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Musikalische Entdeckungsreise zum Sommeranfang

Das Programm zur diesjährigen Fête de la Musique steht bereit; inklusive der bewährten Filter nach Bezirk, Veranstaltungsart (Kinderprogramm, Indoor, Outdoor, Fête de la Nuit) und der Volltextsuche, um Genre, Bühnen oder Acts zu finden. Wer schon hinein hören möchte in das diesjährige bunte Musikprogramm clicke hier: FETEberlin auf Last.FM.

Auf über 100 offiziellen Bühnen trifft Bekanntes auf Unentdecktes, Profis auf Laien, E auf U. Das Schöne an der Fête de la Musique ist stets das Überraschungsmoment, das hinter jeder Ecke wartet. Die schrägen Namen und Musikstilbezeichnungen vieler Ensembles lassen erahnen, dass ganz besondere Erlebnisse auf die Besucher des musikalischen Sommeranfangs warten: Krach (Abgedreht rockt Friedrichshain), Blockflöte des Todes (RAW), Komponistenviertel mit Herzmusik (Café Mirbach), Who killed Bambi (K17), Eden weint im Grab (White Trash), Terz mit Herz (Russisches Haus), Thomas Tulpe mit poppiger Wurstmusike (Abgedreht rockt), Petting (Matzbach) Franz Geil – das beste der französischen Chansons auf Deutsch (Infocafé Berlin-Paris), Krause-gets-the-blues (Hansa­viertel) oder die Diamond Rockers mit Rockabillykontrabass­klettern (Antje Öklesund).

Mit Modeselektor wird der Mauerpark zum Laufsteg, The Butlers fahren im Info-Café Berlin-Paris vor und Joachim Deutschland schwimmt im Badehaus. Dazu schreiben Pankepiraten Geschichte beim Alten Fritz und bei der SommerSafari geht es ab mit Schmitz Katze.

Musikalische Schwerpunkte bilden in diesem Jahr zehn Electro-Bühnen (u.a. Tresor und Blogrebellen), es gibt Swingmusik aller Couleur, u.a. im Frannz-Club und im Astra, ein großes Angebot an Klassik und Chormusik und eine starke Tendenz zu SingerSongwriter und Worldmusic. Auch der Trend zum akustischen Musizieren setzt sich fort: Das Nikolai­viertel, die Oldschool-Bühne am Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg, Hansaviertel und Alles in Butter verzichten ebenso auf elektrische Verstärkung, wie die unzähligen Strassenmusiker, die mit einer Ausnahmeregelung der Stadt Berlin auf allen Straßen und Plätzen unplugged musizieren dürfen.

Specials

Gleich zwei hochkarätige internationale Ensembles beehren die Fête de la Musique in Berlin: Das Stanford Symphony Orchestra tourt auf den „Spuren Beethovens“ durch Europa und gastiert zur Fête de la Musique mit dem „Beethoven Marathon“ im UdK-Konzertsaal Hardenbergstrasse. Die 85 Mitglieder des Orchesters sind Studierende der Stanford-University (USA), die durch professionelles Coaching neben ihrem nicht-musikalischen Studienfach auch ihrer Begeisterung für klassische Musik nachgehen.

Noch mehr Klassik gibt es hier.

An elf Standorten gibt es Musik für-mit-von Kindern und viele Mitmach-Angebote. Zum Beispiel Instrumentenbau aus Rest­materialien mit „Chance-Berlin“ bei Maries Bühne in Prenzlauer Berg. Das Klingende Museum mit dem interaktiven Musikmobil ist zu Gast bei Cabuwazi Treptow. Hier können die Kids nach Herzenslust verschiedene Instrumente ausprobieren, „anfassen, reinblasen und draufhauen“. Trommeln für Kurze ist angesagt im Yaam und bei Pankow-Party im Neumann Forum. Eine Plattform für die zahlreichen Nachwuchsbands bieten erneut Fette Musike am Kollwitzplatz, die Lindenkirche in Wilmersdorf, die Karlshorster Familienbühne oder Rocking for a free World – RAW in Friedrichshain.

Infos zur Musik für-mit-von-Kindern gibt es hier.

Musik aus der Heimat der Fête de la Musique erklingt im Centre Francais Wedding mit Mr. Bondy und Son Kapital, im Institut Francais am Kurfürsten­damm mit dem Johanna Borchert Orchestre Idéal, im Infocafé Berlin-Paris mit der französischen Rockband Déja Vu sowie im Brel und Gainsbourg in Charlottenburg. Das Kesselhaus der Kulturbrauerei präsentiert – traditionell in Kooperation mit dem französischen Musikexportbureau – zur „Frenchy Night“ zwei top Acts aus Frankreich: Melissa Laveaux (Funk-Pop) und Les Malentendus (Gipsy).

Die Specials im Überblick gibt es hier.

PS: den großen Countdown zur FETEberlin 2012 mit allen Extras, Überraschungen, ausgewählten Previews und der Liveberichterstattung gibt es erneut auf Facebook und auf Twitter.

 

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