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Das war die Fête de la Musique – Berlin 2011

Musikgenuss trotz Regenguss

Die 17. Ausgabe der Fête de la Musique in Berlin feierte Dienstag nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 90.000 Musikfreunde in der ganzen Stadt. Das Fest startete um 16 Uhr und ging mit der „Fête de la Nuit“ ab 22 Uhr auf zehn indoor-Bühnen noch bis in die Morgenstunden weiter.

Auf 103 Bühnen sangen, spielten, rappten oder rockten bei freiem Eintritt mehr als 750 Bands, Ensembles und Solisten aller Stilrichtungen. Hinzu kamen bis 22 Uhr zahlreiche Spontankonzerte auf Bürgersteigen, Grünflächen und Parkanlagen. Selbst ein Bushalte-Häuschen wurde zur Bühne umfunktioniert.

Bilder und Videos von der Fête de la Musique – Berlin 2011 gibt es unter anderem auf:

Mit Pauken und Trompeten, Drum’n’Bass den Sommer herbei musiziert

Erstmals erklangen in diesem Jahr die musikalischen Sommergrüße von zehn Posaunenchören, die Punkt 18:30 Uhr ein zeitgleiches Turmblasen von und vor diversen Kirchtürmen verabredet hatten. Neu war auch die Integrationsbühne an der Alten Feuerwache in Friedrichshain, wo behinderte mit nicht behinderten Menschen auftraten.

Die populärste Bühne, das RedBull Tourbus Festival im Mauerpark, brachte mit einer Mischung aus Modern Folk, HipHop, Rock, Singersongwriter und Gitarrenpop ca. 12.000 Musikfans in Wallung.

Eine weitere Attraktion war die Neuköllner Sonnenallee. Hier musizierten unter dem Titel „tomatencasino“ gut 50 Bands mit akustischen Instrumenten und Megaphonen auf den Bürgersteigen vor den Automatencasinos.

Beliebt waren auch die vielen Bühnen mit Kinder- und Familienprogramm wie z.B. Maries Bühne in Prenzlauer Berg, das Ypsilon mit griechischer Musik in Schöneberg, der Yaam Club sowie die neuen Bühnen am Theater Karlshorst und im Garten der Lindenkirche in Wilmersdorf.

Insbesondere das Klassik- und Jazzangebot hat in diesem Jahr mächtig zugelegt: das Hotel Adlon (A-capella-Programm), das Kulturkaufhaus Dussmann (Jazz), das Humboldt-Carré (Klassik), die Immanuel- und die Luisenkirche sowie die jazzwerkstatt in Charlottenburg waren gut besucht und großen Zuspruch fand auch die Uraufführung im Rahmen des Konzertes des Young Asian Chamber Orchestras im Chinesischen Kulturzentrum.

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