Berlin ein Herz für Musik Musik

Musician’s Statements

To give you a glimpse of other musicians’ experiences at past festivals, we have included the following responses.

If you would like to contribute your experience of Fête de la Musique (in German or in English) please email them to socialmedia@fetedelamusique.de

Element of Crime:
„Wir haben schon vor 13 Jahren einmal auf der Fête de la Musique gespielt, und es war eine prima Sache mit einer angenehm entspannten Atmosphäre (…) weil eine solche Umsonst-und-draußen- Sause eine gute Möglichkeit ist, nach einer längeren Zeit zum ersten Mal wieder und ohne großen Druck ein paar neue und alte Songs unter die Leute zu bringen.“

Jazzanova:
„Die Fête de la Musique ist die ganze musikalische Vielfalt Berlin’s. Wir sind alle dort gewesen und werden immer hingehen.“

Joachim Deutschland:
„Die Fête de la Musique bietet dem Zuschauer alle möglichen Musikstile und soll als Vorbild für die Musikplattform dieser Welt dienen, in der verschiedene Musikstile erst in ein von Medien vorgegebenes Schema passen müssen um wirklich Erfolg zu haben.“

Sportfreunde Stiller:
„Für uns ein erster Hauch von Glanz und Gloria – zumindest was das Hotel am Abend betraf. Den Auftritt hätten wir fasst verpasst, weil wir auf den anderen 100 Bühnen 1000 andere Bands verfolgten, um dann unsere Bühne in Brand zu stecken.

Zwischen einer Crossovergruppe und einem irischen Alleinunterhalter zerpflügten wir das Publikum, das in Massen (oder in Maßen) und hocheuphorisch unsere Lieder sangen. Ein großer Moment unserer kleinen Karriere. Danke Fête.”

Seeed:
„Die Fete de la Musique ist definitiv ein Highlight im Berliner Kulturmarathon! Die Idee, einen Tag lang in der ganzen Stadt, an jeder Ecke und für jeden der Lust hat eine Art Riesenfestival zu veranstalten, das ganz Berlin in eine einzige Bühne verwandelt, finden wir einfach bestechend, und dann funktioniert diese Idee auch noch seit Jahren so gut!

Wir selbst haben dreimal auf der Fete gespielt, immer auf der legendären ‘Mauerpark-Bühne’, und diese Konzerte gehörten immer zu unseren spektakulärsten Konzerten des jeweiligen Jahres, und bleiben unvergesslich!“

17 Hippies:
„Wir kannten die Fête de la Musique schon aus Frankreich und waren begeistert! So soll Musik in der Darbietung und im Machen sein: einfach und zugänglich für jeden! Die Fête in Berlin musste zwar häufig mit kälterem Wetter kämpfen … Aber sie hat die Musikliebenden hierzulande auf jeden Fall umtriebiger gemacht: Raus auf die Straße!

Wir erinnern uns gut an das erste Jahr der Fête in Berlin: da sind wir mit einer eigens dafür von uns gemachten Zeitungen in Kreuzberg rum gezogen, haben gespielt und die Zeitung verteilt… In der stand, wie das mit der Fête funktionieren soll … und im nächsten Jahr fuhren wir dann mit einem Bus herum und haben überall in der Stadt Halt gemacht, sind raus gesprungen und haben gespielt: auf dem Mittelstreifen vom Kudamm, vorm Madonna in der Wiener Straße, aufm Alexanderplatz, aufm Gandarmenmarkt, unterm Brandenburger Tor, aufm Winterfeldplatz …

Kurzum: für alle, die Musik lieben und machen ist die Fête ein Muss!“

Culcha Candela:
“Die Fête de la Musique ist eine geile Sache für die Stadt Berlin und ihre Menschen! Wahrscheinlich ist sie überall, wo sie stattfindet, ein herrliches Ereignis und begeistert nicht nur die musikverrückten. Es ist cool, dass den Leuten so viel gute ‘Mucke’ für ‘umme’ (wie wir hier in Berlin sagen) angeboten wird; und das Niveau ist auch echt hoch!

