Fête de la Musique im Kiez: Wir widmen jedem Bezirk einen Song!

Musiker vor Berliner Mauer Fete de la Musique

Wenn am 21. Juni die Musik wieder überall in Berlin erklingt, fragt sich vielleicht so mancher von euch, welcher Song die Hymne seines oder ihres Bezirks sein könnte. Welcher Song bringt das ganz spezielle Lebensgefühl deiner Ecke von Berlin rüber, setzt deinen Kiez perfekt in Sound um … Hier unsere (nicht ganz schrecklich ernst gemeinte) Liste der zwölf Bezirks-Songs, mit denen ihr eure Ringbahn-Playlist zusammenstellen könnt. Hier übrigens auch als Spotify-Playlist.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Hierher passt die Schwüle von Roxy Music, die 70er Jahre mit ihrem Glitzer und Glamour, in die Jahre gekommen, der Lack angekratzt, aber immer noch ultracool, wenn man in der richtigen Stimmung ist. Also zurücklehnen, Champagner einschenken, „Avalon“ hören.

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Friedrichshain-Kreuzberg

Wir gedenken der sinnfreien Albernheit ganz später Stunden und kehren zu den Kalauern aus der Mottenkiste zurück … Ja, ganz richtig, die Gebrüder Blattschuss müssen ran, denn „Kreuzberger Nächte sind lang“ … und jetzt alle schunkeln! Die Kerle singen immerhin zeitlose Wahrheiten … Aber da ist ja noch viel mehr: In diesem Bezirk war lange der Punk zu Hause, und aus dem Berghain tönt immer noch der Nachhall der Love Parade. Deshalb schlagen wir Marushas Version von „Somewhere over the rainbow“ vor. Hyper, Hyper!

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Lichtenberg

Auch wenn dieser Song ganz woanders angesiedelt ist, erwähnt er doch den Bahnhof Zoo, irgendwie passt die Kühle der frühen 80er ganz gut zu diesem Bezirk. Alphavilles „Big in Japan“ vereint Glamour und Düsternis, Geschichte und Hoffnung.

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Marzahn-Hellersdorf

Kommt schon, lasst euch drauf ein, selbst die BVG hat erst kürzlich ihre niedliche Coverversion dieses Songs lanciert. Münchner Freiheit, jawoll: „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, ohne dich fahr ich heut Nacht nicht heim, ohne dich komm ich heut nicht zur Ruh, das was ich will bist duuuu!“

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Mitte

„Dickes B. oben an der Spree, im Sommer tust du gut und im Winter tut’s weh.“ So wahr, Seeed, so wahr! Gilt natürlich für die ganze große, dicke Stadt, aber passt ziemlich gut in die protzige Mitte, ebenso wie zu den immer irgendwann „kommenden“ Ortsteilen Wedding und Moabit.

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Neukölln

Dieser Bezirk ist vieles, vor allem aber Rap und Multikulti, deswegen lassen wir hier den Nicht-Berliner Moe Phoenix stolz erklären, „Je m’appelle Mohammad, ich mein den häufigsten Namen der Welt.“

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Pankow

Das ist einfach, auch wenn die Situation schon ewig eine andere ist, hier gehört Udo Lindenbergs guter alter „Sonderzug nach Pankow“ hin! „Ich hab’n Fläschchen Cognac mit und das schmeckt sehr lecker …“ Ein Bezirk zum ankommen, heimkommen, Gläschen trinken.

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Reinickendorf

Achtung, Schlagerland. Aber damit es nicht allzu schlimm wird, nehmen wir den einzigen coolen deutschen Schlager, den es je gegeben hat, und mit dem man auch am Nollendorfplatz auftauchen könnte: Marianne Rosenbergs Hymne „Er gehört zu mir.“ Denn das tut er!

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Spandau

Cooler als man denkt, das stets vernachlässigte, an den Rand gedrängte Spandau. Es mag sich ja irgendwie außerhalb anfühlen, geradezu jenseits, aber ich vermute mal ganz stark, die Spandauer fühlen sich pudelwohl. Und wir lassen ihnen ein Ständchen singen, von der Band, die den Ort im Namen trägt. Spandau Ballet, „Only when you leave.“ Vielleicht nicht der größte Hit, aber ein echtes Schätzchen, also im Grunde genau wie Spandau.

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Steglitz-Zehlendorf

Weder hip noch touristisch, dafür gemütlich, beschaulich, heimelig. Und vor allem: unaufgeregt. Hier lassen wir die alt gewordenen Punks aus dem fernen Düsseldorf im Chor grölen: „Wannsee, Wannsee, wann seh ich dich endlich wieder?“ von den Toten Hosen.

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Tempelhof-Schöneberg

Bowie forever! Ganz klar, „We can be heroes, forever and ever.” Wir liegen uns in den Armen und träumen, und dann pilgern wir alle nochmal zu seiner ehemaligen Wohnung in der Schöneberger Hauptstraße…

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Treptow-Köpenick

In Treptow versammeln sich einige der coolsten, gelassensten Clubs und Biergärten der Stadt. Hier hören wir handgemachte Musik, Gitarren … Und wenn die Sonne untergegangen ist, schmettern die Kings of Leon „ohoohoo, your sex is on fire…“

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Es gäbe natürlich noch viele weitere Bands und Songs, Ob Rammstein oder Ärzte, Einstürzende Neubauten oder Nina Hagen, Sido oder Bushido, Culcha Candela oder Rosenstolz, Beatsteaks oder BossHoss … die Liste ist endlos.

Wir legen euch zum Schluss einfach nochmal Ideals Liebeserklärung an die Stadt aus den frühen 80ern and Herz, mit der man tatsächlich zumindest einmal quer durch den alten Westen kommt:

 

„Bahnhof Zoo, mein Zug fährt ein, ich steig aus, gut wieder da zu sein. Zur U-Bahn runter am Alkohol vorbei, Richtung Kreuzberg, die Fahrt ist frei, Cottbuser Tor, ich spring‘ vom Zug, zwei Kontrolleure ahnen Betrug.
Im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf. Oranienstraße, hier lebt der Koran, dahinten fängt die Mauer an. Mariannenplatz rot verschrien, ich fühl‘ mich gut, ich steh‘ auf Berlin!“

Ideal: Berlin

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