möglich anfangen (spätestens 17:00) und werden es dann mit einer multimedialen Elektro-Performance um 22:00 Uhr ausklingen lassen. Und dazwischen gibt es auch mit Punk und Rock richtig was auf die Ohren.

    FETE BERLIN: Habt Ihr schon einmal die Möglichkeit gehabt, als Gast das Fest zu erleben?

    Stars52: Als Berliner kommt man um die Fête de la Musique wohl nicht drum herum. Logischerweise ist unser Wunsch nach Teilnahme aus schönen Erfahrungen aus den Jahren davor mit entstanden.

    FETE BERLIN: Auf welches Konzert oder auf welchen Musik-Act freut Ihr Euch in diesem Jahr besonders?

    Stars52: Tja, wir werden wohl nicht viel Zeit haben, andere Spielstätten zu besuchen, aber freuen uns sehr auf unsere langjährigen treuen Acts, insbesondere den Jungs von Pocketmind (https://pocketmind.de/), welche uns und der Nachbarschaft schon viel Freude bereitet haben. Aber auch unser Streicher-Kammermusik-Ensemble, welches den ganz kleinen Kreis in Zeiten von Corona bespielt haben, werden erstmalig in der großen Runde aufspielen.

    FETE BERLIN: Wir möchten die Fête de la Musique peu à peu nachhaltiger gestalten. Was macht Ihr als Musikort bereits in dieser Richtung, wo seht Ihr leicht umsetzbare Maßnahmen, die andere ebenfalls unternehmen können und was sind große Hürden für Euch in Puncto „Greener Fete“ / Nachhaltigkeit im Eventbereich?

    Stars52: Da wir keine Bewirtung anbieten, ist dies für uns nicht direkt ein Thema. Aber wir sind froh, dass wir durch die ebenerdige Lage behindertengerecht erreichbar sind und auch ein paar Stühle und Bänke für müde oder ältere Musikliebhaber:innen anbieten können.

    Wir danken Stars52 und freuen uns mit Euch auf die #FETEBerlin2023.