Für uns waren die letzten zwei Jahre Fête ganz besonders, nicht nur weil wir selbst Berliner sind. Wir haben in den letzten Jahren selber übertriebene Bands als Zuschauer abgefeiert. Dann durften wir selber ran und im letzten Jahr (2005) war auf dem Platz am Prenzlauer berg so eine super Stimmung und so eine große Masse da, dass der Auftritt bei unseren 300 zu den Top 10 zählt! Respekt. Bringt Menschen weiterhin friedlich durch die sweete Umarmung der Musik zusammen. One love.”

MIA:
„Wir haben den ‘Ausnahmezustand’ Fete de la Musique aus den unterschiedlichsten Perspektiven erlebt. Die Idee, eine Stadt den ganzen Tag lang an allen Ecken und Enden rocken, rappen, swingen, toasten, und was weiss ich alles, zu lassen, ist einfach und großartig. Einfach großartig!

Nicht nur weil verdutzte Autofahrer da, wo gestern noch eine Strasse war, plötzlich eine Bühne nebst Publikum antreffen, nicht nur weil spätestens an diesem Tag, auch in dieser Stadt endlich Sommer sein MUSS, sondern weil sich zur Fete de la Musique die unterschiedlichsten Arten von Musik, an verschiedenen Orten der Stadt ihren Raum nehmen.

Und das völlig zwang – und kostenlos. Alles kann, nichts muss. Es geht an dieser Stelle also ein dickes ‘Danke !’ an alle Erfinder, Mitarbeiter, Freunde und Helfer dieser tollen Veranstaltung raus ! Bis dann, Gunnar von Mia.“

Die Ohrbooten:
„Einfach genial!!! Ich habe da immer was Gutes erlebt und Spaß gehabt. Da gibt es ein Mörder Angebot und ist für jeden was dabei. Ich freu mich schon drauf, mit meinem Plan, durch die Stadt zu fallen und Bands zu checken.“

Ulrich Kothlow (Akkordeonist, der älteste Fête de la Musique Teilnehmer):
„Als Amateur im 80. Lebensjahr steige ich trotz meiner umfangreichen Muggepraxis mit leichtem Lampenfieber auf die sehr öffentliche Bühne, weil die positiven Erlebnisse überwiegen und der Zwang zum Einüben des Repertoires mir gut tut. Leider kam ich immer zu spät nach Hause zurück, um meinen Anteil an der RBB- Reportage noch sehen zu können.

Die Tinitusbefürchtungen infolge der Sound- Check-Dröhnungen der nachfolgenden Modernen sind vorüber und bei Lafayette habe ich mich nicht wohlgefühlt. Im vergangenen Jahr bei St. Nikolai war es angenehmer trotz der Touristenströme, die wegen der verschlossenen Kirchentür verärgert waren. Der Tango Argentino ‘El Choclo’ aus dem Hut gemeinsam mit dem Gitarrenduett 2005 wird mir unvergesslich bleiben.

Insgesamt finde ich die Idee der Fête sehr gut – auch wenn manche Darbietungen ziemlich dürftig ausfallen oder fast unbeachtet bleiben. Ich folge – solange es geht – dem Rat der Mediziner, nämlich die Finger tanzen zu lassen und die unumgängliche Verkalkung damit vielleicht etwas zu verzögern. Die Fête soll so weitermachen.”

DJ Aroma / Discopunk:
„Was für Traditionalisten Weihnachten ist, ist für uns die Fete. Eigentlich ist der Sommeranfang immer der schönste Tag im Jahr, alle feiern, alle sind draussen, selbst die ollen Berliner sind mal guter Laune und als Gig ein Open-Air mitten in der Stadt ist sowieso das Beste. So, wie die Fete gewachsen ist sind es auch die Parties und die Künstler mit ihr, und obwohl ich in aller Welt zum Musik machen eingeladen werde freue ich mich jedes Jahr wieder auf die Fete, zum Sonnenuntergang mitten in der Stadt aufzutreten, mit ein paar hundert Begeisterten den längsten Tag des Jahres zur Nacht zu machen…”

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