Berlin ein Herz für Musik Musik

Berlin ein Herz für Musik Musik

Für unterwegs

APP FeteBerlin
fetedelamusique_logo

Fête, geile Fête?

Fête-Besucher stellen an der ELSE das aktuelle Plakatmotiv nach. (Foto: Alex Laljak)

Wie geht’s weiter?

Die Fête de la Musique 2017 wird in Erinnerung bleiben, wegen des hervorragenden Wetters und der noch besseren Stimmung. Zehntausende feierten die musikalische Vielfalt mit mehr als 700 Acts auf über 100 Bühnen. Dennoch ist dem fünfköpfigen Team um Organisatorin Simone Hofmann nicht nur zum Feiern zu Mute: trotz der unendlichen Dankbarkeit gegenüber den Musizierenden, den Bühnenpartnern, den Besuchern, den Medien. Helfern, den Behörden und – zumindest in diesem Jahr – dem Wettergott.

So nicht.

Das Fest der Musik wird zu 70% (88.000 EUR) von der LOTTO-Stiftung getragen, der Rest (aktuell 35.700 EUR) vom Land. Geld, um das die Organisatorin regelrecht und vor allem regelmäßig betteln muss; bei wechselnden Verantwortlichkeiten im Senat! Was die Zukunft der Fête betrifft, ist vor Verabschiedung des Doppelhaushaltes im Herbst 2017 nicht mit einer Entscheidung zu rechnen.

Ist es mangelnder Respekt der Stadt Berlin vor dem Engagement aller Beteiligten oder fehlende Wertschätzung für den wirtschaftlichen Regionaleffekt, der nach einer Berechnung der Senatsverwaltung für Wirtschaft bei 3,93 Mio. EUR liegt?

„In Anbetracht fehlender Planungssicherheit und der unsystematischen Finanzierungspraxis stehen Simone Hofmann und ihr Team für eine weitere Organisation der Fête de la Musique in Berlin nicht mehr zur Verfügung.“

Schön war’s. Meistens.

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut.

Für unterwegs

APP FeteBerlin