Berlin ein Herz für Musik Musik

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Hier spielt die Musik spezial: hinter den Kulissen

Auf Schritt und Tritt mit der Fête de la Musique Berlin (Foto: 2015, Noisy Rooms)

FETEberlin und die Band an ihrer Seite

Über 100 Standorte, mehrere hundert Künstler und zehntausende Besucher machen die Fête de la Musique Berlin zu einem der größten Musikfeste der Stadt. Dazu kommen unzählige Helfer und Verbündete in Form von Partnern, Dienstleistern, Sponsoren und Behörden. Die Fäden de la Musique jedoch laufen in einem kleinen Büro im Prenzlauer Berg zusammen, in dem sich heute wieder sechs Menschen treffen, um die Details zu besprechen.

Sie gibt den Takt vor

Simone Hofmann (52) ist die Dirigentin (Geschäftsführerin) der Fête Company und so etwas wie die Mutter des deutschen Ablegers der Fête de la Musique. Neben Berlin wird das Fest inzwischen in über 50 Städten und Gemeinden deutschlandweit gefeiert und Simone steht den Organisatoren in den anderen Städten bei der Umsetzung ehrenamtlich beratend zur Seite. Ein Instrument spielt die gelernte Wirtschaftskauffrau, Kulturmanagerin und Projektmanagement-Ökonomin zwar nicht, behauptet aber sehr gut pfeifen zu können, was ihr Team bestätigt.

Simone Hofmann trägt seit acht Jahren die Insignien „Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres“. Das französische Kulturministerium hat sie mit diesem ministeriellen Orden der Französischen Republik für ihre langjährigen Verdienste um die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich zum Ritter ernannt. Denn bereits 1995 fand die erste Fête Berlins unter ihrer Leitung statt.

Hier verrät die in Dresden geborene Halbarmenierin, wo sie den diesjährigen Sommeranfang am 21. Juni am liebsten dirigierend und pfeifend verbringen würde; Überraschung, es ist weder die sächsische Landeshauptstadt noch Berlin:

Simone Hofmann, Bandleader

Ich möchte einmal live in den Straßen von Paris auftreten, zusammen mit dem Fête-Team als Band.

– Simone

Sie checkt, ob alles stimmt

Lisa Klinkhammer (30) ist das jüngste Teammitglied und arbeitet bereits an ihrer dritten Fête de la Musique. Als sie 2014 aus dem Rheinland nach Berlin zog, war ihr erster Kontakt zum Fest privater Natur und vollzog sich im Mauerpark. Schon ein Jahr später saß die Musik- und Kulturwissenschaftlerin selbst mit an den Reglern.

Sie trifft die Absprachen mit Standorten und Behörden, verfasst und korrigiert Mails, Texte, Programmflyer und Listen, koordiniert Partner und Runner und vor allem ist Lisa die musikalischste im Team. DJ Bobo Zitate (Music is what I´m living for / Hit the dance floor like there ain´t no more) lassen daran zwar Zweifel aufkommen, jedoch spielt sie ungefähr alle Instrumente, die es gibt und ist Mitglied in 20 Bands.

Kein Wunder, dass sie am 21. Juni am liebsten chillen möchte:

Lisa Klinkhammer, Kontroletti

Ich würde gerne auf dem Feld liegen während Jemand (der/die das kann) Hang-Impros spielt.

– Lisa

Sie spielt die Laute

Ines Schilgen (56) kommt aus dem schönen Münsterland, wie sie es selbst nennt. Ihr Leben findet aber schon seit Längerem in Berlin statt, 33 Jahre um genau zu sein. Ein Wunder eigentlich, dass sie erst 2009 mit der Fête in Berührung kam und das auch nur, weil sie damals noch ohne eigene Fête-Erfahrungen ihre Arbeit als Pressefrau für das Fest der Musik aufnahm.

Seitdem versucht sie tausend Fakten in wenige Worte zu fassen, vermittelt sie Medienpartnerschaften, freut sich über Sonnenstrahlen und muss bei schlechterem Wetter auch mal die Wasserstandsmeldungen heraus geben. Dazu gehört auch, gefühlt an jeder einzelnen Bühne gleichzeitig zu sein, um Fragen zu beantworten und Interviews zu geben.

