Berlin ein Herz für Musik Musik

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Hier spielt die Musik 8: Umme Ecke

The Feminists auf der Badehaus-Bühne 2016. Foto: Alex Laljak

Fête de la Kiez

Die Berliner sind dafür bekannt ihren Kiez nur sehr ungern zu verlassen. Ein paar Vertreter dieser (Un-) Art haben Glück, denn tatsächlich gibt es einige Kieze, die mehr als eine Bühne zu bieten haben. Hier eine kleine Auswahl.

Blickkontakt in Friedrichshain

Im Friedrichshain kommt es zum RAW Stage-Battle. Auf zwei gegenüberliegenden Bühnen von Badehaus & Cassiopeia wird abwechselnd an- bzw. aufgetreten.

Unter anderem mit dabei Fuck Art, Let’s Dance (Indie), Swain (Hardcore), Goldroger (Hip Hop) und die Meute (Techno Marching Band). Nach 22.00 Uhr geht es im Badehaus mit der Fête de la Nuit weiter.

Zumindest in Laufnähe steht weiter südlich die Sichtwechsel-Bühne, die es ziemlich bunt treiben lässt. Alternative, Soca, Reggae, Dancehall, Blues, Breaks, Soul und Hip Hop erklingen von 16.00 bis 22.00 Uhr.

Keine Mätzchen in Kreuzberg

Die Bühne vor dem Hotel Matzbach bespielen Punk-, Blues-, Rock- sowie Coverbands. Beim MOG61 e.V. (zwischen Mittenwalder und Schleiermacher Straße) geht es ebenfalls sehr gitarrenlastig aber deutlich härter zur Sache.

Außerdem kann in der Passionskirche Chören aus gelauscht werden. Neben einem russischen und einem bulgarischen Frauenchor tritt der Neue Berliner Jazz Chor auf. Die A Capella Formation Soundshake e.V. bildet hier den Abschluss.

Ankommen in Neukölln

Vor der Gaststätte Zum Böhmischen Dorf erklingt ein Mischung aus neuer und von der FluxFM-Playlist bereits bekannte Musik aus Folk, Pop und Soul, u.a.v. den Hollow Coves, dem Sean Koch Trio und Joel Sarakula.

Etwas weniger melodisch geht auf der Reuterstraßenbühne vor der Schillingbar zu. Die dort auftretenden Bands, wie zum Beispiel US Altona, Eat Lipstick und Vic Dumont, haben sich den Musikrichtungen Noise, Punk und Garage verschrieben.

Im Sharehouse Refugio wiederum einer Einrichtung der Berliner Stadtmission für Ankommer aller Art, sind zur Fête de la Musique Kinder und Geflüchtete nicht nur besonders willkommen, sondern wichtiger Bestandteil des Programms.

Hundertausend Chöre in Mitte (fast)

Allein im Nikolaiviertel wird jeweils auf dem Kirchvorplatz, Am Nußbaum, vor dem Heiligen Georg und an der Rathauspassage gesungen.

In der Parochialkirche in der Klosterstraße treten unter anderem der Postchor, der Polizeichor, ein Kirchenchor und der Kammerchor des Collegium Musicum auf.

Nicht weit entfernt, im Podewil, gibt es etwas experimentellere Chormusik. Zumindest lassen dies die Namen Frau Radau und die Unerhörten, FATAL VOKAL und Gebrannte Mandeln erahnen.

Insgesamt kommen allein in Mitte über 50 Chöre zusammen, um den Sommer singend zu begrüßen.

Den Hof machen in Weißensee

Auf der gleichnamigen Freilichtbühne im Norden Berlins kommt ein weiterer Chor hinzu. Nach dem Schulchor der SchuleEins treten das Berliner Residenz Orchester mit klassischer Musik und das Hoforchester Oranienburg mit Weltmusik und Percussions auf.

Einen mit Sicherheit feierlichen Abschluss am Weißensee legen die Wallerts mit ihren Humppa-Hymnen hin.

Lust auf mehr besondere Genres? Musette, Experimental Liedermaching und Surrealectro sind im Kultur- und Bildungszentrum Raoul Wallenberg (KuBiz) zu hören.

Im Gewerbegebiet in der Roelckestraße steht Neumanns Hofbühne, wo Midlife, Sam-Jam und die Neumanns höchst selbst rocken bzw. roelcken werden.

Freilichtbuehne Weissensee: der Popchor zur FETEberlin 2016. Foto: Kai Bienert

Und für alle, die ihren Kiez doch mal verlassen wollen, gibt es hier das gesamte Programm zur Fête de la Musique in Berlin.

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