Für den 21. Juni 2017 hat die Dipl. Kommunikationswirtin nur einen bescheidenen Wunsch:

Ines Schilgen, Lautsprecher

Ich würde mir am liebsten zu Hause eine Fête-Live-Sendung ansehen.

– Ines

Er kennt alle Saiten

Christian Stender (46), geboren in der Hansestadt Lübeck, aber bereits sein halbes Leben in Berlin lebend, ist seit 2008 im Team und schon aufgrund seiner Ausbildung voll in seinem Element: studierter Kultur- und Medienmanager sowie Veranstaltungskaufmann. In jedem Jahr hört er sich durch rund 500 Musikbewerbungen, entdeckt dabei die spannendsten, seltensten, unterhaltsamsten Künstler und vermittelt diese an die Bühnen-Standorte.

Seine Fête-Taufe erlangte Christian bereits Mitte der 90er Jahre, in denen er als Besucher der Fête de la Musique u.a. Pennywise in der Schönhauser Allee, Seeed im Mauerpark (beinahe) und eine moshende Metalband in einer Kreuzberger Bushaltestelle erlebt hat. Er ist selbst Musiker und spielt Gitarre in einer 60´s Garagepunk-Band.

Als Botschafter der Fête am 21. Juni (und wenn möglich Friedensstifter) zwischen den Ordnungskräften, Bühnen, Musikern, Besuchern und Anwohnern in Friedrichshain-Kreuzberg wünscht er sich persönlich für das diesjährige Fest der Musik:

Christian Stender, hat viel um die Ohren

Einmal nicht FH-XB, meinem Heimatbezirk. Es gibt doch noch so viel mehr zu sehen und zu erleben.

– Christian

Er schreibt Songs in 140 Zeichen

Auch Bastian Koch (37) hat abgesehen von der Premieren-Fête 1995 noch kein Fest der Musik in Berlin verpasst. Zum Einstieg gab es für den damaligen Punk-Sänger umsonst und draußen Halmakenreuther, die Heiligen Drei Könige und Bertz Rache auf die Ohren. Das Ziel, entweder mit einer eigenen Bühne das Fest zu rocken oder zumindest aufzutreten, war geboren.

Im Jahr 2009 hat Simone den Kontakt gesucht, um mit Bastian und seiner Agentur keksbox in den Bereichen Website und Social Media zusammen zu arbeiten. Seitdem berichtet der Berater, Entrepreneur und einziger Ur-Berliner im Tean live sowie direkt von der Fête und ist per Du mit den Fans, Followern und Freunden weltweit.

2011 hat er seinen Traum wahr gemacht und ist in einer kurzen Twitter-Pause mit seiner SingerSongwriter Band beim Fest der Musik aufgetreten. Auf Feedback zu seiner Folgebewerbung als Rapper wartet er allerdings bis heute vergeblich.
Seine Antwort auf die Frage, wo er am 21. Juni 2017 sein wird:

Bastian Koch, Business Rapper

Ich finde schon eine Bühne, auf der ich auftreten kann.

– Bastian

Er regelt die Technik

Behrang Alavi (36), geboren in Teheran (Iran), kam 2005 zum ersten Mal mit der Fête de la Musique in Kontakt. Der Sänger, Gitarrist und Schlagzeuger spielte mit Samavajo, eines seiner vielen Musikprojekte, auf dem Fest der Musik. Seine Behauptung, dass jede Begegnung in Berlin irgendwie etwas Besonderes ist, wurde auch hier war.

Zehn Jahre später stieß Behrang mit seiner Firma Code Alliance zum Fête-Team und ist seitdem für die Website, die Programmeinpflege und die Weiterentwicklung der Apps verantwortlich. Vom Backstage zum Backend sozusagen.

Wie würde der Informatiker und Musiker den Sommeranfang 2017 am liebsten verbringen?

Behrang Alavi, links im Bild

Entweder im Mauerpark auftreten oder mal wieder reisen. Weit, weit weg.

– Behrang

 

Und hier, die komplette Fête-Band bei der Arbeit.

 

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